The Darkness falls

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 ⇝ You gone with the Sin, my Darling

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Jaden Salvatore ♡
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BeitragThema: ⇝ You gone with the Sin, my Darling   6/10/2014, 14:27

~ You Gone with the sin, my Darling. ~

Prolog

× “Wake up, it’s time; little girl, wake up.” – Losing your memory, Ryan Star.

Mein Handy klingelte mitten in der Französischstunde. Innerlich verdreht ich die Augen, da ich wusste das, dass eigentlich nur Alaric sein konnte der anrief, da er – mal wieder – vergaß das, hier in Frankreich eine andere Zeit ist. Mein Lehrer, Mr. Sullivan strafte mich mit einem ermahnten Blick, als ich versuchte erfolglos, es in meiner Tasche zu finden, um es womöglich noch ausschalten zu können, ehe er an meinem Platz trat und mir es entziehen könnte, leider erfolglos – so wie die anderen 4 male. Ich lächelte ihn unschuldig und dennoch entschuldigend an und hoffte er verstehe es.
„Wieder Ihr Vater, Miss Salzmann?“, erkundigte er sich und ich nickte zögernd.
„Ja, entschuldigen Sie, ich habe es Ihm schon Tausendmal gesagt, aber-“, weiter kam ich nicht.
„Kein Aber, kaum ist eine Woche verstrichen, wo Sie ihr Telefon entweder in Ihrer Wohngemeinschaft haben liegen lassen oder Sie vergaßen es zu Laden, geht es wieder los.“, sagte er und hielt seine Hand hin, damit ich Ihm mein Handy geben konnte.
Widerwillig streckte ich es Ihm entgegen und wagte einen letzten Versuch,
„Mr. Sullivan, ich verspreche Ihnen es war das letzte Mal, dass es im Unterricht klingelt.“, dabei versuchte ich möglichst glaubhaft rüber kommen und sah Ihn flehend an.
Doch wie es scheint, hatte er mal wieder seine Tage – 365 Tage im Jahr. Er schüttelte den Kopf und richtete sich seine Brille, ehe er mein Handy in seine Brusttasche steckte und wieder nach vorne zu seinem Pult ging.
Während meiner Konfrontation mit Mr. Sullivan, wurde es in der Klasse wieder lauter, doch kaum stand unser Lehrer – dazu auch noch unser Klassenlehrer – wieder hinter seinem Pult, herrschte Totenstille.
Wie lange es wohl gedauert hat, dass hinzubekommen, fragte ich mich und konzentrierte mich dann wieder auf den langweiligen Unterricht.
Da mir Französisch nicht gerade liegt, beschäftigte ich mich damit kleine Blumen auf meinen Block zu zeichnen, wurde aber unterbrochen, als ich meinen Namen hörte. Sofort legte ich Kuli und Block beiseite, als mich Mr. Sullivan nun mit einem wütenden Blick strafte und versuchte nun ernsthaft mitzumachen.
Oh je, ob ich mir das mit dem Austausch nach Frankreich wirklich gut überlegt hatte?

~ Information. ~
Dies ist eine The Vampire Diaries Fanfiction, wo Alaric nicht gestorben ist.
Die Staffel, spielt nach Jennas tot und Elena, wird nicht soo nett und freundlich dargestellt.


Zuletzt von Jaden Salvatore ♡ am 7/21/2015, 13:44 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: ⇝ You gone with the Sin, my Darling   6/10/2014, 14:28

~ Kapitel 1 ~

Zwei Jahre vergehen wie im Fluge, ging es mir durch den Kopf, als ich im Flieger zurück nach Mystic Falls saß. Eigentlich würde ich erst in 2 Tagen fahren, aber ich wollte meinen Dad – Alaric – überraschen. Ich hoffe nur, dass er das mit Jenna verkraftet hat und nicht ganz im Alkohol versunken ist. Wenn ich noch daran denke, wie er aussah, als er erfahren hatte, dass Jenna gestorben war, es brach mir das Herz.
Aber nach fast täglichen Gesprächen mit Ihm am Telefon, sagte mir eigentlich das er es überstanden hat.
„Entschuldigen Sie, möchten Sie einen Kaffee oder etwas anderes zu trinken?“, riss mich die Stewardess aus den Gedanken.
„Nein Danke. Ich bin wunschlos glücklich.“, verneinte ich und lächelte sie nett an, ehe ich mich wieder ans Fenster wand und weiter heraus schaute.
Kaum zu glauben, dass ich vor 2 Jahren, bevor ich nach Frankreich geflogen bin, höllige Flugangst hatte und jetzt fühlte es sich bei mir so an, als würde ich jeden Tag fliegen und es wäre für mich Alltag. Während ich so hinaus schaute, versank ich mal wieder in Gedanken, wie es wohl jetzt in Mystic Falls sein würde, ob sich vielleicht was geändert hatte oder ob mich Bonnie oder Matt vermisst hatte und ob Alaric immer noch der Meinung ist, dass wir uns keine Katze anschaffen sollten. Alaric war strikt gegen eine Katze, nein eigentlich war er gegen alle Tiere, weil er mir nicht so viel Verantwortungsbewusstsein zutraute, aber ich denke sobald er mein Zeugnis gesehen hat, wird er wissen, dass seine kleine Prinzessin – sein Spitzname, für mich – langsam Erwachsen wird und sehr wohl in der Lage ist, sich darum zu kümmern. Auch dachte ich daran, wie ich mich verändert hatte. Eigentlich war und bin ich nach wie vor ein Mädchen, was nicht auffällt und in einer Menschenmasse nicht aufhält, aber auch nicht wohlfühlt.
In der High-School von Mystic Falls gelte ich als Streberin oder Mauerblümchen, was mich aber nicht stört. Das einzige was mich störte war Elena alias Schulprinzessin und Jungsmagnet, aber über sie will ich mir jetzt nicht den Kopf zerbrechen, denn das werde ich früh genug wieder tun, wenn ich wieder in die Schule gehe.
Um mich abzulenken, nahm ich meinen IPod aus meiner Tasche, die als Handgepäck dient, und hörte Musik, solange bis ich einschlief und somit, den ganzen restlichen Flug.
„Miss, wir landen gleich, würden Sie sich bitte anschnallen.“, holte mich die Stewardess von vorhin aus dem Schlaf.
Verschlafen nickte ich und legte meinen Gurt wieder an, als auch der Kapitän durch die Lautsprecher sagte, man sollte sich anschnallen. Ich schaute aus dem Fenster, es war Abend in Virginia und alles war beleuchtet, zumindest was ich sehen konnte.

Nach der Landung und nachdem ich am Zoll vorbei war, lief ich mit meiner Reisetasche durch den Airport und suchte den Ausgang. Mein Orientierungssinn, war genauso groß wie eine verkümmerte Erbse, wenn nicht kleiner als diese. Nach ungefähr tausendmal ahnungslos hin und her laufen, griff mich ein Beamter auf, der mir den Weg nach draußen zeigte.
Ich verabschiedete mich von ihm und rief mir mein Taxi, ließ meine Tasche in dem Kofferraum verlagern und stieg dann mit in den Wagen. Nun konnte ich erstmals auf meine Armbanduhr schauen, die mir 20:14 Uhr anzeigte, das heißt wenn ich Glück hatte, müsste Alaric schon im Mystic Grill sein oder gerade erst ankommen. Nachdem ich dem Fahrer, sagte wo er mich absetzen sollte, klingelte auch schon mein Handy. Der Drunk In The Morning Klingelton von Lukas Graham, ließ mich wissen, dass es mein Dad ist der nach mir verlangte.
„Paps, du weißt wie spät es in Frankreich ist oder?“, begrüßte ich ihn und versuchte möglichst verschlafen rüber zukommen, da es in Frankreich, bzw. Paris jetzt 01:20 Uhr sein müsste.
Alaric lachte, „Ich rufe immer zur falschen Zeit an…tut mir Leid. Eigentlich wollte ich nur wissen, wann genau du ankommst und ob du dich schon freust, wieder die alte Mystic Falls Luft zu schnüffeln?“, sagte er und ich hörte im Hintergrund einige Stimmen, also konnte ich davon ausgehen, dass er wirklich im Grill saß.
„Kein Problem, ich bin es doch bei dir gewöhnt. Übermorgen so gegen 14 Uhr, müsste ich in Virginia sein und natürlich freue ich mich…endlich mal kein französisch sprechen.“, antwortete ich ihm lachend und sah zu dem Taxifahrer der mir ein Zeichen gab, dass wir bald da wären.
„Okay, sehr gut…ich freue mich, dich endlich wieder in meine Arme schließen zu können und wenn ich es schaffe, dann werde ich dich sogar abholen, Prinzessin.“,
„Ich freu mich auch schon, aber ich würde jetzt gerne weiter schlafen, meine Mitbewohner hauen mich sonst gleich raus…und hör auf mich Prinzessin zu nennen.“, sagte ich und wurde dann leiser, damit es glaubhafter war.
„Oh ja, kein Problem ich wollte dich nicht vom schlafen abhalten…also hab noch eine gute Nacht, P-r-i-n-z-e-s-s-i-n!“, sagte er noch und zog Prinzessin in die Länge, nachdem er es buchstabiert hatte.
„Hör auf, Alter. Du bist wirklich unmöglich, Alaric!“, verabschiedete ich mich von ihm, als das Taxi vor dem Mystic Grill hielt.
„Ich hab dich auch Lieb. Wir sehen und hören uns morgen, Prinzessin.“, verabschiedete Alaric sich dann lachend und wir legten auf.

Ich steckte mein Handy weg, stieg aus und nahm dann meine Reisetasche entgegen, bezahlte den Taxifahrer und lief zum Eingang des Grills. Mal sehen, wie Alaric auf mich reagieren wird, dachte ich grinsend und betrat den die Bar nach 2 Jahren das erste Mal wieder.
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BeitragThema: Re: ⇝ You gone with the Sin, my Darling   6/10/2014, 14:28

~ Kapitel 2 ~

Es hatte sich überhaupt nichts geändert, als ich mich so umschaute. Die selbe Band die jeden Mittwoch und Donnerstag spielte, der selbe Anstrich, die selbe Einrichtung und dieselben Leute die am Billardtisch ihr Glück versuchten, dasselbe Pärchen das ganz hinten links in der Ecke miteinander rummachte und auch derselbe Mann, der an der Bar saß und Matt um noch einen Drink bat, dass konnte nur Alaric sein, dachte ich mir und zu meinem Missfallen saß neben ihm Damon Salvatore. Warum musste gerade er, Alarics bester Freund und Saufkumpane sein, fragte ich mich immer, wenn ich ihm über den Weg gelaufen bin, aber egal schließlich wollte ich zu Alaric und nicht zu ihm. Ich schlich mich also von hinten an Alaric und Damon an und konnte somit ihr Gespräch etwas mit verfolgen. Ich musste feststellen, dass Damon, meinen Dad mal wieder aufzog.
„Wer ist denn deine Prinzessin, etwa deine neue Freundin, die ich noch nicht kennengelernt habe?“, lachte er und ich schaute verwirrt und blieb stehen.
Welche neue Freundin? Ich meine, dass er Damon darüber nichts erzählte, war irgendwie verständlich, aber mir – seinem eigenem Fleisch und Blut – erzählte er sowas nicht...das kann nichts Gutes bedeuten.
„Alter, zum hunderttausendsten Mal, ich habe keine neue Freundin und wenn, dann würde ich es dir nicht erzählen…weil du dich wieder lustig machen würdest. “, erwiderte Alaric und trank einen Schluck von seinem – so vermutete ich – Scotch.
„Mit wem telefonierst du dann, wenn nicht deine angebliche Freundin ist?“, sagte Damon etwas verstimmt und ich beschloss, nun dazwischen zu gehen, ehe Damon Alaric noch mehr nervte.
Ich umarmte dann Alaric von hinten und grinste breit, als Alaric zusammen zuckte.
„Was zur Hö-“, ich unterbrach ihn lachend.
„Ich bin wieder da.“, lachte ich und er drehte sich auf seinem Hocker zu mir um, nachdem ich ihn hatte losgelassen und schaute mich verwirrt und gleichzeitig lächelnd an.
„Ich dachte du kommst erst übermorgen? Du bist wirklich ein kleines Biest.“, lachte er und zog mich in eine Umarmung, wo er mir einen Kuss auf den Scheitel verpasste, ich wieder los ließ und durch meine - inzwischen dunkelgrün gefärbten – Haare wuschelte.
Lachend schlug ich seine Hand weg und beachtete Damon nicht, als er Alaric anzüglich angrinste und mit den Augenbrauen wackelte.
„Von wegen!“, sagte er Damon dann etwas ernster und ich rollte nur mit den Augen, während Alaric den Kopf schüttelte.
„Halt die Klappe, Damon.“, sagten wir beide gleichzeitig, woraufhin wir kurz lachten und uns einen High-Five gaben, während der Angesprochene verwirrt schaute.

„Also, erzähl mal. Wie war es in Frankreich?“, fing Alaric mich an zu löchern, als ich mich angeschnallt hatte und er los fuhr.
„Gut…hat mir gefallen. Ich kann jetzt endlich auf Französisch fluchen und es klingt trotzdem noch wunderbar, zumindest für diejenigen die diese Sprache nicht beherrschen und keine Ahnung haben, was ich erzähle.“, antwortete ich ihm grinsend und er schüttelte amüsiert den Kopf, konzentrierte sich dann aber weiter auf die Straße.
„Und die Franzosen?“,
„Dein Ernst?“,
„Was? Ich darf mich doch wohl noch für das Liebesleben meiner Tochter interessieren oder nicht?“, sagte er und biss sich auf die Lippe, um nicht zu grinsen.
„Nein, darfst du nicht!“, sagte ich und musste grinsend den Kopf über ihn schütteln.
Manchmal fragte ich mich, wer von uns beiden hier der Teenager war.
„Dann eben nicht, ich wollte ja nur etwas Small-Talk mit dir betreiben.“, grinste er und parkte dann in der Garage.
Wir beide stiegen synchron aus, er machte das Licht an, während ich meine Tasche nahm und gingen dann ins Treppenhaus hinein.
Im Fahrstuhl musterte er mich einmal gründlich,
„Ist irgendwas?“, fragte ich und verkniff mir ein Grinsen, da ich schon wusste, weshalb er mich musterte.
„Deine Haare waren vor der Abreise noch nicht Grün…oder irre ich mich da?“, antwortete er mit einer Gegenfrage.
Innerlich grinste ich jetzt total,
„Ehm…naja…nein…“,
„Und sie sind nicht plötzlich grün geworden, als du aufgewacht bist oder?“
„Nope.“
„Wie sind sie dann grün geworden?“, fragte er und hatte seinen Lehrerblick auf, den ich so hasste, weil er in mir auslöste, dass ich immer die Wahrheit sagte, egal um was es ging.
„Ich hab sie mir gefärbt…“, antwortete ich ihm dann vorsichtig, während er nickte und dann ausstieg.
Ich folgte ihm dann und erwartete, sobald die Haustür hinter mir ins Schloss gefallen war, eine Standpauke, doch diese kam nicht.
„Du bist mittlerweile 19, du kannst selber entscheiden, ob du sie dir färbst oder nicht…“, sagte er stattdessen und nun war ich wirklich erstaunt.
„Wer bist du und was hast du mit meinem Vater gemacht?“, fragte ich und musste leicht grinsen, während er nur eine Braue hob und die Augen dabei verdrehte.
„Du mich auch Prinzessin und jetzt ab ins Bett.“, entgegnete Ric nur, während ich auf ihn zu ging und ihn umarmte.
„Okie Dokie, wir sehen uns dann morgen früh, Mr. Salzmann.“ , lachte ich, löste mich von ihm und schulterte meine Tasche, ehe ich in mein Zimmer ging, die Tasche in irgendeine Ecke feuerte und mich ins Bett legte. Erst jetzt merkte ich, wie müde ich überhaupt war.


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BeitragThema: Re: ⇝ You gone with the Sin, my Darling   6/10/2014, 14:29

~ Kapitel 3 ~

Alaric weckte mich, mit einem kalten Lappen im Gesicht, woraufhin ich sofort aufschreckte und sozusagen im Bett stand.
„Spinnst du?“, zischte ich wütend und erschrocken.
„Nein, aber du wolltest nicht aufwachen…seit geschlagenen 20 Minuten versuche ich dich zu wecken.“, antwortete er mir und grinste leicht.
Ich funkelte ihn böse an und schaute auf meinen Wecker, der auf dem Nachttisch stand.
„Es ist doch erst 6.25 Uhr. Wieso lässt du mich nicht ausschlafen?“, sagte ich verwirrt und schaute wieder zu ihm, wischte mir dabei das Wasser aus dem Gesicht.
„Weil du heute mit in die Schule kommst, deine Bücher holst und du auch noch den Stoff der vergangenen 2 Jahre nachholen musst.“, antwortete er mir und zog mich aus dem Bett.
„Also, wenn du dich beeilst, kannst du sogar noch was essen.“, feixte er und ich schaute ihn mit verengten Augen hinterher, als er das Zimmer verließ.
„Ich hasse dich!“, sagte ich, meinte das aber nicht ernst, aber Alaric wusste nun mal das ich ein Morgenmuffel war und ich es hasste, geweckt zu werden.
„Ich hab dich auch lieb.“, hörte ich ihn noch lachen, ehe ich Kopf schüttelnd ein paar Klamotten aus meinem Schrank nahm und im Bad verschwand.

„Gute alte High School, wie ich dich doch überhaupt nicht vermisst habe.“, sagte ich Augen verdrehend, als mich Alaric hinter sich her zog.
„Stell dich nicht so an, Prinzessin.“, lachte er gutgelaunt.
Wie kann man am frühen Morgen, nur so verdammt gutgelaunt sein, fragte ich mich und schaute mich etwas um. Hier kamen Erinnerungen hoch, die ich zu gerne weiter verdrängen würde, aber das blieb mir nicht erspart, dennoch versuchte ich einfach nach vorne zu schauen und folgte Alaric dann zu meiner alten und neuen Klasse. Es war schon nach Stunden beginn, also kamen Mr. Oberlehrer zu spät, was mich etwas grinsen ließ. Natürlich war es meine Schuld, dass er zuspät kam…aber was hätte ich denn machen sollen? Der Versuchung widerstehen, seinen Autoschlüssel zu klauen und dann 25 Minuten lang vor Alaric weg zu rennen, damit er mich doch zu Hause ließ? Hm…nein, so war ich nicht.
„Tut mir Leid für die Verspätung, ich wurde aufgehalten.“, entschuldigte sich Alaric alias Mr. Saltzmann, bei der Klasse die alle durcheinander redeten.
Ich schloss hinter mir die Tür, folgte meinem Vater und meinem Lehrer bis zum Lehrertisch und nahm Bücher, Hefte und Arbeitsblätter entgegen, ehe ich mich ganz hinten links auf meinen alten Platz setzte. Dabei ignorierte ich gekonnt die Blicke der anderen und überhörte dabei auch das Geflüster, was nun herrschte.

Während Alaric ganz normal mit seinem Unterricht anfing, achteten die meisten nicht auf ihn, sondern schauten öfters zu mir hinter.
Hab ich irgendwas im Gesicht, oder warum mussten die das dauernd tun? Fragte ich mich, sagte aber nichts, sondern löste einfach nur meine Geschichtshausaufgaben mit Hilfe der Bücher und der Hefte, die ich bekommen hatte.

Nachdem ich ungefähr die Hälfte der Geschichtsblätter gelöst hatte, lehnte ich mich zurück und schaute mich in der Klasse um. Es waren immer noch dieselben Gesichter oder Hinterköpfe die ich sah. Ab und an sah ich vor an die Tafel und verstand nur Bahnhof, Geschichte war noch nie ein Fach für mich gewesen, was ich verstand geschweige denn beherrschte.

Alaric kontrollierte meine geschafften Arbeitsblätter und es sah nicht gut für mich aus.
„Du bist die Tochter eines Geschichtslehrers und kannst kein Geschichte, eigentlich ist das eine Schande.“, sagte er Kopf schüttelnd und lachte leicht.
„Ich weiß…aber Geschichte, ist einfach so Sterbens langweilig, dass ich sogar einen tropfenden Wasserhahn spannender finde.“, sagte ich und grinste ihn dann entschuldigend an.
Alaric verdreht bloß die Augen und schüttelte gleichzeitig den Kopf dabei, während er das weiter kontrollierte.
„Also, du kannst es dir aussuchen, ob du von mir Nachhilfe bekommst oder ich suche dir einen Nachhilfelehrer…“, sagte er nach einigen Minuten, der Stille.
Ich verzog genervt und angeekelt das Gesicht, da mir beides nicht zusagte. Aber entweder ich Alaric, der Besserwisser und keine Geduld mit mir hatte oder irgendjemand, den ich nicht kenne und der mich dann auch nicht aufziehen konnte, falls ich etwas auch beim tausendsten Mal nicht verstehen würde.
„Nimm’s mir nicht übel, aber ich bevorzuge dann lieber einen Nachhilfelehrer….“, entgegnete ich ihm und er lachte.
„Dachte ich mir schon…aber da ich das Geld nicht mit vollen Händen rausschmeiße, wird dir jemand aus der Klasse Nachhilfe geben, der dir dann auch bei anderen Fächern helfen kann.“,
Bitte nicht Elena, bitte nicht Elena! BITTE, flehte ich in Gedanken und atmete erleichtert aus, als einen anderen Namen nannte und nicht ihren.
„Gut…dann wirst du von Stefan Nachhilfe bekommen, ich rede in der nächsten Pause mit ihm.“, fügte er dann hinzu und sah zu mir auf, ich nickte schnell.
„Wenn es denn wirklich sein muss…“, gab ich Schulter zuckend von mir.

Nach 6 weitern anstrengenden und langweiligen Stunden, konnte ich dann endlich nach Hause. Stefan kam am Ende der letzten Stunde zu mir und war ziemlich erstaunt darüber, wie ich mich verändert hatte und hatte mich auch gefragt, ob ich heute nach der Schule etwas vorhatte, da er ja schon Nachhilfe geben konnte. Ich willigte ein und er schrieb mir seine Adresse auf, die ich etwas widerwillig entgegen nahm, da es bedeutete das ich voraussichtlich Damon über den Weg laufen müsste, wenn er denn da ist.

Stefan und Ich hatten 15 Uhr ausgemacht und nach kläglichen Versuchen mich irgendwie davor zu drücken, fuhr Alaric mich zur Salvatore-Villa. Ich stieg aus, nahm meine Tasche und verabschiedete mich mit einem finsternd Blick von meinem Vater, der nur breit grinste und lief langsam die Auffahrt nach oben. Es stand nur ein Auto da und das gehörte - soweit ich weiß - Stefan. Bevor ich klopfte, atmete ich noch einmal tief durch. Die Tür öffnete mir aber niemand, weshalb ich nochmal klopfte, aber dieses Mal nicht ganz so zaghaft, wie beim ersten Mal und keinen Augenblick später öffnete sich auch schon die Tür und am liebsten wäre ich sofort wieder gegangen, oder hätte meine Entscheidung nochmal überdenken sollen, nicht doch Alaric als Nachhilfelehrer zu akzeptieren.
„Na, wenn haben wir da?“, grinste mich Damon Salvatore an und musterte mich dabei.


Zuletzt von Admin am 6/10/2014, 16:11 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: ⇝ You gone with the Sin, my Darling   6/10/2014, 14:29

~ Kapitel 4 ~

„Ist Stefan da?“, sagte ich kühl und versuchte es zu vermeiden ihn anzuschauen, weswegen ich auf den Boden schaute.
„Ach, bist du das kleine Würmchen, was von ihm Nachhilfe bekommt?“, fragte Damon und ich brauchte ihn nicht an zu schauen, um zu wissen dass er grinste.
Ich nickte lediglich,
„Sieht wohl ganz so aus, Blitzmerker!“, erwiderte ich nur Augen verdrehend.
„Stefan! Deine Freundin ist da!“, rief er dann laut und ich schaute an Damon vorbei, als ich Stefans Stimme vernahm.
„Damon, hör auf zu nerven und tu einfach wieder das, was du am besten kannst…verschwinden!“, sagte der andere Salvatore Bruder.
Ich quetschte mich dann an Damon hindurch, um ins Haus zu gelangen und schulterte meine Tasche neu. Damon schloss die Tür, grinste weiter und ging dann mit den Worten, „Viel Spaß, ihr Turteltäubchen.“, nach oben und ich rollte nur genervt mit den Augen.

Nach zweieinhalbstunden, hatte ich etwa die Hälfte der Arbeitsblätter, die ich heute schon in der Schule geschafft hatte, mit Stefans Hilfe überabreitet und korrigiert.
„Ich denke wir machen morgen weiter, ich kann förmlich sehen wie dein Gehirn arbeitet und raucht.“, sagte Stefan und lachte dabei.
Auch ich musste lachen, da er irgendwie Recht hatte,
„Gut, wie du meinst…dann machen wir morgen die anderen Fünfmillion Arbeitsblätter.“, stimmte ich nickend zu, während ich anfing meine Hefter und Bücher zurück in die Tasche zu packen.
„Selbe Zeit, wie heute?“, fragte ich dann, als ich alles eingepackt hatte.
„Ja, wenn nichts dazwischen kommt, dann wieder 15 Uhr.“, antwortete er mir freundlich lächelnd, während er mich mit nach draußen begleitete.
„Und Daisy, wegen Damon-“, fing er an, doch ich unterbrach ihn, mit einer abwinkenden Geste.
„Ich weiß, Stefan. Es ist schon schlimm genug, was er gemacht hat, aber das er sich nicht mal mehr daran erinnert, ist einfach keine Ahnung was, aber ich hab es ja überlebt.“
Daraufhin nickte Stefan einmal verständlich und umarmte mich einfach kurz.
„Wenn dir doch mal nach reden oder so zumute ist, ich bin da.“, bot er mir an und ließ mich los.
Ich lachte kurz,
„Das ist wirklich lieb von dir, aber für dich bitte nicht auf wie mein schwuler bester Freund, auch wenn ich gerne einen hätte.“, grinste ich nur und nahm mein Handy raus, um Alaric anzurufen, damit er mich abholen konnte.
Auch wenn ich in Frankreich meinen Führerschein gemacht hatte, wollte mich Alaric nicht fahren lassen. Ok, ich konnte es verstehen, da ich ihm eine nicht allzu kleine Beule in seinen geliebten Wagen gefahren hatte, als er versuchte mir das fahren beizubringen. Seitdem, vertraut er mir seinen Wagen nicht mehr an, nicht mal mehr zum Auto waschen, um mich bei ihm einzuschleimen oder um ihn nach Geld anzuflehen.

„Wenn du mich suchst ich bin im Grill.“, verabschiedete sich Alaric von mir, während er sich die Jacke überzog und ich auf der Couch lag und genüsslich einige Chips in mich hinein stopfte.
„Ok, aber übertreibe es nicht mit dem Alkohol, denk dran du hast morgen Schule.“, sagte ich und grinste ihn frech an.
„Ja, Mum. Ich werde aufpassen. Bist du dir sicher, dass du nicht mit willst?“, fragte er mich, bestimmt schon zum tausenden Mal.
Wie beim vorgehenden Mal, als er mich das gefragt hatte nickte ich,
„Ja, Alaric. Ich bin mir wirklich sicher, dass ich lieber darauf verzichte mit dir einen trinken zu gehen und dabei in Gefahr gerade, Damon über den Weg zu laufen.“, antwortete ich ihm Augen verdrehend und stopfte mir noch einen Chip in den Mund.
„Also, viel Spaß und bis Später.“, fügte ich dann hinzu und sah ihn fordernd an.
Alaric nickte und verließ dann die Wohnung, nachdem er die Schlüssel von dem Beistelltisch nahm.

Ich war gerade auf der Couch eingeschlafen als das Festnetztelefon klingelte und ich hoch schreckte.
„Johnny Depp…was?“, nuschelte ich, stand auf und wollte eigentlich auf den Anrufbeantworter drücken, aber es Alarics Handynummer zu sehen.
„Was ist?“, fragte ich leicht verschlafen und rieb mir die Augen.
„Hey, hier ist Caroline.“, antwortete mir eine Frauenstimme, die ich auch erkannt hätte, hätte sie nicht ihren Namen genannt.
„Hey, Caroline, hier ist Daisy. Wieso gehst du an Alarics Handy?“,
„Nun ja…er ist betrunken und meinte wir sollen seinen Anstandswauwau anrufen und da dachten wir, er meinte dich.“, antwortete sie mir.
Ich schmunzelte,
„Okay, ich bin in 20 Minuten da und nimm ihm die Autoschlüssel ab und versuch zu verhindern, dass er auf den Tresen steigt und wieder versucht einen auf super sexy Stripperin zu machen.“, feixte ich und legte dann auf, als ich mir die Jacke überzog.
Ich nahm meine Schlüssel, verließ unsere Wohnung und lief nach draußen. Ich ging zu Fuß, da ich ja kein eigenes Auto besaß und war sogar schon nach 15 Minuten am Mystic Grill angekommen.
„Was seit ihr nur für Spießer.“, hörte ich schon einen betrunkenen Alaric hören.
Grinsend ging ich zu der kleinen Gruppe, die aus Bonnie, Stefan, Caroline, Tyler, Jeremy, Matt, Alaric und – zu meinem Missfallen – Damon und Elena bestand.
„So, der Anstandswauwau ist da.“, meinte ich und klopfte Alaric auf die Schulter.
„Komm mein Großer, du hast genug für heute.“, sagte ich und wendete mich Caroline zu.
„Die Schlüssel bitte.“, sagte ich und öffnete meine Hand, sie gab mir die Schlüssel und ich bedankte mich, ehe ich Alaric an die Hand nahm und mich von allen, außer von Elena und Damon, oder wie es Caroline nannte Delena verabschiedete und dann mit einem lallend und torkelten Alaric nach draußen ging.

Im Auto fing er an irgendeinen Müll zu erzählen und lachte die halbe Zeit nur, darüber wie lustig doch das Wort Radio ist. Grinsend schüttelte ich nur den Kopf über ihn und fuhr nach Hause.
„Wie viel hast du getrunken?“, fragte ich ihn dann nach einiger Zeit und grinste ihn von der Seite an.
„Nur…ein klitzekleines bisschen…“, versicherte er mir und ich lachte nur.
„Klar, mehr hätte ich dir auch nicht zugetraut.“, schmunzelte ich und parkte dann den Wagen, in der Garage, stieg aus und half Alaric beim Aussteigen und beim hoch laufen, der Treppen.

„Schlaf jetzt.“, sagte ich leicht lachend, hatte aber voll den Befehlston drauf, den er sonst eigentlich immer anwandte, wenn er mir irgendwas verbieten wollte oder was von mir verlangte.
„Isch bin aber noch nischt müde.“, lallte er und ich lachte leise.
„Ist mir egal, du musst morgen in die Schule und wirst sicher einen richtig starken Kater haben, also versuch wenigstens jetzt noch etwas zu schlafen..“, erwiderte ich darauf nur und wartete bis er sich auf die Seite drehte, die Augen schloss und dann langsam einschlief, ehe ich dann in mein Zimmer ging und mich ins Bett haute und mich dann ebenfalls schlafen legte.
Ich freute mich schon auf morgen früh, wenn Alaric voll den Kater hatte und dann mit meiner guten Laune nichts anfangen kann.


Zuletzt von Admin am 6/10/2014, 16:13 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: ⇝ You gone with the Sin, my Darling   6/10/2014, 14:30

~ Kapitel 5 ~

„Guten Morgen, Alaric. Wie geht es dir heute, an so einem wunderschönen Tag?“, begrüßte ich Alaric, der in der Küche saß, einen Kaffee vor sich stehen hatte und seinen Kopf mit der Hand stützte.
Als er mich sah, schaute er mich nur böse an, was mich noch breiter grinsen ließ. Normalerweise war ich hier der Morgenmuffel und ich hasste so eine gute Laune – aber heute…Heute, war ich einfach gut gelaunt, weil er es nicht war.
„Mh…“, begrüßte er mich mürrisch.
Ich lachte leise vor mich hin und machte mir einen Toast mit Marmelade, setzte mich ihm gegenüber und musterte ihn.
„Was ist denn los? Gestern warst du doch noch super drauf?“,
„Ich hab einen verflixten Kater. Warum hast du mich nicht gewarnt, nicht so viel zu trinken?“, antwortete er mir und schaute mich so an, als sei es meine Schuld gewesen, dass er in den Grill gestern Abend gegangen war und sich mit Damon hatte volllaufen lassen.
„Ich hab dir vorher gesagt du sollst es nicht übertreiben…aber wenigstens hast du dich nicht wie eine Prima Ballerina oder einen von den Chippendales aufgeführt.“, äußerte ich mich dazu und trank einen Schluck von seinem Kaffee, da wir keinen Cappuccino mehr hatten.
Auf das gesagte, musste er nun kurz grinsen und nickte dann,
„Ja, du hast ja mal wieder Recht.“,
„Ist ja klar, dass ich Recht habe. Bin ja auch deine Tochter.“, verdrehte ich grinsend die Augen.

Im Schulhaus verabschiedete ich mich von Alaric, da er jetzt Geschichte in meiner Parallelklasse unterrichtete, während ich jetzt Mathe hatte, also in 20 Minuten. Jetzt hatte ich noch Pause, ich brachte erst meine Bücher in weg und setzte mich dann nach draußen, wo ich auf meinem Block herum kritzelte.
„Hey, wie geht’s Alaric?“, fragte Caroline, als sie sich mir gegenüber setzte und mich freundlich anlächelte.
Ich mochte Caroline, sie war auf ihre Weise wirklich süß. Sie konnte zwar manchmal total nervig sein, aber sie hatte ein gutes Herz und eine große Klappe.
„Heute Morgen hat er sich aufgeführt, wie ich jeden Morgen.“, erzählte ich ihr und grinste einfach breit.
Daraufhin lachte sie und schaute sich einmal um, ich fragte mich nach wem sie suchte.
„Oh, dann hat er wohl einen ganz schön großen Kater…aber selbst schuld.“, lachte sie und winkte jemanden.
Etwas verwirrt und misstrauisch schaute ich in die Richtung und erblickte wie Bonnie und Jeremy zu uns her liefen.
„Hey.“, begrüßten die beiden uns und ich lächelte einmal freundlich.

Wir 4 unterhielten uns die Pause anstrengend über Frankreich, einige Schüler hier und über alles was gerade zum Thema passte. Ich musste sagen, dass die 3 sich über die 2 Jahre nicht verändert hatten, abgesehen davon das Jeremy mit Bonnie zusammen war und Caroline, - meiner Meinung nach – noch etwas nerviger geworden war. Meine Mathelehrerin holte mich aus den Gedanken, als sie mir einen Stapel Arbeitsblätter auf den Tisch knallte. Ich seufzte auf, Na toll, noch mehr Arbeitsblätter, dachte ich Augen verdrehend und fing an sie zu lösen. Ich schaute dann einmal zu Stefan, der 2 Reihen vor mir saß und nickte ihm zu, während er lächelte und mir ebenfalls zu nickte. Also wusste ich, dass ich diese Arbeitsblätter heute neben den Geschichts- und Deutscharbeitsblättern lösen durfte.

„Danke nochmal, dass du mich gleich mitnimmst. Ich glaube Ric kann heute nicht mehr fahren, oder hat keinen Bock mich überall hin zu kutschieren.“, bedankte ich mich jetzt schon zum 3 Mal bei Stefan, da er angeboten hatte, gleich nach der Schule mit mir zu lernen, damit ich schneller fertig wäre.
„Wie gesagt, Kein Problem.“, lachte er und parkte dann in der Auffahrt der Salvatore-Villa.
Wir stiegen aus und ich folgte ihm dann, nach drinnen und zum Esstisch, wo ich mich hinsetzte, die Blätter auspackte und dabei geschickt den grinsend Damon im Türrahmen zu ignorieren.
„Lass uns mit Mathe anfangen, das begreife ich wenigstens.“, erläuterte ich Stefan, der sich hinsetzte und meine bereits gemachten Blätter sich anschaute.

„Ich komme gleich wieder.“, seufzte Stefan, als Damon ihn nervte, dass irgendwas bei ihm nicht funktionierte und Stefan deshalb mal nach gucken sollte.
„Mach nur, ich glaube die letzten beiden Aufgaben bekomme ich alleine hin.“, sagte ich verständnisvoll und rechnete die erste.
Während ich rechnete, setzte sich Damon mir gegenüber, ich sah nicht auf sondern ignorierte ihn weiter.
„Ich bin nicht interessiert.“, stellte ich schon mal klar, bevor er etwas sagen konnte.
Damon lachte, er hatte so ein sexy Lachen. Was zur Hölle denke ich jetzt schon wieder?! Verdammt -.-
„Wie kommst du darauf, dass ich an dir interessiert bin?“, fragte er grinsend und zuckte mit der Augenbraue, während er einen Schluck aus seinem Whiskeyglas trank.
„Weil du seitdem du hier sitzt, in meinen Ausschnitt glotzt und Stefan umsonst weggeschickt hast.“, antwortete ich ihm neutral, sah ihn kurz an, ehe ich die letzte Aufgabe löste.
„Oh, spielen wir hier die Unnahbare, die Unantastbare oder machen wir einen auf, Ich bin ein Mauerblümchen, also bitte zerstör mich nicht?“, lachte er und schaute mich spöttisch an.
Da ich gerade mit der Aufgabe fertig war, stand ich auf und packte alles ein,
„Damon, warum tust du uns beiden nicht einfach einen Gefallen, stellst dich in die Ecke, hältst die Luft an und zählst bis 1000 oder springst von der nächsten Brücke?“, zischte ich und schulterte dann meine Tasche und lief in den Saloon.
„Stefan? Kannst du mich nach Hause fahren?“, rief ich durchs Haus und wartete auf eine Antwort.
„Ich komme gleich, gib mir noch 5 Minuten.“, kam es dann von oben und ich nickte seufzend, auch wenn mich Stefan nicht sehen konnte.
Ich lehnte mich dann an die Wand und wartete ungeduldig auf Stefan, während Damon hinterher kam.
„Wenn du willst kann ich dich fahren.“, grinste er mich höhnisch an und ich schüttelte den Kopf.
„Nicht mal im Traum.“, lehnte ich sofort ab und schüttelte wie wild den Kopf.

Stefan brachte mich schlussendlich nach Hause, nachdem er Damon abwimmeln konnte.
„Wir sehen uns morgen.“, verabschiedeten wir uns voneinander, als ich ausstieg.
Ich schaute dem Auto noch etwas hinterher. Ich glaube, er wäre was für Scarlett, dachte ich und lief dann ins Haus und schloss Alarics und meine Budde auf.
„Da bin ich wieder.“, rief ich, als ich die Tür hinter mir schloss und wurde sofort in eine fette Umarmung gerissen.
„Überraschung!“, hörte ich eine Frauenstimme, die mir bekannt vorkam und konnte den feinen Hauch des französischen Akzents heraushören.
Ich erwiderte die Umarmung lachen und löste mich dann von meiner ehemaligen WG-Bewohnerin in Frankreich.
„Scarlett, was zur Hölle tust du denn hier?!“, fragte ich sie verwirrt.
„Ausstauschprojekt für 1 Jahr.“,
„Ach du Scheiße, wie geil.“, lachte ich und umarmte sie nochmal, als sie mich breit grinsend ansah.


Zuletzt von Admin am 6/10/2014, 16:13 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: ⇝ You gone with the Sin, my Darling   6/10/2014, 14:30

~ Kapitel 6 ~

„Erzähl mal, gibt es hier irgendwelche hübschen Jungs, die ich mir mal genauer anschauen sollte?“, fragte mich Scarlett, als wir gerade auf den Schulhof liefen.
„Sie sehen ganz passabel aus…zumindest manche…“, antwortete ich ihr gähnend und zeigte ihr etwas die Schule, als wir drinnen waren.

Scarlett stellte sich vor, als unser Englischlehrer sie darum bat, während ich die Gelegenheit nutzte um etwas schlafen zu können. Eigentlich war das ja nicht so meine Art, weil ich immer aufpasste, aber heute war ich so unendlich müde, da mich Scarlett wach gehalten hat, indem sie mir die Ohren voll geplappert hat, wie schön es hier zu sein und wie anderes die USA ist und was sich unterscheidet von Frankreich. Dann erzählte mir noch, wie ihre Eltern die USA finden und noch viel mehr, aber daran konnte ich mich nicht richtig erinnern, weil ich zwischendurch immer wieder eingeschlafen bin.
Auch jetzt plapperte sie viel, man könnte meinen das sie gerade ihre kompletten Lebenslauf erzählte, doch auf einmal verstummte sie, was mich hoch schauen ließ.
„Entschuldigen Sie, ich habe verschlafen.“, entschuldigte sich Stefan, der gerade rein kam.
Stimmt, den hatte ich ja heute Morgen gar nicht gesehen.
Unser Englischlehrer Mr Caine, nickte ihm zu und sah Scarlett auffordernd an, die dann stotternd weiter machte, da sie Stefan hinterher schaute, wie er sich zu seinem Platz setzte.
Ich nickte ihm lächelnd zu und konnte mir dann ein breites Grinsen nicht verkneifen, da der junge Salvatore-Bruder, meine liebe Scarlett gerade kalt erwischt hatte.

Nach den ersten 2 Stunden, ging ich mit ihr nach draußen, wo ich schon darauf wartete dass sie mich nach Stefan ausfragte. Kaum saßen wir, ging es auch schon los.
„Du Daisy, kann ich dich mal was fragen?“,
„Ja, klar. Schieß los.“,
„Der Kerl, der verschlafen hatte…?“,
„Meinst du Stefan?“,
„Ja, genau den.“,
„Was ist mit ihm?“, fragte ich sie und verkniff mir ein breites Grinsen.
„Wie ist ‘n der so drauf…?“,
Nun hatte ich 2 verschiedene Möglichkeiten.
Nummer 1, ich erzähle ihr irgendeinen Müll, worauf sie ihn nie ansprechen würde oder Nummer 2, ich erzähle ihr die Wahrheit und sie hat schon am ersten Schultag ihren Schwarm getroffen.
Beide Möglichkeiten würden mich sehr amüsieren.
„Stefan, ist ein Draufgänger und macht sich an jedes Mädchen ran. Er denkt er wäre geil und naja, typisch Playboy und Footballspieler…dumm, doof, rettungslos.“, antwortete ich ihr dann ernst, woraufhin ihre Gesichtszüge sich kurz entglitten.
Nun konnte ich mich nicht mehr halten und fing an zu lachen und haute immer noch lachend auf den Tisch.
„Oh Gott, du müsstest dein Gesicht gerade sehen….scheiße, warum hab ich mein Fotoapparat immer zu Hause, wenn ich ihn mal brauch.“, lachte ich, als sie mich mit hochgezogener Augenbraue leicht genervt und sauer an, während sie die Arme verschränkte.
Nach kurzer Zeit, hatte ich mich wieder beruhigt und versuchte wieder halbwegs Ernst zu sein.
„Nein, Stefan ist echt in Ordnung. Ich hab dir eben seinen Bruder beschrieben. Stefan ist das totale Gegenteil von einem Playboy, er ist nett, freundlich, hilfsbereit und hat für jeden immer ein offenes Ohr.“, erzählte ich ihr und sie entspannte sich sichtlich wieder.
„Gut…ich dachte schon.“, sagte sie und lächelte mich unschuldig an, da Scarlett sich leicht und schnell in jemanden verknallte, hatte ich eine leise Vorahnung, die sich auch bestätigen sollte.
„Hör auf mich so anzusehen!“, verlangte sie, als ich sie anzüglich angrinste und noch breiter grinste, als ich sah wie Stefan zu uns kam.
„Hey, können wir das mit der Nachhilfe vielleicht heute bei dir verschieben? Damon hat die ganze Nacht Party gemacht und es sieht aus wie sau und das will ich dir nun wirklich nicht zu muten.“, fragte er mich und lächelte dann Scarlett freundlich an, als sie einmal gekünstelt hustete.
„Oh, Stefan. Das ist meine Freundin aus Frankreich, Scarlett – Scarlett, dass ist Stefan.“, stellte ich die beiden dann vor, als Scarlett mir einen fordernd Blick zuwarf.
Die beiden gaben sich die Hand und Scarlett lächelte ihn zuckersüß an.
„Hey, ich hab schon vieles gehört.“, begrüßte sie ihn.
Ja, und das in den letzten 5 Minuten, Kleines.
„Hey, ich hoffe doch nur Gutes.“, lachte Stefan und sie nickte lachend.
Stefan wendete sich dann wieder an mich und sah mich fragend an.
Erst verstand ich gar nicht warum, aber dann fiel es mir ja wieder ein.
„Ach, klar du kannst heute auch zu mir kommen, ist überhaupt kein Problem.“, antwortete ich ihm dann.
„Gut, dann sehen wir uns heute Nachmittag.“, entgegnete er und stand auf.
Jetzt sah ich ihn verwirrt an,
„Aber du hast doch jetzt Schule.“, meinte ich und schaute ihn fragend an.
„Ja, aber ich hab jetzt Footballtraining, hörst du Mrs. Grandt im Sportunterricht eigentlich auch mal drauf?“, antwortete er mir lachend, schüttelte gleichzeitig den Kopf und ging dann, nachdem er sich auch von Scarlett verabschiedete hatte.

„Nein, Scar. Du wirst nicht einfach ganz plötzlich an meiner Tür klingeln, wenn Stefan da ist. Wenn du ihn kennen lernen möchtest, dann musst du das machen…ohne mich als Vorwand.“, erwiderte ich Augen verdrehend, als sie mich nun zum 10. Mal darum bat.
Es war bereits nach Schulschluss, aber wir warteten noch auf Alaric, der versprochen hatte, Scarlett zu ihrer Gastfamilie zu bringen und mich dann mit nach Hause nimmt. Als er dann endlich mit 20 Minuten Verspätung aus dem Schulgebäude trat, warteten wir bereits sehnsüchtig auf ihn.
„Dann mal ab ins Auto, ihr beiden.“, sagte er zur Begrüßung, hielt Scarlett die Hintertür auf und mir die Beifahrertür, ehe er selber einstieg, sich nach der Straße von Scarlett erkundigte und dann los fuhr.

Ich schaffte gerade den letzten Müllbeutel in die Mülltonne, als ein Auto auf der Auffahrt parkte.
„Hey, Stefan. Mal wieder überpünktlich.“, begrüßte ich ihn grinsend und betrat dann das Treppenhaus und wartete auf Stefan, der aber nicht nachkam. Ich drehte mich auf der dritten Stufe um und sah, dass er noch vor der Tür steht.
„Also, wenn du jetzt auf einen roten Teppich wartest, dann kannst du bis nächstes Jahr warten.“, grinste ich ihn an.
Er schüttelte den Kopf,
„Nein, aber würdest du mich herein beten?“,
„Ehm…klar.“, sagte ich verwirrt und lachte dann kurz.
„Stefan, würdest du bitte rein kommen?“, fügte ich dann hinzu und schon setzte er einen Fuß ins Treppenhaus.
„Ich frag gar nicht erst, was für merkwürdige Angewohnheiten du hast.“, grinste ich, schüttelte den Kopf und lief nach oben, schloss dann unsere Haustür auf und ging rein.
„Also, ich hab die restlichen Geschichtsarbeitsblätter fertig, also kannst du diese gleich kontrollieren.“, sagte ich zu Beginn und holte meine Zetteln.
„Okay, kann ich machen, aber Daisy würdest du bitte?“, sagte er und ich sah zu ihm.
Wieder stand er vor der Tür, ich schmunzelte kurz und nickte dann.
„Komm rein, Stefan.“, lachte ich und er kam herein und schloss die Tür hinter sich.

„Also, das musst du mit X multiplizieren und musst dann die Hälfte von V mit dem Dreifachen von Y zusammenrechnen.“, bemerkte Stefan, als er sich gerade dabei war, eine Aufgabe zurechnen.
Gerade als ich was erwidern wollte, klingelte es. Innerlich stöhnte ich genervt auf, da ich schon eine Vermutung hatte, wer vor der Tür stand, weshalb ich das Klingeln versuchte zu ignorieren. Doch Stefan, machte mich darauf aufmerksam.
„Willst du nicht aufmachen?“, fragte er mich und ich nickte dann Augen verdrehend, legte den Bleistift weg und stand auf.
„Ja, kleinen Moment bitte.“, antwortete ich ihm und lief zur Tür, schaute durch den Spion und schüttelte den Kopf, als ich die Tür öffnete.
„Hey, Scarlett. Was machst du denn hier?“, fragte ich sie an der Tür und funkelte sie an.
„Ich hab meinen Schal bei dir gestern vergessen und den wollte ich mir wieder holen.“, antwortete sie mir und lächelte mich unschuldig an, ehe sie sich an mir vorbei quetschte, da ich in der Tür stand.
„Oh, hey Stefan.“, lächelte sie ihn charmant und etwas verlegen an.
Ich schloss die Tür zu und fragte ich mich, was sie nicht verstanden hatte, an ich werde nicht dein Vorwand sein, damit du ihn näher kennen lernen kannst.
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BeitragThema: Re: ⇝ You gone with the Sin, my Darling   6/10/2014, 16:14

~ Kapitel 7 ~

„Und wie rechne ich das noch gleich?“, fragte Scarlett, die nun neben mir saß und Stefan ihr über die Schulter schaute.
„Das geht leicht, du musst nur die Klammer ausmultiplizieren und dann geht die Aufgabe, wie alle anderen.“, antwortete er ihr.
Ich verdrehte die Augen, seit Scar hier war, versuchte sie immer ein Gespräch mit Stefan aufzubauen. Er ging zwar darauf ein, aber beschäftigte sich aber dann meist wieder mit mir, da er mir ja schließlich helfen sollte.
„Ich komme gleich wieder.“, teilte ich den beiden mit und stand auf, um in mein Zimmer zu gehen.
Scarlett hatte recht, sie hatte gestern einen Schal getragen und heute Morgen hatte sie keinen mehr dran, deshalb fing ich an im Saustall – mit anderen Worten, mein Zimmer – nach genau diesem Schal zu suchen und hatte ihn 10 Minuten später, unter meinem Schrank gefunden. Wahrscheinlich, ist er darunter gerutscht, als Scarlett ihren Schlafsack zusammen geräumt hatte. Mit dem Teil, ging ich zurück zu den beiden und legte den Schal auf dem Zettel von Scarlett ab.
„Da hast du deinen Schal. Brauchst du noch irgendwas?“, äußerte ich mich und sie sah zu mir hoch, mit einem fordernd und bitten Blick sah sie mich an, aber ich schüttelte kaum merklich den Kopf.
„Danke schön. Nee, ich hab dann alles.“, antwortete sie mir seufzend an stand auf, nachdem sie den Schal in ihre Tasche gesteckt hatte.
„Wir sehen uns dann morgen, Stefan.“, verabschiedete sie sich von ihm und ich begleitete sie noch mit zur Tür.
„Bye Bye. Du wirst es überleben.“, sagte ich und umarmte sie kurz, sie nickte nur.
„Jaja, wenn ich morgen als Zombie in die Schule komme, dann war es eindeutig deine Schuld.“, sagte sie und grinste dann den Schluss.
„Ist klar, kleiner Zombie.“, verabschiedete mich dann von ihr und ging wieder zu Stefan, als ich die Tür geschlossen hatte und konnte nun endlich mit ihm, die letzten Blätter durch gehen.
Nach 20 Minuten, waren wir mit allen Arbeitsblättern fertig und verabschiedenden uns voneinander, als ich ihn noch bis runter brachte.

Alaric hatte heute frei und ich heute nur 4 Stunden Schule. Ich liebe Mittwoche. Alaric setzte mich gerade vor der Schule ab, als mich Caroline und Bonnie abfingen und mir einen Flyer in die Hand drückten.
„Winterabschlussball? Was ist das denn bitte?“, fragte ich die Beiden verwirrt, als ich mir den Flyer durch las.
„Na was wohl? Wir machen einen Winterball, um den Winter abzuschließen und um das neue Halbjahr zu feiern.“, antwortete mir Caroline und ich sah komisch an, ehe ich nickte.
„Ah okay, gut darauf hätte ich natürlich auch selber kommen können, ich Dussel.“, sagte ich sarkastisch und grinste dann, als sie nur die Augen verdrehte und dann weiter ging, um mit Bonnie weiter Flyer zu verteilen.

„Hey…Daisy.“, pikste mich jemand von rechts in die Seite, als ich gerade total vertieft darin war, Blümchen auf meinem Block zu kritzeln und zuckte zusammen, ehe ich mich zu der Person drehte.
„Ja, Scarlett was ist?“, fragte ich sie leise und sie schob mir diesen komischen Flyer rüber.
„Gehst du da auch hin?“, fragte sie mich und ich zuckte ahnungslos mit den Schultern.
„Keine Ahnung, wahrscheinlich nicht.“, antwortete ich ihr und sie schaute erstaunt.
„Du musst aber hingehen, dass wird bestimmt lustig.“, widersprach sie mir und ich schüttelte den Kopf.
„Ich will aber nicht und außerdem willst du doch nur, dass ich mitgehe, damit du nicht alleine hingehen musst.“, erwiderte ich darauf noch, ehe ich mich dann wieder meinem Block zuwendete und mir die ganze Stunde über, ihre bitte-bitte-bitte Zetteln antun musste.

„Okay, gut. Du hast gewonnen. Ich gehe mit hin.“, sagte ich am Ende der 3. Stunde und gerade meine Sachen zusammen packte und in meine Tasche stopfte.
„Ja! Ich hab es immer noch drauf.“, sagte sie triumphierend und in diesem Moment wünschte ich mir, dass sie den gestrigen Abend nicht überlebt hatte und doch zum Zombie geworden wäre, denn Zombies können nicht reden.

Da dieser Winterabschlussball schon am Samstag war, erarbeitete Scarlett eine Liste, was sie bis dahin noch mit mir machen musste. Unteranderem, Pedi- und Maniküre, Frisur, Kleider kaufen, Schuhe kaufen und das aller schlimmste – für sie – war das die Mädels, die Kerle fragen mussten, ob sie mit ihnen dort hingehen wollten. Eigentlich war Scarlett ja ein Mensch, der auf jeden zuging, aber wenn es um sowas ging, da war sie richtig schüchtern. Ich war bei solchen Sachen eigentlich auch schüchtern, aber nur bei Kerlen, für die ich irgendwas außer Freundschaft oder Hass empfand, aber sonst konnte ich mit jeden reden und jeden um irgendwas bitten.

In der letzten Stunde saß ich zwischen Caroline und Scarlett, es war der reinste Horror. Die beiden unterhielten, nein quatschten wie wild über Schuhe und die Farbe ihres Kleides, dass das auch zur jeweiligen Augenfarbe passen muss und das man nicht zu viel Haut zeigen sollte und einfach über alles was auch nur ansatzweise mit dem Thema übereinstimmen könnte.

Als dann endlich das erlösende Klingeln der Schulglocke kam, war ich noch sie so froh, hier raus zu sein. Ich packte alles zusammen und lief dann mit meinen kleinen Schnatterenten nach draußen, wo schon Alaric auf mich wartete.
„Also vergiss nicht, morgen gehen wir Kleider kaufen.“, mit diesen Worten verabschiedete sich Scarlett von mir und umarmte mich dabei.
Nachdem ich mich auch von Caroline verabschiedet hatte, stieg ich den Wagen und Alaric fuhr sogleich los.

Donnerstag und Freitag vergingen wie im Fluge, obwohl ich mir gewünscht hätte, dass die Zeit auch im Fluge vergangen wäre, während ich mit Bonnie, Caroline und Scarlett einkaufen war, mir die Fingernägel machen ließ, beim Frisur war und noch Schuhe kaufen musste. Scarlett hatte bis jetzt immer noch niemanden, mit dem sie heute zu dem Ball hingehen sollte. Ich hatte ihr ja einige Male Stefan vorgeschlagen, den wollte sie auch fragen, aber zufälliger Weise, kam immer irgendwas ganz wichtiges dazwischen. Ich hatte schon überlegt ihn selbst zu Fragen, für Scarlett, aber das wäre ihr nur peinlich und sie würde mich nachher anschnauzen, weswegen ich mich da nicht mit einmischte.

Es klingelte an der Tür und Alaric sah von seiner Zeitung auf, während ich weiter meinen Cappuccino trank. Wir beide lieferten uns ein kleines Duell, mit dem Blick, während es mehrmals klingelte.
„Tja, irgendjemand sollte mal die Tür öffnen.“, meinte ich beiläufig und trank dann noch einen Schluck, wendete meinen Blick aber nicht von Ric ab.
Seufzend legte er seine Zeitung nieder und stand auf und ging die Tür öffnen, während ich triumphierend grinste.
„Deine Freundin ist da.“, bemerkte Alaric, als er wieder in die Küche kam, gefolgt von Scarlett.
„Morgen.“, begrüßte ich sie und trank meinen Cappuccino aus und verschwand dann mit ihr in meinem Zimmer.
„Was machst du so früh schon hier?“, fragte ich sie, als ich mich auf mein Bett legte und die Arme hinterm Kopf verschränkte.
„Naja, ich dachte mir…das wir vielleicht länger Zeit brauchen, weil ich dich ja noch zu einem Meisterwerk verwandeln muss…“, antwortete sie mir dann und lächelte unschuldig, woraufhin ich nur lachend den Kopf schüttelte.
„Klar, dann viel Spaß…ich bin wohl heute Abend dein Date, was?“, grinste ich sie an.
Sie schüttelte den Kopf,
„Nein bist du nicht. Ich bin deins.“, stritt sie ab, aber ich lachte nur und setzte ich mich an meine Kommode.
„Okay, also was machst du als erstes, oder was soll ich als erstes tun?“, fragte ich dann und wechselte das Thema.
„Du springst jetzt unter die Dusche und der Rest ist streng geheim.“,
„Top Secret?“, grinste ich sie an und sie nickte bestätigend.
„Top Secret!“

Nach einer entspannenden Dusche, kam ich wieder in mein Zimmer, wie sonst was. Toll da hatte ich ja umsonst aufgeräumt, dachte ich Augen verdrehend und rubbelte mir die Haare in der Zwischenzeit etwas trocken, als Scar anscheint irgendwas suchte.
Nachdem sie, anscheint das gefunden hatte, was sie suchte, setzte ich mich wieder und sie fing an, mit was auch immer.

Dreieinhalbstunden später, hatte meine Freundin mir zum 6. Mal die Haare neu gemacht, weil sie einfach nicht zufrieden war, wie sie sie herrichtete. Ich seufzte und wollte gerade sagen, dass ich sie dann ganz einfach offen lassen werde und ich nicht weiß, wo das Problem ist, wenn ich sie ganz einfach offen lassen würde, da sie eine Hochsteckfrisur bei mir versuchte.
„Nein, ich kann das. Denk dran, aller guten Dinge sind 7!“, sagte sie und versuchte es nochmal, aber auch dieses Aal funktionierte es nicht, weshalb sie aufgab und mich nur noch schminkte, mir die Nägel machte und mich dann weg schickte, um was zu trinken zu holen.

Scarlett's Outfit:
 
Daisy's Outfit:
 

Nach weiteren Dreieinhalbstunden hatten wir es endlich geschafft und ich musste sagen, ich hatte Scarlett das gar nicht zugetraut, dass sie uns beide so gut hinbekommt. Es war jetzt 17:53 Uhr, wir hatten noch genau 7 Minuten, bis dieser Ball anfangen wird und da wir ja voll die coolen Mädels waren, mussten wir etwas zu spät kommen…und weil wir noch auf Alaric warteten, da er sich noch schnell einen Anzug besorgen musste, ich hatte ihn ja in den 2 Tagen nicht mindestens 200 Mal daran erinnert, aber so war er nun mal. Alt und vergesslich.

„So, nur noch deine Krawatte und dann kann es endlich losgehen.“, sagte ich zu Alaric, während ich seine Krawatte band und Scarlett schon ungeduldig auf uns beide wartete.
„Daisy, mach schneller. Wir sind schon 12 Minuten zu spät.“, drängelte sie und ich lachte nur, ebenso mein Vater.
„Chill mal, nur die coolen kommen zu spät.“,
„Genau, dass weiß sogar Alaric. Und das muss was heißen.“, grinste ich und schnappte nun meine Tasche, ehe ich den beiden zum Auto folgte.

Nach 20 Minuten parkte Alaric vor der Halle, wo der Ball stattfand, er stieg aus und hielt Scarlett und mir die Tür auf. Nachdem wir ausgestiegen sind, hakten wir Mädels uns bei Alaric unter, nickten uns drei zu und liefen dann in die Halle. Caroline war die erste die auf uns drei zukam, aber sie schüttelte wie wild den Kopf.
„Wo sind eure Masken?“, fragte sie, als sie vor uns stand.
Alaric, Scarlett und ich schauten uns kurz ratlos an und schauten dann Caroline an, da wir nichts von Masken gewusst haben.
„Das ist eine Art Maskenball….habt ihr die Rückseite des Flyers etwa nicht gelesen?“, antwortete sie uns schnippte einmal wie will, woraufhin ein Kerl mit Maske und Smoking kam, er hatte ein Tablett, wo Masken lagen, sie drückte jeden von uns eine in die Hand und ging dann zu den nächsten, die keine Maske hatten.
„Ich schätze wir nicht die einzigen, die die Rückseite nicht gelesen haben.“, lachte ich und setzte mir die Maske auf.
„Dann mal auf ins Getümmel.“, grinste ich und löste mich von Alaric.
„Ihr findet mich an der Bar, Mädels.“, verabschiedete sich zu allererst Alaric und Scarlett hakte sich bei mir ein und lief mit mir ein wenig durch die Halle, um uns erstmal umzuschauen.

Die Masken:
 
Caroline bat um ihre Aufmerksamkeit, als sie ein Mikro in der Hand hatte und fing an eine kleine Rede zu halten. Sie bedankte sich, für das kommen von uns allen und beschwerte sich auch gleich darüber, dass kaum jemand die Rückseite gelesen hatte. Nachdem sie nun den Ball – wie Caroline meinte – eröffnet hatte, folgte der Eröffnungstanz, da sollten nun die bereits gefundenen Paare auf die Tanzfläche. Scar und ich stellten uns etwas abseits und setzten uns an einen freien Platz.
„Darf ich um einen Tanz bitten, reizende Dame?“
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BeitragThema: Re: ⇝ You gone with the Sin, my Darling   6/10/2014, 16:17

~ Kapitel 8 ~

Scarlett und ich sahen auf, als ein Kerl im schwarzen Anzug zu uns an den Tisch kam und das fragte.
„Alaric verschwinde.“, sagte ich und verdrehte die Augen.
Auch wenn er seine Stimme etwas verstellte, wusste ich dass er es war. Nun lachte der Kerl, das klang aber nicht mehr nach Alaric.
„Tut mir Leid, meine Liebe. Aber du musst mich wohl mit jemanden verwechseln.“, lachte der Kerl und hielt Scarlett seine Hand hin, die sie lächelnd annahm.
„Also, schenkst du mir einen Tanz?“, fragte er sie und sie willigte lächelnd ein, stand auf und ließ sich dann von dem Unbekannten hinterher ziehen, während sie mir grinsend die Daumen hoch zeigte und sich dann auf den Kerl konzentrierte.
Ich grinste ihr nur hinterher, aber ich würde zu gerne wissen, wer der Kerl war, der sie gefragt hat. Ich bestellte mir dann einen Whiskey und schaute den tanzenden Paaren auf der Tanzfläche zu, ehe ich mich umschaute.
Toll, ich war eine der einzigen, die keinen Tanzpartner hatten, selbst Alaric wurde gerade auf die Tanzfläche gezogen, während er mir zuwinkte. Grinsend schüttelte ich den Kopf und schaute dann auf, als ich ein Räuspern neben mir hörte.
„Was ist?“, fragte ich und der Typ verbeugte sich halb vor mir, während ich nur misstrauisch eine Augenbraue hob.
„Tanzen?“, antwortete er mir mit einer Gegenfrage.
Eigentlich wollte ich ablehnen, da ich nicht gut tanzen konnte, aber von der Bühne aus konnte man Caroline sagen hören, dass jetzt auch Paare zusammen finden können und tanzen sollen, weswegen ich seufzend nickte.
„Klar, ich hab eh nichts zu tun.“, antwortete ich ihm und lief zur Tanzfläche, wo alle aufgehört hatten zu tanzen und sich startklar für den nächsten Tanz machten.
Auch ich und mein neuer Tanzpartner gingen in unsere Positionen, als dann die Musik erklang, schaute ich mir von meiner Frau, die neben mir stand ab wie ich zu tanzen hatte und versuchte möglichst alles richtig zu machen.
„Du tanzt anscheint nicht so oft, was?“, fragte mich mein Gegenüber, als ich meine Hand auf seine Schulter legte und er seine an meine Hüfte.
„Nein, ich kann nicht mal tanzen. Also wenn ich dir auf die Füße trete, dann ist es nicht, weil du mich langweilst sondern einfach nur weil ich diesen Tanz nicht beherrsche. Oder womöglich beides.“, antwortete ich und grinste ihn leicht an, woraufhin er lachte.
Irgendwie kam er mir bekannt vor, aber ich wusste noch nicht, woher ich ihn kannte. Okay, eins wusste ich, Matt, Stefan, Alaric, Jeremy und jeden anderen Kerl, der keine schwarzen Haare hatte konnte ich ausschließen, dass grenzte das ganze wieder ein. Eine Drehung und ein Partnerwechsel rissen mich aus den Gedanken und ich fand mich bei Jeremy wieder. Ihn konnte ich gleich erkennen, warum wusste ich auch nicht, aber ihn erkannt ich gleich. Auch schon bevor er, mich begrüßte und lachte, als ich ihm ausversehen auf den Fuß trat.
„Entschuldige, das wollte ich nicht.“, lachte ich und tanze dann grinsend mit ihm weiter, bis die nächste Drehung kam und ich mit meinem nächsten Tanzpartner tanzte.

„Oh Gott, ich glaube ich hab mit Stefan getanzt.“, sagte Scarlett lachend, als sie sich wieder neben mich setzte und mir einen Punsch in die Hand drückte.
„Meinst du? Von der Größe und der Haarfarbe könnte es hinkommen, aber ich würde mir nicht zu viele Hoffnungen machen, nicht das du am Ende enttäuscht wirst, wenn es irgendein Streber ist.“, entgegnete ich ihr, da sie sich schon wieder viel zu sehr reinsteigerte.
„Ich steigere mich gar nicht rein…wie war denn dein Tanzpartner so, er schneite sehr von dir angetan zu sein.“, sagte sie und wackelte dann anzüglich mit den Augenbrauen, während sich ein breites Grinsen zeigte.
„Ich kenne den Kerl nicht, auch wenn er gut aussah…ist mir egal, es war nur ein Tanz. Nimm dir ein Beispiel an mir, ich steigere mich da nicht so sehr rein…selbst wenn es Dam- selbst wenn es der schönste Mann der Welt wäre.“, sagte ich und versuchte mich irgendwie herauszureden, aber es brachte nichts.
Scarlett hatte mich durchschaut, warum zur Hölle fiel mir auch Damon, als erstes ein.
„Warte mal, es gibt einen Kerl, den du gut findest…wie heißt er denn? Ich denke nämlich das Dam kein Name ist.“, grinste sie mich wissend an und sah mich auffordernd an.
Seufzend schüttelte ich den Kopf,
„Ist nicht wichtig…wirklich. Vertrau mir, wenn ich dir das erzähle dann reißt du ihm den Kopf ab, was eigentlich auch verständlich wäre…aber wegen ihm muss man sich nicht die Hände schmutzig machen.“, entging ich großflächig ihrer Frage und trank einen Schluck vom Punsch.
Scarlett, sagte nun nichts mehr, was mich sehr wunderte, aber ich war ihr dankbar. Wir beide liefen dann ein wenig durch die Halle und mein Blick blieb bei Caroline hängen, die in einer Ecke gerade mit Tyler rum machte.
„Die Beiden kosten das hier voll aus.“, grinste ich und nickte mit dem Kopf, in die Richtung der beiden, als mich meine Freundin verwirrt ansah.
Doch als sie sah, was ich meinte grinste sie breit,
„Ja, dass stimmt wohl. Aber komm, mir ist langweilig. Lass uns beide tanzen.“, schlug sie vor, stellte unsere Drinks auf den Tisch und zog mich mit sich auf die Tanzfläche, als eins ihrer Lieblingslieder gespielt wurde.

Marry the Night - Adam Lambert:
 

Während wir tanzten unterhielten wir uns beide anstrengend und schauten uns ab und an um, bis ein junger Mann zu uns kam. Es müsste der Kerl sein, mit dem Scarlett vorhin den Eröffnungstanz getanzt hatte. Ich lachte, als sie ihn anlächelte und etwas rot wurde, als er ihr einen Handkuss gab.
„Dürfte ich sie mir einen Moment lang ausleihen, Daisy?“, fragte ich mir der Kerl und schaute mich an.
Da erkannte ich wer er war, da nur er solche grünen Augen hatte.
„Ja, klar. Tu dir keinen Zwang an.“, antwortete ich ihm schmunzelnd und zuckte einmal mit der Augenbraue.
„Viel spaß, aber ich sehe sie spätestens 0:00 Uhr wieder!“, fügte ich hinzu und sah ihn halb ernst, halb grinsend an.
„Aber natürlich, ich will es mir doch nicht mit dir verscherzen.“, lachte er und ging dann mit Scarlett zu einem Tisch und setzte sich mit ihr, wahrscheinlich unterhielten sie sich und lernten sich näher kennen, dachte ich und tanzte aber weiter, da gerade eins meiner Lieblingslieder lief und mir einfach danach war.

Thrift Shop - Macklemore:
 

Gerade als ich meinen 4. Drink intus hatte, bat Caroline wieder um ihre Aufmerksamkeit und bedankte sich, wie am Anfang schon, dass wir da waren und das nun die Frauen sich einen neuen Tanzpartner suchen sollen, um dann gegenseitig ihre Masken abzunehmen und zu sehen was passiert. Ich werde keinen Fragen, da mich das nicht interessierte, mit wem ich tanze, dennoch kam die Nerv tötende, liebenswürdige und Tyler-knutscherin Caroline zu mir und versuchte mich zusammen mit Bonnie dazu zu überreden.
„Komm schon, jeder macht mit und du bist doch nicht schüchtern, also komm schon. Selbst Scarlett hat einen gefragt und rate mal, wer unter der Maske steckte.“, bat sie und grinste dann den Schluss.
Auf meinem Gesicht erschien sofort ein breites Grinsen.
„Ach nein, erzähl mir nicht, dass Stefan derjenige war?“, fragte ich breit grinsend.
Caroline und Bonnie nickten schnell und lachend,
„Oh doch, genau der…“,
„Lasst mich raten, sie hat einen von euch beiden, angefleht ihn irgendwie zu fragen?“, sagte ich grinsend und war froh, dass Thema wechseln zu können.
„Ja…Bonnie hat Stefan schlussendlich mal gefragt, wie er sie findet und ob er mit ihr vielleicht mal tanzt.“, erzählte mir Caroline und ich lachte nur.
So kenne ich meine Freundin, wenn sie sich was nicht traute, dann bat sie immer jemanden anders oder flehte den oder diejenige an, bis er oder sie zustimmte, ihr den Gefallen zu tun.
Ich wollte eben noch was sagen, wurde aber dann von Bonnie zu einer kleinen Gruppe, die aus 4 Kerlen bestand gezogen.
„Du solltest dir schnell einen der 4 nehmen, obwohl ich glaube, 3 von 4, werden gleich keine Maske mehr haben.“, flüsterte sie mir grinsend ins Ohr.
Irgendwie verstand ich nicht so recht, was sie damit sagen wollte, aber ich nickte einfach und wollte gerade den ersten Fragen, als mir Elena dazwischen kam und den Kerl fragte. Er stimmte zu und nahm dann seine Maske ab, ehe er zusammen mit ihr auf die Tanzfläche ging. Matt war der erste, der weg war, dass Elena ihn fragt, hätte ich nicht wirklich gedacht, aber mir soll es egal sein. Ich musterte die 3 kurz, alle drei grinsten mich an, was mich auch irgendwie grinsen ließ. Bonnie und Caroline kamen wieder und stellten sich neben mich,
„Und schon einen gefragt?“,
„Ja, aber der ist eben mit Elena abgehauen.“, antwortete ich und die beiden Mädels lachten.
Was daran so lustig war, wusste ich nicht genau.
Da Bonnie und Caroline ihre Masken ebenfalls noch auf hatten, hatten beide auch noch keinen Kerl gefragt, was ich aber jetzt änderte.
Die beiden Jungs nahmen ihre Masken ab und ich erkannte, dass der eine Tyler war und der andere Jeremy, die Blondie hakte sich bei Tyler ein und die Brünette bei dem Brünetten und die vier verschwanden dann auch.

Nun hatte ich nur noch eine einzige Wahl, die ich auch als erstes in Erwägung gezogen hatte. Er war groß, hatte schwarze Haare und sah ziemlich gut aus, auch wenn er eine Maske trug.
Er grinste mich an und nippte an seinem Drink. Wieder kam ein Mädchen zu und gaffte den Typen an. Innerlich seufzte ich gerade, weil selbst der jetzt schon eine Tanzpartnerin hatte, aber er schenkte ihr keine Beachtung, sondern schaute geradewegs mich an und lehnte ab, als sie ihn fragte.
Das war meine Chance,
„Tanzen? Wir beide? Mit oder ohne Maske?“, fragte ich ihn und wartete auf seine Antwort.
Er schien zu überlegen, dann kippte er seinen Drink runter und nickte.
„Tanzen. Wir beide. Ohne Maske.“, antwortete er mir, stellte sein Glas weg und nahm meine Hand, während er mich hinter sich herzog.
„Ehm…okay.“, meinte ich dazu nur und ließ mich hinter ihm her ziehen und legte meine Hand auf seine Schulter.
„Nanana, noch nicht. Erst nimmst du deine Maske ab.“, verlangte er und ich hob eine Braue und zuckte mit den Schultern, ehe ich meine Maske abnahm.
„Gut, zufrieden. Jetzt aber gleiches Recht für alle.“, äußerte ich mich und grinste ihn leicht an.
„Wenn du das wirklich will.“, grinste er und nahm seine Maske ab.
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BeitragThema: Re: ⇝ You gone with the Sin, my Darling   6/10/2014, 16:19

~ Kapitel 9 ~

Mein Gegenüber nahm seine Maske ab und ich erstarrte fömlich, als ich den breit grinsenden Damon sah. Sofort löste ich mich von ihm, aber er hielt mich fest.
„Na, überrascht?“, fragte er mich grinsend und ich nickte und versuchte mich irgendwie seinem Griff zu entziehen.
„Ach komm schon, du hast mich nach einem Tanz gefragt, also tanzen wir jetzt. Vorhin, war es für dich doch auch okay.“, fügte er hinzu und grinste mich noch breiter an.
Mir würde es sowieso nichts bringen zu protestieren, da ich schon von früher wusste, dass wenn Damon etwas haben möchte, dann bekommt er es auch, egal wie. Deshalb nickte ich dann lediglich und legte meine Hand wieder auf seine Schulter und er seine Hand an meine Hüfte. Wir fingen an zu tanzen und ich versuchte ihm manchmal absichtlich auf den Fuß zu drehten, aber er drehte mich jedes Mal, wenn ich es versuchte.
„Hat dir eigentlich schon mal jemand gesagt, dass du wirklich bezaubernd aussieht?“, fragte er mich und grinste mich charmant an.
Ich hob eine Braue, während ich mich etwas in der Halle umschaute.
„Nein, aber von dir will ich es auch gar nicht erst hören.“, antwortete ich ihm kühl und entdeckte Bonnie, die mit Caroline an der Bar stand und was tranken, anscheint bemerkte Caroline meinen Blick und winkte mir grinsend zu.
Klar! Sowas konnte nur auf ihren Mist gewachsen sein, sowas hätte ich eigentlich von Scarlett erwartet, weil sie ja nichts von der Sache zwischen mir und Damon wusste, aber Caroline wusste Bescheid. Sie hatte mich ja noch getröstet, oder zumindest versucht.
Ich schaute zu ihm hoch, als das Lied zu Ende war, da ich wollte, dass er mich los ließ.
„Damon lass mich los.“, sagte ich gelangweilt und er schaute mich mit schiefgelegtem grinsend an, ehe er sich zu mir runter beugte.
Ich schaute ihm in die Augen und hoffte vielleicht, dass er mich wieder erkannte, aber das tat er nicht, stattdessen versuchte er mich zu küssen, aber da hatte er die Rechnung nicht mit Alaric gemacht, er zog mich von ihm weg, als ich Damon gerade eine Ohrfeige geben wollte.
„Damon! Ich hab es dir schon einmal gesagt. Lass sie Gott verdammt nochmal in Ruhe, du hast ihr schon genug Leid angetan!“, zischte er wütend und leise.
Nun schaute Damon verwirrt zwischen Alaric und mir hin und her.
„Alaric lass es einfach.“, sagte ich leise und sah Alaric bittend an, der seufzte und dann wieder an die Bar ging.
Gerade als der Salvatore-Bruder etwas sagen wollte, wurde ich weggezogen und ich folgte derjenigen die mich mit sich auf die Toilette zog.
„Alles okay?“, fragte Scarlett mich besorgt.
„Nichts was soll sein?“
„Alaric hat dich von einem Kerl weggezogen, der dich küssen wollte…und du sahst auch nicht abgeneigt aus…“
„Ach gar nicht wahr.“, stritt ich ab und wollte gerade noch etwas sagen, als Elena sich zu uns stellte.
„Na, Mädels.“, sagte sie und lächelte uns beide kühl an.
Hatte, Elena vorhin nicht noch glatte Haare gehabt?
„Was willst du Elena?“, fragte ich sie und sie lachte auf.
„Ich bin nicht Elena.“, antwortete sie mir und ich verdrehte die Augen.
„Genau, ich bin auch nicht ich. Ich bin Darth Vader.“, sagte ich und schüttelte den Kopf, daraufhin lachte Scarlett leise.
Elena fand das Ganze aber nicht wirklich zum Lachen.
Schneller als ich blinzeln konnte, drückte sie mich an die Wand und hatte ihre Hand um meinem Hals geschlungen. Langsam schob sie mich praktisch die Wand hoch und ich fing an zu röcheln und nach Luft zu schnappen.
„Lass sie los, Elena!!“, rief Scarlett empört und ängstlich, während sie versuchte mir zu helfen.
Elena rollte mit den Augen und packte ebenfalls Scarlett und drückte sie neben mich an die Wand.
„Ihr müsst mir beide einen Gefallen tun.“, grinste sie uns beide hochnäsig an.
Wir beide schnappten nach Luft, da sie immer fester zudrückte.
„Bestellt Stefan und Damon Salvatore einen ganz Lieben Gruß, sagt ihnen Katherine ist wieder zurück.“, fügte sie hinzu, ehe sie ihren Griff verstärkte und wir keine Luft mehr bekamen, aber versuchten uns zu befreien, aber sie ließ nicht los.
Mir wurde schwarz vor Augen und ich merkte wie ich langsam das Bewusstsein verlor, Katherine uns los ließ und wir beide zu Boden fielen.
Das einzige was ich noch wahrnahm, waren 2 Einstiche an meinem Hals.

Als ich wieder aufwachte, setzte ich mich auf und schnappte erstmal nach Luft, ehe ich anfing zu husten. Sofort wurde neben mir jemand wach und ich sah dass es mein Dad war. Ich spürte einen stechenden Schmerz an meinem Hals und fasste automatisch an diese Stelle. Ich hatte dort einen Verband,
„Wie geht es dir?“, fragte Alaric besorgt und strich über meine andere Hand.
„Ehm…keine Ahnung, mir tut mein Kopf weh und mein Hals ist trocken, aber sonst geht es mir gut. Denke ich.“, antwortete ich ihm und hielt mir dann den Kopf.
Ich schaute mich um, da mir gerade auffiel, dass ich nicht in meinem Bett lag und es auch sonst nicht, nach meinem Zimmer aussah, geschweige denn wie Alarics.
„Wo sind wir denn hier?“, fragte ich ihn und er gab mir erstmal ein Glas Wasser.
„Wir sind im Salvatore Anwesen, Damon hat sein Zimmer für dich frei gemacht.“, antwortete er mir und ich schaute angeekelt.
„Scarlett, liegt neben an in Stefans Zimmer...“, fügte er dann hinzu und nickte erleichtert.
„Wieso sind wir hier und nicht zu Hause?“,
„Das erkläre ich dir und Scarlett, wenn es euch besser geht, aber ihr müsst jetzt erstmal hier bleiben. Hier seit ihr sicher.“, sagte Alaric, als er aufstand.
Er drückte mir einen Kuss auf den Kopf und verließ dann das Zimmer.
„Schlaf etwas, wenn du mich brauchst, ich bin entweder unten oder gegenüber von dem Zimmer.“, verabschiedete er sich und schloss die Tür hinter sich.
Verwirrt legte ich mich zurück ins Bett und zog die Decke über mich und versuchte einzuschlafen.

Nach kam einer Stunde hielt ich es nicht mehr auf und stand auf, ich wäre fast wieder nach hinten umgekippt, aber ich konnte dann mein Gleichgewicht halten. Jetzt bemerkte ich, dass ich mein Kleid nicht mehr an hatte, sondern ein schwarzes Hemd. Ich schüttelte mich kurz, als ich mit dem Gedanken spielte, dass es vielleicht Damon gehören könnte. Ich tapste leise aus dem Zimmer, schloss leise hinter mir die Zimmertür und konnte verschiedene Stimmen von unten hören. Ich stellte mich an die Treppe um zu lauschen.
„Was sollen wir den beiden erzählen? Etwa das sie von einem Tier angegriffen wurden?“,
„Hast du was Besseres?“
„Wie wäre es mal mit der Wahrheit.“
„Die werden uns doch für irre halten.“
„Oder sie werden uns glauben und dann können wir damit leichter umgehen.“
Mir tippte jemand auf die Schulter, erschrocken drehte ich mich um und dachte es wäre vielleicht einer der Salvatore-Brüder oder Alaric, aber es war Scarlett. Sie hatte auch so einen Verband am Hals, ich wusste aber nicht warum. Ich umarmte sie kurz erleichtert, ehe ich mich wieder umdrehte, um weiter zu lauschen, wie sie.
„Ja gut, Stefan. Dann geh jetzt hoch, weck die beiden und erzähle ihnen die Wahrheit, darüber.“,
„Ich habe wenigstens einen Vorschlag. Wir können sie doch nicht anlügen. Was ist wenn Katherine sie nochmal angreift, dann könnten sie sich vielleicht wehren, wenn wir es ihnen sagen.“,
„Jungs, Jungs, Jungs. Jetzt beruhigt euch doch erstmal. Das hat doch bis morgen Zeit und zur Not können wir sie noch manipulieren...“, konnte man dann eine Frauenstimme hören.
„Caroline, hat vielleicht Recht. Lasst uns bis morgen abwarten, vielleicht können sie sich ja so nicht mehr erinnern.“, sagte Stefan und ich schaute kurz etwas über das Geländer und sah wie Alaric, Damon du Stefan nach oben kommen wollten.
„Schnell, wir müssen wieder in die Zimmer.“, flüsterte ich Scarlett zu und sie nickte und ich flitzte leise in mein Zimmer und schmiss mich aufs Bett, wo ich mich schnell zu deckte und so tat, als würde ich schlafen.
Die Tür öffnete sich und schloss sich wieder, leise tapste jemand zu mir ins Bett und legte sich hinter mich. Ich drehte mich um und tat weiterhin so, als würde ich schlafen, öffnete dann aber ein Auge und entdeckte Scarlett, die sich anscheint zu mir geschlichen hatte.
„Dein Zimmer, wäre nur neben an gewesen.“, flüsterte ich und lachte leise.
„Ja, aber ich wollte nicht alleine schlafen…ich kann auch wieder rüber gehen, wenn es dich stört.“, sagte ich und lachte ebenfalls.
„Nein, Nein. Bleib ruhig hier. Vielleicht kann ich ja so schlafen.“, meinte ich und sie nickte.
„Weißt du, was die gemeint haben mit manipulieren?“, fragte sie mich dann, als zwischen uns etwas Stille herrschte.
Ich schüttelte den Kopf,
„Nein, leider nicht…aber ich würde zu gern wissen, was sie gemeint haben.“, antwortete ich ihr ahnungslos.
„Aber sie werden uns das morgen bestimmt sagen…und wenn nicht, dann werden wir es herausfinden. Du weißt doch, vor uns ist kein Geheimnis sicher…“, fügte ich dann lächelnd hinzu und schloss dann müde die Augen.
„Schlaf jetzt, Scar.“, hängte ich noch hinten dran, wünschte ihr noch eine gute Nacht, ehe ich mich wieder auf die Seite drehte und langsam einschlief.

„Aufwachen, ihr beiden.“, weckte uns eine freundliche Herrenstimme.
Verschlafen öffnete ich die Augen, blinzelte aber einige Male um mich an das Licht zu gewöhnen.
„Morgen Stefan…-“, nuschelte ich übermüdet und setzte mich langsam auf, ehe ich zu Scarlett sah, die noch seelenruhig schlief.
Ich wollte sie eben wecken, aber Stefan hielt mich davon ab.
„Lass sie ruhig noch schlafen. Alaric bringt euch beiden später was zum Anziehen, ihr müsst erstmal eine Weile hier bleiben, ich…oder besser gesagt wir, erklären euch das später.“, versicherte er mir und ich nickte, ehe ich die Beine aus dem Bett schwang.
„Okay…“, erwiderte ich nur und ging dann Stefan langsam hinterher.
„Habt ihr Aspirin Tabletten da? “fragte ich ihn dann auf den Weg nach unten und hielt mir den Kopf.
„Ja, ich gebe dir gleich eine.“, antwortete er mir und ich setzte mich auf einen Hocker, der in der Küche stand.
„Danke.“, bedankte ich mich und legte meinen Kopf auf den Tisch und schoss kurz die Augen.
Stefan stellte ein Glas Wasser und eine Tablette neben mich, ehe er anfing mir Rührei zu machen. Ich nahm die Tablette und trank das Wasser leer und sah zur Treppe, als ich Scars Stimme hörte.
„Morgen.“, sagte sie und fühlte sich anscheinend auch nicht besser als ich.
„Morgen Sonnenschein.“, begrüßte ich sie lächelnd und nahm meinen Teller dankend entgegen und fing an zu essen.
Stefan begrüßte meine Freundin mit ebenfalls einem Teller, einem Wasser und einer Aspirin Tablette.
„Guten Appetit.“, wünschte er und beide und setzte sich neben Scarlett und fing an seinen Kaffee zu trinken.

Alaric kam eine halbe Stunde später mit Scarletts und meinen Sachen, wir beide gingen dann wieder nach oben. Unsere Wege trennten sich dann, als sie in Stefans Zimmer ging und ich in Damons Zimmer. Dort ging ich duschen, zog mich an und bleib dann vor dem Spiegel stehen, um mir den Verband abzumachen. Da waren zwei Einstichlöcher, die auch noch etwas zu bluten schienen. Es klopfte an der Zimmertüre und Alaric kam rein, ich ging aus dem Badezimmer und zeigte dann auf meinen Hals.
„Was zum Teufel ist das!?“, fragte ich ihn empört und total verwirrt.
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BeitragThema: Re: ⇝ You gone with the Sin, my Darling   6/10/2014, 16:19

~ Kapitel 10 ~

Alaric schaute musterte mich kurz,
„Könntest du mit runter kommen?“, fragte er mich und überging einfach meine Frage und versuchte das Thema zu wechseln.
„Nein! Weich mir nicht aus. Was zur Hölle ist das?!“, antwortete ich ihr empört und er seufzte nur und ließ den Kopf kurz hängen.
„Komm mit runter und wir erklären es dir, okay?“, wich er mir wieder aus und ich schüttelte wie wild den Kopf.
Ehe ich aber wieder ablehnen konnte, näherte er sich mir nahm meine Hand und zog mich dann hinter sich, aus dem Zimmer und runter ins Wohnzimmer, wo Scarlett auf der Couch saß und Damon und Stefan in den beiden Sesseln. Ich setzte mich dann neben Scarlett, nachdem Alaric mich losgelassen hatte.
„Also, würde uns hier jemand aufklären? Wieso haben wir da diese Löcher?“, fragte dann direkt Scarlett und schaute zwischen den Kerlen hin und her.
Stefan war der erste der anfing zu reden, nachdem er Alaric und Damon zunickte.
„An was könnt ihr euch erinnern? Also, an das was gestern passiert ist?“, fragte er Scarlett und mich.
„Naja, wir sind mit Alaric in die Halle gefahren, haben getanzt, dann etwas getrunken und den ganzen Scheiß dort mit gemacht, dann habe ich mit Damon getanzt, Alaric kam dazwischen, Scarlett hat mich zur Toilette gezogen und dann war auf einmal eine Frau, die aussah wie Elena. Aber sie sagte, sie wäre Katherine und dass wir euch, also Damon und dir Stefan etwas ausrichten sollen, sie hat uns an die Wand gedrückt, bis ich das Bewusstsein verlor und ich nur noch merkte, wie ich 2 Stiche an meinem Hals spürte.“, antwortete ich Stefan.
„Was, solltet ihr uns ausrichten?“, fragte dann Damon.
„Wir sollen euch einen lieben Gruß bestellen und euch sagen, dass Katherine wieder zurück ist.“, antwortete ihm Scarlett.
Ich sah Alaric schlucken, der dann zu den beiden Brüdern schaute.
„Also, was ist jetzt? Könntet ihr uns bitte mal aufklären.“, bat ich die drei und Alaric ergriff das Wort.
„Ihr beide wurdet gestern von einem Tier angefallen. Caroline und Bonnie haben euch draußen auf dem Hof gefunden.“, sagte er ernst und schaute uns Mädchen mitleidend und mitfühlend an.
„Und von welchem Tier? Etwa einem blutrünstigen Eichhörnchen?!“, hakte ich nach, da ich mir das nicht vorstellen konnte.
Damon schmunzelte und ich schaute ihn ernst an,
„Nicht witzig. Ich kann mir nicht vorstellen, welches Tier das macht…“, fügte ich hinzu und Stefan schaute nun zu Alaric.
„Wir wissen nicht, was es für ein Tier war, aber die Polizei hat gesagt, es sein ein Tierangriff gewesen sein muss und dass das schon häufiger vorgekommen sein muss.“, erzählte dann Stefan weiter, während er Scar und mich musterte.
Ich nickte nun, es klang verständlich und auch irgendwie logisch, auch wenn ich keine Ahnung hatte, welches Tier solche Zähne hatte oder einen Mensch am Hals angreifen würde.
„Und wieso müssen wir dann bei euch hier bleiben und können nicht nach Hause?“, fragte dann Scarlett das, was mir die ganze Zeit schon im Kopf rumschwirrte.
„Nun ja, diese Katherine…sie ist sehr gefährlich und wir möchten nicht, dass sie euch weh tut oder euch nur verletzt.“, beantwortete uns Alaric die Frage.
Ich schaute Scarlett dann an, da ich ihm kein Wort glaubte. Scarlett sah mich dann ebenfalls an und sie nickte kaum merklich, was so viel hieß wie, dass sie den 3 Männern kein einziges Wort glaubte. Dennoch war es jetzt die beste Lösung, wenn wir jetzt einfach nur nickten und sagen würden, dass wir ihnen glaubten, damit sie beruhigt waren und genau das taten wir auch.
Wir nickten,
„Okay…daran können wir nichts ändern…wie lange sollen wir dann hier bleiben?“,
„Solange bis…die Polizei das mit Katherine geklärt hat, vorerst….vielleicht eine Woche…wir wissen das noch nicht so genau.“,
„Einfach solange, bis keine Gefahr mehr herrscht.“,
„Müssen wir da noch in die Schule?“, fragte ich hoffnungsvoll.
„Nein, Daisy. Du kannst dich freuen, ihr seid krankgeschrieben, aber ihr müsst dennoch alles nach holen und dann kann dir, Daisy, Stefan helfen den Rest noch zu lösen.“, antwortete dann Alaric und grinste leicht, da ich mich freute, dass ich eine Woche lang keine Elena mehr ertragen musste. Okay…aber dafür Damon…und wer von beiden schlimmer war, wird sich noch rausstellen.

Die ersten 2 Tage verliefen recht gut, Damon nervte mich nicht so viel wie erwartet und er nervte auch nicht wegen seinem Zimmer rum, weil ich ja du nun sozusagen wohnte. Stefan half Scarlett und mir bei den Hausaufgaben und lernte mit uns. Doch wie es heute werden sollte, wusste ich nicht so direkt, da Scarlett und Stefan heute was unternehmen wollten, beziehungsweise, hatte sie gesagt, dass sie sich gerne mal die Stadt anschauen würde und das ich ihr die Stadt noch nicht gezeigt hätte, Stefan hatte bereitwillig zugestimmt ihr die Stadt zu zeigen, musste aber Damon noch überreden, um mich zu Babysitten.

Jetzt war es gerade mal 8 Uhr morgens und es war Samstag, ich stand gerade auf und zog mich an. Es klopfte an der Zimmertür und Scarlett kam mit 3 verschiedenen Outfits rein und schloss die Tür hinter sich.
„Morgen. Kann ich dich um einen Rat bitten?“, fragte sie mich, während ich mir die Zähne putzte.
Ich lehnte mich an den Türrahmen und nickte zustimmend. Sie nahm das erste und hielt es an ihren Körper. Ich schüttelte den Kopf und sie nickte.
„Gefiel mir auch nicht.“, lachte sie und tat dasselbe dann auch bei beiden anderen.

Outfits:
 

Die beiden anderen gefielen mir und ich bat sie beides anzuziehen, nachdem sie das getan hatte, entschied ich mich für das 2. Outfit, da das lässig aussah und einfach besser zu ihr passte, wie die anderen beiden. Ich folgte ihr dann nach unten und setzte mich in die Küche, wo Stefan bereits Kaffee und Frühstück machte.
„Also Stefan, man könnte fast meinen du bist Hausfrau und Mutter.“, grinste ich ihn an und setzte mich mit Scarlett an die Theke.
Auch Damon kam dazu und ich konnte mir einen Kommentar nicht verkneifen,
„Und da ist dein Ehemann, mit dem fetten Bierbauch dem 365 Tage Bart und will dass du ihn jetzt bekochst, ebenso die Kinder.“, fügte ich grinsend hinzu und Stefan schaute mit hochgezogener Braue an.
„Ehrlich jetzt? Wie alt bist du? 12?“, grinste er dann und stellte mir einen Kaffee hin, Scarlett einen Orangensaft hin und Damon ebenfalls einen Kaffee, ehe er uns noch Teller zu schob, wo Rührei mit Speck drauf war.
Wir wünschten uns guten Appetit und fingen an zu essen,
„Wie bei Mama, nur besser und von einem Mann gekocht.“, lachte Scarlett und ich gab ihr einen High-Five, weil der Spruch hätte von mir sein können.
Nachdem essen, besuchte uns wie jeden Alaric und schaute wie es uns ging und ob sie die Brüder uns auch gut behandeln. Damon hatte immer nicht gecheckt, dass ich Alarics Tochter war und nicht seine Freundin. Deshalb ging er immer noch davon aus, dass Alaric auf dem Ball so ausgetickt ist, weil er sich an seine “Freundin“ heran gemacht hat. Alaric und ich beschlossen, Damon auch erstmal in dem Glauben zu lassen, bis er es selber merkt oder es langsam begreift.

Scarlett und Stefan waren die ersten die das Haus wieder verließen und ich wünschte beiden viel Spaß, während ich hier festsaß. Ich setzte mich auf die Couch und nahm mir meinen Laptop, ich fing an ihn mal zu entmüllen, da ich das schon lange nicht mehr getan hatte und das echt mal wieder Zeit wurde. Bald darauf verabschiedete sich auch Alaric, da er meinte, er wolle sich wegen Katherine erkundigen. Nun war ich mit Damon alleine, dass erste Mal seit 2 Jahren und ich musste zugeben, dass es mir weniger ausmachte, als ich dachte. Natürlich fand ich es immer noch nicht in Ordnung, dass er keinen blassen Schimmer mehr an damals hatte…oder war das vielleicht nur eine seiner Maschen? Vielleicht machte er das extra, damit ich mich nicht noch beschissener fühlte, als eh schon, wenn ich daran dachte und wenn man vom Teufel sprach, ließ er sich neben mich fallen und riss mich somit aus meinen Gedanken, weswegen ich leicht zusammen zuckte.
„Schreckhaft, was?“, grinste er und ich schüttelte den Kopf.
„Nein.“, erwiderte ich darauf nur und schenkte meinem Laptop wieder die volle Aufmerksamkeit und durchforstete gerade meine Fotos und löschte unzählige.
„Stopp! Lass mich erraten, wer von denen du auf dem Bild bist.“, lachte er, als ich gerade bei einem alten Klassenfoto hängen blieb.
„Gut, aber du wirst mich nicht erkennen.“, sagte ich und grinste leicht, ehe er anfing auf jedes Mädchen zu zeigen, was er erkennen konnte, doch eins ließ er aus, genau die die ich war.
„Nein, die ist es auch nicht.“, grinste ich und zeigte dann auf mich.
„Warum meinst du, könnte das nicht ich sein?“, fügte ich fragend hinzu und schaute ihn an.
Damon zuckte lediglich mit den Schultern,
„Weil du zu Gut aussiehst, um das sein zu können. Aber jetzt wo du mich darauf aufmerksam gemacht hast…sie hat eine gewisse Ähnlichkeit mit dir und du trägst auch so eine Brille, manchmal.“, antwortete er mir und grinste schelmisch.
„Ich sehe zu gut aus? Dann liegst du leider falsch, denn die bin ich tatsächlich.“, teilte ich ihm mit und er machte für einen kleinen Moment große Augen, ehe er sich wieder gefasst hatte.
„Wow…okay…das hätte ich jetzt tatsächlich nicht erwartet…“, sagte er sichtlich geplättet.
„Wieso denn?“
„…“
„Sag schon!“, bat ich ihn und er überlegte kurz, anscheint hatte jetzt endlich Klick gemacht.
„Die kleine Daisy, die ich verführen sollte…um-“,
„Elena zu gefallen und am Ende hat sie niemanden von euch beiden genommen.“, vollendete ich seinen Satz kühl.
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BeitragThema: Re: ⇝ You gone with the Sin, my Darling   6/10/2014, 16:20

~ Kapitel 11 ~

Scarlett's Sicht

Nachdem mir Daisy mit meinem Outfit geholfen hatte, ging ich zusammen mit ihr nach unten und sah schon Stefan in der Küche warten. Ich war unglaublich aufgeregt, obwohl ich sonst nicht so war und immer die Ruhe selbst war, aber jetzt hatte ich etwas Angst, ich könnte vielleicht was falsches sagen oder irgendwas dummes tun, da ich sehr tollpatschig war.

Als ich meinen Tee leer getrunken hatte, verabschiedete sich Stefan von Damon und Daisy und wartete dann lächelnd auf mich. Ich verabschiedete mich ebenfalls von beiden, umarmte Daisy aber und lächelte sie aufgeregt an. Sie gab mir den Rat einfach ich selbst zu sein und mich nicht verstellen sollte, da Stefan solche Mädchen nicht mochte und ich wollte ja das er mich mochte.

“Wollen wir in den Park gehen oder soll ich dir erstmal nur die Stadt zeigen?”, fragte er mich, als wir einige Minuten neben einander her gingen.
Ich war so in Gedanken versunken, dass ich gar nicht mitbekam, als er mich das fragte, aber als er seine Frage wiederholte, schaute ich zu ihm.
“Was hast du gesagt? Entschuldige, ich war gerade in Gedanken.”, entschuldigte ich mich lächelnd und er nickte verständnisvoll.
“Ich hatte dich gefragt, ob wir in den Park gehen oder ich dir erstmal die Stadt zeigen soll.”, antwortete er mir dann lächelnd und ich überlegte einen Moment lang.
“Könntest du mir vielleicht erstmal die Stadt zeigen und dann wenn uns Zeit bleibt, kannst du mir ja dann den Park zeigen.”, antwortete ich Stefan lächelnd und schaute mir die Umgebung etwas an, während wir weiter liefen.
“Okay, dann machen wir das so.”, stimmte er mir zu und lief mit mir in die Stadt.

Nach knapp 3 Stunden hatte Stefan mir die Stadt gezeigt, ebenfalls die schönsten Orte der Stadt, währenddessen unterhielten wir uns über alles mögliche und er erzählte mir viel über sich und auch ich erzählte ihm vieles über mich. Bei Stefan fühlte ich mich wirklich wohl und er verstellte sich nicht oder war so ein Aufreißer, wie die Jungen in Frankreich, oder besser gesagt, wie alle Jungs die ich bis jetzt kennengelernt hatte. Er war mir auf Anhieb sympathisch und ich hoffte, dass es bei ihm auch so war und ich ihm nicht unsympathisch war oder zu aufdringlich mit meinen Fragen.
“Mystic Falls ist wirklich schön.”, sagte ich lächelnd, als wir gerade in Richtung Park liefen.
“Ja, ich finde es ist eine der schönsten Kleinstädte, aber natürlich sieht das jeder anderes.”, entgegnete er und lachte den Schluss.

Stefan lud mich dann später zu einem Eis ein, da ich langsam Hunger bekam.
“Das nächste mal, werde ich dich einladen.”, lachte ich und setzte mich mit ihm draußen hin.
“Das musst du nicht, ich tu das doch gerne und ich will ja schließlich nicht das du verhungerst.”, lehnte er ab und lachte dabei.
Eine Kellnerin kam zu uns beiden und gab uns die Karten, nach kurzem überlegen bestellte ich mir einen Erdbeer-Eisbecher. Stefan hingegen bestellte sich einen Schokoladen-Eisbecher.
“Zeigst du mir dann nach dem Eis noch den Park?”, fragte ich ihn lächelnd, während ich mich umschaute.
Stefan nickte lächelnd,
“Wenn du willst, dann können wir das gerne machen. Schließlich hatte ich dir das ja versprochen.”, antwortete er mir, während er unser Eis entgegen nahm und mir gab.
Ich bedankte mich höflich, wünschte ihn guten Appetit und fing dann an mein Eisbecher zu essen.
Ich war gerade mit dem Eis fertig, als Stefan mich kurz musterte und lachte. Als ich ihn fragte, was denn so lustig wäre, musste er noch etwas mehr lachen.
“Du hast da noch etwas Erdbeereis.”, antwortete er mir.
“Oh, wo denn?”
“Na da. Warte, ich mach es dir Weg.”, sagte er und kam etwas näher zu mir gerutscht.
“Okay...”, lachte ich und spürte wie meine Wangen einen zarten Rosaton bekamen.
“Halt still.”, befahl er lächelnd und ich blieb Stocksteif sitzen.
Er beugte sich zu mir und kam mir immer näher, bis er seine Lippen zaghaft auf meine legte. Nach kurzem zögern, erwiderte ich den Kuss lächelnd und legte meine Hände in seinen Nacken, um ihn näher an mich zu ziehen. Als er sich dann von mir löste, lächelte ich ihn automatisch an.
“Von wegen Erdbeereis.”, sagte ich und lachte leicht, als er unschuldig grinste und aufstand, nachdem er bezahlt hatte, er zog mich mit hoch und lief dann in Richtung Park.
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BeitragThema: Re: ⇝ You gone with the Sin, my Darling   6/10/2014, 16:20

~ Kapitel 11.1 ~

Seit einem Monat und 2 Tagen saßen Scarlett und ich nun immer noch bei den Salvatores, da Alaric und die beiden Brüder, diese Kathrine noch immer nicht gefunden hatten. Heute war Montag was hieß das Stefan wieder in die Schule ging, Scarlett würde ja gerne hingehen, um noch mehr Zeit mit Stefan verbringen zu können und selbst ich hatte ihn mehr mals angefleht, wieder in die Schule gehen zu dürfen, weil mir hier so sterbenslangweilig war. Scarlett war die meiste Zeit am Briefe schreiben an ihre Eltern und Freunde oder schrieb ihre Bewerbungen, auf zisch verschiedenen Sprachen. Ich wusste gar nicht das sie neben Französisch und Englisch auch Spanisch, Italienisch und Lateinisch konnte, wenn ich ihr richtig zugehört hatte, dann wollte sie Ärztin werden...oder Krankenschwester, dafür brauchte man Latein, dass wusste ich aber für was sie Spanisch und Italienisch gelernt hat, ist mir sehr fragwürdig.

Ich war gerade aufgestanden, als meine beziehungsweise Damons Türe aufging und eine breit grinsende Scar rein kam.
“Was ist jetzt wieder passiert?”, begrüßte ich sie, als ich mir ein paar Sachen, aus meiner Tasche nahm und mich schnell umzog, während ich auf eine Antwort wartete.
“Du weißt doch, dass ich Stefan letztens - nachdem wir im Park waren - gefragt hatte, ob er vielleicht Lust hätte das mit mir zu wiederholen und das er zugestimmt hatte…”, fing sie an und ich nickte, während ich anfing mir die Zähne putzte.
“Ja, so um die Dreitausend mal...”, sagte ich und schaute dann zu ihr, damit sie weiter reden konnte.
“Nun ja, er hat mich vor einigen Minuten gefragt, ob ich vielleicht Lust hätte mit ihm in die Bibliothek zu gehen, um zu lernen und weil er mir noch bei Geschichte helfen wollte, weil ich da ja total schlecht war.”, erzählte sie und dann wusste ich natürlich warum sie so breit grinste.
“Und du hast direkt zugestimmt und bist grinsend hier hoch gerannt?”, fragte ich sie dann mit hochgezogener Augenbraue und grinste leicht, während sie nickte.
“Dann wünsche ich dir jetzt schon mal viel Spaß, falls ich es später vergesse.”,
“Danke, dir auch….was auch immer du machen wirst.”, strahlte sie mich an und ich zuckte ahnungslos mit den Schultern.
“Na was wohl alleine darf ich ja nicht raus und Damon meidet mich in letzter Zeit, also muss ich hier drin versauern...und sag mal, seit wann bist du schlecht in Geschichte?! Das ist mir neu, wenn ich daran denke, dass du mir immer geholfen hast und kontrolliert hast.”, entgegnete ich ihr und schaute sie zum Schluss hin grinsend an.
Sie lächelte mich unschuldig an und zog mich dann mit sich nach unten, wo Stefan gerade seinen Rucksack schulterte.
“Kann ich nicht doch mit in die Schule gehen, Stefan? Bitte...ich langweile mich hier noch zu tote…”, versuchte ich es nochmal bei Stefan, doch er schüttelte grinsend den Kopf.
„Ach manno…du bist blöd Stefan.“, sagte ich dann schmollend, verschränkte dabei die Arme und verkniff mir ein Grinsen.
„Du benimmst dich ja wie ein kleines Kind, ist ja putzig.“, lachte er und wuschelte mir durch die Haare, ehe er sich von Scarlett verabschiedete, die mir einen mahnenden Blick zu warf.
Nachdem Stefan dann das Haus verließ, setzte ich mich zurück auf die Couch, wo ich meine PSP hatte liegen lassen. Scarlett setzte sich dazu und schaute mir dabei zu. Jedoch wurde ihr nach einiger Zeit anscheint langweilig, weswegen sie mir die PSP einfach aus der Hand riss, sie ausschaltete und sie neben sich legte.
„Hey! Ich war gerade dabei endlich das Level zu schaffen…“, motzte ich sie an und versuchte sie mir wieder zu holen, doch da sie größer als ich war, hatte sie auch längere Arme, weswegen ich keine Chance gegen sie hatte.
Toll, ich habe drei Tage lang, an dem Level gehangen…und dann…dann bin ich kurz davor endlich den Kampf gegen Bane beziehungsweise Venom-Bane zu gewinnen und Scarlett klaute mir einfach die PSP.
„Gib sie mir wieder.“, sagte ich und versuchte nach wie vor, nach der Konsole zu greifen, aber es war nutzlos.
„Erst wenn du mir sagst, was das für eine eigenartige Beziehung zwischen dir und Stefan herrscht…“, verlangte sie und nun wusste ich auch was los war und wieso sie mich vorhin so angesehen hatte.
„Was soll da schon sein…?“, antwortete ich ihr Schulter zuckend.
„Ich weiß nicht, ihr seht ziemlich vertraut aus…für meinen Geschmack ein wenig zu vertraut…“, entgegnete sie und ich verdrehte die Augen.
Hatte ich eigentlich mal erwähnt, dass sie extrem Eifersüchtig werden kann, wenn sie sich nicht sicher ist, wie sie mit der Situation umgehen muss? Nein? Gut dann wisst ihr es jetzt…
„Scarlett, zwischen Stefan und mir läuft nichts, wir sind Freunde und mehr nicht. Ich will nichts von ihm und er auch nichts von mir…wir ärgern und ziehen uns gegenseitig auf, mehr nicht.“, antwortete ich ihr dann seufzend und sie musterte mich einmal, um sicher zu gehen, dass ich auch die Wahrheit sagte und nickte dann.
„Gut…denn er ist schon auf meinem Namen überschrieben wurden, auch wenn er davon noch keine Ahnung hat.“, erwiderte sie dann und ich schüttelte leicht lachend über sie den Kopf, ehe ich meine Hand aufhielt und auf meine Konsole deutete.
„Und jetzt hätte ich meinen Schatz gerne wieder.“, verlangte ich und sie grinste nur frech, ehe sie ganz schnell aufstand und weg rannte.
„Nur über meine Leiche.“, lachte sie und rannte dann in Richtung Terrasse.
Lachend stand ich dann auch auf und rannte ihr nach, schließlich würde ich für meine geliebte PlayStion Portable alles machen. Scar rannte die ganze Zeit im Kreis und ich ihr hinterher.
„Mann, kannst du mal aufhören so schnell zu sein, dass ist voll unfähr.“, rief ich ihr lachend zu, als ich gerade stehen geblieben war, da ich aus der Puste war.
„Nein, dann würdest du mich ja vielleicht noch kriegen und dass will ich ja nicht.“,
„Du bist so eine dumme Nuss.“, grinste ich dann, als ich ihr wieder herrannte.
„Hab dich auch Lieb, Daisy. Ich will doch nur, dass du dich mal bewegst und nicht ständig vor deinem Laptop oder vorm TV hängst. Du musst dich doch mal bewegen, ich tu dir also mal was Gutes.“, lachte Scarlett, blieb kurz stehen, damit ich etwas aufholen konnte und rannte dann mit ihrer eigentlichen Geschwindigkeit wieder weiter.
Warum musste ich mir gerade, eine der sportlichsten aus unserer ehemaligen Schule aus Frankreich, zur Freundin nehmen.

Völlig erschöpft und verschwitzt lief ich mit meiner PSP nach oben in Damons – vorübergehend mein - Zimmer und nahm ein paar Klamotten aus meiner Reisetasche und lief rüber ins Bad. Ich hätte echt nicht gedacht, dass ich schon nach einer halben Stunde total kaputt sein kann, aber okay, immer wenn wir Crosslauf oder Sportfest hatten, hatte ich immer Bauchschmerzen oder hatte mich am Bein verletzt und das immer zufälliger Weise zwei bis drei Tage vor diesen Ereignissen. Tja, Zufälle passieren halt, ich habe es ja immer bedauert nicht mit rennen zu können, weil ich mich so darauf gefreut hatte, aber was solls…im Endeffekt, frage ich mich ob Alaric sich da nicht mal fragt, wieso es ausgerechnet immer bei sowas passiert. Ich sprang schnell unter die Dusche und sang während ich duschte einige Lieder mit, die gerade abgespielt wurden, da ich mein Handy mitgenommen hatte und so Musik hören konnte. Ich stieg aus der Dusche und bemerkte, dass ich mein Handtuch vergessen hatte.
Verdammt, aber klar. Ich hatte nur meine Klamotten mitgenommen, daran hätte ich aber auch denken können.
Ich hatte jetzt drei Möglichkeiten.
Erstens: Ich werde jetzt einfach wie Gott mich schuf aus dem Bad marschieren, ganz schnell in mein vorübergehendes Zimmer rennen, um mir dann dort ein Handtuch zu holen und dabei riskieren, dass mich Scarlett oder Damon nackt sehen könnte.
Zweitens: Ich könnte jetzt einfach warten und mich von alleine trocknen lassen, was aber voraussichtlich einiges an Zeit verlangte und das mir zu langweilig wäre.
Oder Drittens: Ich würde mir die Sachen einfach drüber ziehen und dann mit nassen Kleidern rumlaufen.
Von allen dreien, gefiel mir eigentlich nicht eine, aber irgendwas musste ich ja machen. Nach kurzem Überlegen, entschied ich mich für Möglichkeit Nummer 1.
Ich schaltete, als erstes die Musik aus und öffnete dann die Türe, danach steckte ich meinen Kopf durch und schaute mich erstmal um, um sicher zu gehen, dass keiner im Flur war und mich sehen würde. Nachdem ich mir ganz sicher war, dass niemand mich sehen konnte, rannte ich schnell und möglichst leise in das fast letzte Zimmer, wo ich die Tür öffnete und sie hinter mir schnell wieder schloss und erstmal erleichtert durch atmete, als ich mich an die Tür lehnte.
„Oh, das ist aber eine nette Überraschung, damit hätte ich jetzt nicht gerechnet.“, hörte ich jemanden sagen und sah dann in die Richtung, woher die Stimme kam und verdeckte dann so schnell wie möglich, alles was zu verdecken ging.
„Damon! Raus! Sofort!“, rief ich peinlich berührt, doch er lachte nur.
„Aber wie denn…ich meine du stehst wie ein Bodyguard vor der Tür, da kann ich schlecht hier raus.“, grinste er mich an und ich rollte darauf die Augen und ging von der Tür weg.
„So, und jetzt raus, aus meinem Zimmer!“,
„Streng genommen, ist es immer noch meins.“, ließ er anmerken und grinste nun noch breiter.
„Dann bleib eben hier, aber könntest du mir wenigstens ein Handtuch geben?“, fragte ich ihn dann und sah ihn bittend an.
„Hm, lass mich überlegen…was bekomm ich denn als Gegenleistung?“
„Die Ehre, mir ein Handtuch zu überreichen.“, antwortete ich ihm sarkastisch und hob eine Braue.
„Das reicht mir normaler Weise nicht, aber ich will mal nicht so sein und lasse den Gentleman raus hängen.“, lachte er, ging zur Kommode, nahm ein Handtuch raus und lief zu mir.
Er hielt es mir hin und ich versuchte es mit einer Hand zu nehmen und irgendwie meine Oberweite zu verdecken.
„Ich hab schon viele Frauen nackt gesehen, also brauchst du nichts zu decken.“, sagte er mit einem dreckigen Grinsen.
„Ich weiß, aber dennoch bin ich nicht so versäßen darauf, dass du mich einmal nackt siehst.“,
„Du meinst wohl eher, dass zweite mal.“, fügte er beiläufig an meinen Satz hinzu.
Ich sagte dazu nichts mehr und nickte lediglich stumm und nahm mir dann das Handtuch.
„Könntest du jetzt bitte gehen…ich würde mich gerne umziehen und das ohne dich.“,
Er nickte und musterte mich kurz mit einem merkwürdigen Blick, ehe er dann das Zimmer verließ. Erleichtert atmete ich auf und band mir gerade das Handtuch um, als sich die Tür wieder öffnete und Damon seinen Kopf hindurch steckte.
„Übrigens süßes Bauchnabel-Piercing.“, lachte er und schloss die Tür wieder, während ich nur entnervt aufstöhnte und den Kopf schüttelte.
„Irgendwann bring ich ihn um, wenn er so weiter macht.“, sagte ich Kopf schüttelnd zu mir und verließ dann auch wieder das Zimmer, um mich im Bad nun endlich anziehen zu können.

Am Abend kamen einige von Stefans – und auch paar von meinen - Freunde vorbei – sprich Matt, Bonnie, Jeremy, Caroline, Tyler und Elena – selbst Alaric ließ ich etwas später blicken. Irgendwie war es schon ziemlich komisch, dass wir also Schüler, mit einem Lehrer befreundet sind und auch ab und zu mal einen mit ihm trinken gingen. Während Scarlett sich mit Bonnie und den anderen anfreundete, versuchte mir Stefan und auch Alaric kochen zu lernen.
„Das ist ja voll einfach.“, lachte ich und grinste dann die beiden Männer an, während Bonnie mir über die Schulter schaute.
„Du weißt, dass du zu dem Pizzateig nicht unbedingt noch mehr Wasser hinzufüge n musst, oder?“, fragte sie mich und ich schaute sie irritiert an.
„Was, dass sagst du mir jetzt!?“, sagte ich und sie lachte, genauso wie Alaric und Stefan.
„Also, du wirst mal keine Hausfrau oder Köchin.“, lachte Stefan und Alaric nickte zustimmend.
„Ich hab es schon vor Jahren aufgegeben, ihr irgendwas beizubringen.“, lachte er und ich schmollte.
„Hey, ich kann wenigstens Omelett.“, schmollte ich und knetete den Pizzateig weiter.
„Wenigstens ein was….aber wie lange hast du dafür gebrauch?“, stimmte er zu und lachte nur, als ich ernsthaft überlegte.

Elena und ich deckten gerade den Tisch, während Stefan mit Scarletts Hilfe ein Stück Pizza auf jeden Teller und Bonnie und Caroline noch einen Salat zaubernd und die anderen sich um die Getränke kümmerten. Gekonnt ignorierte ich die Blicke die mir Elena zu warf und konzentrierte mich vollkommen auf die Tischdeko. Elena rief dann Damon von oben, der sich natürlich schon verkrümelt hatte, als es hieß wer was machte. Jeremy und Tyler fingen an die Teller auf den Tisch zu stellen, während Alaric jeden etwas zu trinken einschenkte. Wir setzten uns, wünschten uns einen guten Appetit und fingen dann auch an zu Essen.

„Wie wäre es denn mit Flaschen drehen und Wahrheit oder Pflicht? Das wäre bestimmt lustig.“, schlug Caroline vor, als Jeremy fragte, was wir jetzt machen wollten.
„Oder wir spielen das Spiel, ich hab noch nie…da kommen nun wirklich die coolsten Dinge beziehungsweise die kranksten Sachen ans Licht. “, schlug dann auch Tyler vor und grinste uns Mädels dreckig an.
„Ich bin für Flaschen drehen und Wahrheit oder Pflicht.“, sagte Alaric und ich stimmte ihm auch zu, ebenso alle anderen außer Tyler.
„Ach ihr seid doch alles Pussys und Langweiler.“, sagte er und nickte dann aber schlussendlich zustimmend.
Wir setzten uns alle auf den Boden in einen Kreis und Scarlett klaute Damon eine leere Bourbon Flasche aus seiner Bar.
„Wer beginnt?“, fragte sie, als sie sich wieder setzte.
„Immer der, der fragt.“, lachte Elena und alle nickten.
„Gut.“, lachte Scarlett und brachte die Flasche zu drehen.
Die Flasche blieb bei Caroline stehen, die sich schon sichtlich freute.
„Bevor du fragst, ich nehme Wahrheit.“, meinte sie lachend, gerade als Scarlett fragen wollte.
„Gut, also liebe Caroline. Also, was war dein peinlichstes Erlebnis was du je hattest?“, fragte sie und schaute gespannt zu der Blonden, ebenso wir anderen.
„Nun ja, in der vierten Klasse bin ich mal mit einem Einhorn-Pyjama in die Schule gegangen, nur weil ich Angst hatte, dass in meinem Schrank ein Monster wohnt, was mich auffressen würde, sobald ich den Schrank öffnen würde.“, antwortete sie und Alaric fing sofort an zu lachen, ebenso wir alle.
„Hey, das ist nicht witzig.“, sagte sie gespielt böse und lachte dann aber auch.
Sie drehte dann die Flasche schnell, nachdem sich alle wieder eingekriegt hatten. Dieses Mal blieb sie zu meinem Missfallen bei mir stehen.
„Pflicht.“, antwortete ich ihr, nachdem sie fragte.
Caroline stand auf und holte einen Stuhl aus dem Esszimmer, den sie in die Mitte des Kreises stellte und setzte sich wieder.
„Du musst jetzt eine Unterhaltung mit diesem Stuhl führen und so tun, als würde er dir antworten.“, befahl sie mir und ich schüttelte grinsend den Kopf, ehe ich mich in die Mitte setzte und anfing auf den Stuhl einzureden.

Nach einigen Flaschen Bier, Scotch und was weiß ich noch, intus waren wir alle ein wenig betrunken, weswegen wir uns geeinigt hatten das Spiel zu spielen, was wäre wenn…, gerade war Tyler dran und fragte Alaric.
„Was wäre wenn du deinen Klon treffen würdest?“, fragte Tyler.
„Ich würde mit ihm erstmal saufen gehen, ist doch klar.“, antwortete Alaric lachend.
Alaric war nun dran und fragte Stefan,
„Was wäre wenn du am nächsten Tag aufwachst und du merkst, dass du in einer Zombieapokalypse bist?“
„Ehm…keine Ahnung ich würde mich wahrscheinlich bewaffnen und das Haus hier barrikadieren und dann um mein Überleben kämpfen.“, antwortete er ihm und schaute dann zu Scar.
„Was wäre wenn du für einen Tag unsichtbar wärst?“,
„Ich würde wahrscheinlich die Lösungen von Arbeiten durchschauen und mir alles abfotografieren oder so.“, antwortete sie ihm leicht lachend und ich grinste.
„Ehrlich? Ich würde mich eher zu den Umkleideräumen der Männer schmuggeln und dort meinen Tag verbringen.“, grinste ich sie breit an und wackelte mit meinen Brauen, während sie anzüglich grinste.
„Ja, dass würde ich auch gerne machen.“, lachte sie und wir grinsend nur.
Scarlett fragte dann Damon,
„Was wäre wenn du einmalig die Zeit zurück drehen könntest?“,
„Dann würde ich wahrscheinlich einige Dinge die ich zu einem bestimmten Zeitpunkt getan habe, rückgängig machen…aber sowas funktioniert ja leider nicht.“, antwortete er mir und schaute mich dabei an, da ich ihm gegenüber saß.
Ob er das meinte, was ich wohl dachte?
Ich glaube nicht, sonst bereut er doch auch nichts…wer weiß…
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BeitragThema: Re: ⇝ You gone with the Sin, my Darling   6/10/2014, 16:21

~ Kapitel 12 ~

„Och nöö, ich bin aber noch gar nicht müde. Können wir nicht noch ein kleines Spiel machen?“, fragte Alaric lallend in die Runde, als wir beschlossen hatten kein weiteres Spiel mehr zu spielen, da wir alle entweder angetrunken waren oder total übermüdet.
Mittlerweile war es 5 Uhr morgens, Gott sei Dank war heute erst Sonntag, denn sonst hätten Matt, Bonnie, Elena, Alaric, Jeremy, Caroline und Tyler echt ein Problem.
„Nein, Alaric wir haben schon genug Spiele gespielt und du hast auch eindeutig genügend getrunken.“, antwortete Damon ihm und klopfte ihm auf die Schulter, als er aufstand und Alaric mit hoch zog.
Scarlett saß an Caroline gelehnt und erzählte ihr – so wie es aussah – ihre komplette Lebensgeschichte von A bis Z, Elena lag halb auf Matt und war eingeschlafen und Tyler und Jeremy unterhielten sich angestrengt über World of Warcraft und wenn ich richtig hingehört hatte über Assassins Creed drei oder vier. Stefan war aufgestanden und begann damit die leeren Bier- und Whiskeyflaschen wegzuräumen.
„Ich glaube es wäre besser, wenn ihr heute einfach alle hier schlaft…“, schlug Damon vor, als Alaric sich auf die Couch legte und irgendein Lied vor sich her lallte.
„Ja, ich glaube das wäre das Beste, denn wenn wir sie jetzt gehen lassen würden, dann könnten sie vielleicht einen Unfall bauen, da sie ja alle nicht mehr so richtig nüchtern sind.“, stimmte Stefan ihm zu und legte die Mülltüten beiseite.
„Gut dann, Tyler, Jeremy könnt ihr uns vielleicht helfen die Mädels hoch zu schaffen…ich glaube Laufen können sie schon gar nicht mehr.“, fügte er hinzu und die beiden Angesprochenen nickten, standen auf und nahmen Bonnie und Caroline auf den Arm, ehe sie Matt folgten, der Elena auf den Armen hatte.
Stefan hob Scarlett auf seine Arme und ging den Dreien hinterher, während ich mir die angefangenen Müllsäcke nahm und anfing die leeren Chips- und Erdnussflipstüten wegzuräumen.
„Hey, komm lass stecken…das können wir auch morgen machen…“, sagte Damon und versuchte mir die Mülltüten aus der Hand zu nehmen, doch ich ließ das nicht zu, da ich die Mülltüten eisern festhielt.
„Nein, ich kann auch jetzt schon anfangen und dann haben wir morgen weniger Arbeit…Alaric wird das sicher auch nicht stören, da er wie man sehen kann schon im Schlaf-Koma ist…“, widersprach ich ihm und machte weiter, ohne auf ihn zu achten.
Man konnte Damon seufzend hören und erahnen konnte ich, dass er mit den Augen rollte.
„Wenn es dir nicht passt, dann geh hoch in dein Zimmer und schlafe, so kannst du mir zumindest nicht mehr auf den Keks gehen.“, fügte ich hinzu und nahm Alaric die Cognacflasche weg, die er in der Hand hatte, während er weiter schlief.
„Würde ich ja gerne tun, wenn da nicht ein nachtragendes, nerviges und zickiges Weib seit über einem Monat dort drinnen hausen!“, entgegnete er mir gereizt, worauf ich mich mit gehobener Augenbraue zu ihm umdrehte.
„Meinst du im Ernst, dass ich es so Hammer geil finde, in deinem Drecksloch zu schlafen!? Ich könnte mir weiß Gott besseres vorstellen…“, blaffte ich ihn an und versuchte ruhig zu atmen, um mich zu beruhigen und ihm nicht sofort eine zu knallen.
„Woher soll ich bitte schön wissen, was Miss Unschuldig gefällt oder nicht…du kannst überhaupt froh sein, dass du hier schlafen darfst. Sonst hättest du dort draußen kaum eine Überlebenschance, wenn Katherine auf freiem Fuß ist.“, sagte er und ballte die Hände zu Fäusten, als er auf mich zukam.
„Miss Unschuldig? Du spinnst doch total…ich hätte mehr Überlebenschancen als du, mit deinem viel zu großen Mundwerk.“,
„Ja genau, träum weiter. Ich würde länger überleben…vertrau mir, Schätzchen.“,
„Ich brauche nicht zu träumen, um zu wissen, dass du ein viel zu großes Mundwerk hast, ein Idiot bist, der sich vor nichts zurück scheut und sich am Ende nicht mal für seine Taten entschuldigen kann…auch nach 2 beschissenen Jahren nicht!“, warf ich ihm an den Kopf und wurde etwas lauter.
Krampfhaft versuchte ich meine Wut und meine Tränen zu unterdrücken.
Du wirst nicht vor ihm weinen, dem Triumph wirst du ihm nicht geben, dachte ich und drehte mich von ihm weg, um mit dem aufräumen weiter zu machen.
„Für was sollte ich mich auch entschuldigen? Mir hat es Spaß gemacht und dir hat es damals auch super gefallen…das Elena davon Wind bekommen hat, war nicht meine Schuld…“, feixte er und das brachte das Fass zum Überlaufen.
Dass er sich nicht mehr an die Tat erinnern konnte, war schon schlimm genug, aber dass er das Ganze auch noch runterspielte oer besser gesagt noch log, war wirklich unter aller Sau.
Ich ließ die Mülltüten fallen und drehte mich wütend zu ihm um,
„Jetzt lügst du auch noch?!“, fragte ich mein Gegenüber fassungslos.
„Du hast nicht mal den Arsch in der Hose, um wenigstens die Wahrheit zu sagen…und dann hast du nicht mal den Anstand dich zu entschuldigen…“, fügte ich Kopf schüttelnd hinzu, als er dazu nichts sagte und bemerkte erst jetzt, dass ich weinte.
Ich wischte mir die Tränen weg und versuchte mich einigermaßen wieder Unterkontrolle zu bringen.
„Was’n hier looos…?“, konnte man von der Couch aus lallen hören.
Alaric war anscheint wegen Damons und meiner Auseinandersetzung aufgewacht. Kurz sah ich zu meinem Vater, wie er Damon und mich abwechselnd ansah, ehe ich dann wieder zu Damon sah, der die Hände zu Fäusten hatte und einfach nur geradewegs an mir vorbei sah.
„Schlaf weiter, ist alles okay.“, antwortete ich Alaric und versuchte dabei nicht allzu traurig zu klingen.
Ric nickte und ließ sich wieder in die Kissen fallen, während ich schniefte und dann nur noch den Kopf schüttelte, als ich zu Damon sah.
„Weißt du Damon, ich habe wirklich geglaubt dass du dich irgendwie verändert hättest…aber das hast du nicht. Du bist immer noch dasselbe Arschloch, wie zuvor.“, stellte ich ernüchtert fest und ohrfeigte ihn, als ich direkt vor ihm stand, ehe ich im Laufschritt die Treppen nach oben lief und dabei auf Caroline, Bonnie, Elena und Scarlett traf, die anscheint lauschten.
„Hey…alles okay?“, fragte Caroline mit zusammengekniffenen Augenbrauen, während sie mich musterte.
„Ja, alles super…habt ja eh alles gehört.“, antwortete ich ihr erschüttert und ging geradewegs in Damons Zimmer, knallte die Tür hinter mir zu und ließ mich ins Bett fallen, um entweder einzuschlafen oder mich irgendwie zu beruhigen und wieder einen kühlen Kopf zu behalten.

Nach diesem Streit, ließ sich Damon kaum noch blicken, zumindest bekam ich ihn nicht mehr zu Gesicht - was ich auf einer Seite gut fand, doch auf der anderen fehlte er mir ein wenig – und das war nun schon über 2 Wochen her. Gerade hatte ich Stefan dazu überreden können, dass er mich mit in die Schule nimmt und natürlich hatte ich auch für Scarlett ein gutes Wort eingelegt, da sie sich hier total langweilte und ich sie auf Dauer auch nicht unterhalten konnte.
„Danke nochmal, dass du uns mitnimmst…dafür schulden wir dir was.“, lachte ich, als wir gerade die High School betraten.
„Ja, dafür schuldet ihr mir ganz schön viel, denn ich weiß nicht, wie Alaric reagieren wird, euch beide hier anzutreffen, solange Katherine noch auf freiem Fuße ist.“, stimmte er mir zu und lachte ebenfalls.
Scar und ich hakten uns bei Stefan unter und liefen dann so zum Klassenzimmer, bis uns Elena in die Quere kam.
„Hi, kann ich mir Stefan eben ausleihen…es ist wichtig?“, begrüßte sie uns und schaute Stefan mit einem beunruhigend Blick an.
Scarlett und ich nickten nur und ließen Stefan dann los, als er Elena als Antwort zu nickte.
„Geht schon mal vor, ich komm gleich nach und versucht nichts anzustellen.“, sagte er noch, ehe Elena ihn mit sich zum nächsten Spind zog und ihm irgendwas erzählte.
Scarlett schnaubte verächtlich,
„Sie wird ihm schon nicht ihre Liebe gestehen und er wird ihr nicht seine gestehen.“, versuchte ich sie zu beruhigen und lachte kurz, ehe sie mir einen vernichteten Blick zuwarf und wir ins Klassenzimmer gingen.
Stefan kam einige Minuten nach uns mit Elena ins Zimmer und setzte sich dann zu Caroline und Tyler und flüsterte ihnen irgendwas zu.
„Ich wüsste zu gern, was da geflüstert wird.“, flüsterte ich meiner Banknachbarin zu und Scarlett nickte zustimmend.
„Ich auch…aber jetzt flüstern wir, also können wir auch ein ganz großes Geheimnis da draus machen.“, sagte sie leise und lachend.
„Ja, genau, wenn uns jemand fragt, was wir geflüstert, dann sagen wir das ist ein geheimes Geheimnis.“, stimmte ich ihr dann grinsend und Augen rollend zu.
Scarlett ist schon echt süß, mit ihrer etwas kindlichen Art.

Nach der nächsten Pause hieß es ab zum Sport. Heute war sogar 1000m Lauf dran, Juhu! -.- Ich hasste es, Sport an sich konnte ich schon nicht ausstehen, aber 1000m laufen ist noch schlimmer. Ich hatte mir wirklich einen super Tag herausgesucht um wieder in die High School zu gehen, aber so ist es halt.
„Ich weiß gar nicht was du hast, Sport ist doch voll toll.“, schüttelte Caroline den Kopf, als sie mit mir aus den Umkleiden kam und auf den Platz lief.
„Ja, du bist auch sportlich und brichst dir nicht schnell was…und du bist ein Cheerleader…das sagen sie alle.“, sagte ich leicht lachend und fing an mich zu dehnen, als unsere Sportlehrerin dies verlangte.
„Gar nicht wahr.“, grinste sie mich an und fing dann an zu laufen, als die Pfeife ertönte, auch ich fing an zu rennen, nur langsamer als Caroline, um mit Scarlett und Bonnie mitzuhalten.
„Ich hasse es.“, sagte ich und war schon außer Atem und das schon nach wenigen Hundertmetern.
„Wissen wir, aber du schaffst das.“, lachten die beiden und wurden schneller, weshalb ich auch schneller wurde und hoffte, dass dieser Unterricht und die 1000m schnell umgehen.

„Gott, ich fühle mich so, als wären meine Knochen alle gebrochen.“, sagte ich erschöpft, als Stefan und Scarlett mit mir zum Auto.
„Ach komm schon, du bist doch noch nicht mal hingefallen du bist nur gerannt…“, machte sich Scarlett über mich lustig und schüttelte den Kopf.
„Du verstehst das nicht…ihr beide versteht das nicht.“, grinste ich die Beiden an und stieg dann ins Auto.
Die Beiden sagten nichts dazu, schüttelnd nur den Kopf und Stefan fuhr los.
Gerade, als Scarlett und ich, Stefan eine Kostprobe von unserer schlechten Imitation von My Heart will go on gaben, rammte uns ein anderes Auto von der Seite und Stefan verlor die Kontrolle über den Wagen und fuhr oder besser gesagt fiel einen Abhang runter. Einige Male überschlugen wir uns, bis am Ende, an einem kleinen Fluss, der Wagen auf dem Kopf zum Stehen kam.
Das einzige was ich mitbekam war die Stimme von Stefan, der Scarlett und mich bat wach zu bleiben und ich merkte das mein Brustkorb furchtbar schmerzte, ehe mir schwarz vor Augen wurde und ohnmächtig wurde.
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BeitragThema: Re: ⇝ You gone with the Sin, my Darling   6/10/2014, 16:22

~ Kapitel 13 ~

„Wie konnte das bitte passieren. Ich hab dir gestern, es wäre eine scheiß Idee, die beiden mit zu nehmen, wenn Katherine nach wie vor
draußen rum läuft und wir keine Ahnung haben, wo sie ist!“,
„Ja, ich weiß. Es war auch nicht meine Absicht, aber wir können sie doch nicht einsperren und das schon über einen Monat…so kann das doch nicht weiter gehen. Dass sie uns das überhaupt noch abkaufen ist ja fast ein Wunder.“,
„Wir sollten es ihnen vielleicht sagen-“,
„Nein, Stefan. Das ist das letzte was wir tun werden, was ist wenn sie es rum erzählen oder uns dann für so einen Edward halten, vor allem dich Stefan.“,
„Das klären wir später. Ich kenne meine Tochter, sie wird nichts verraten, wenn ich sie drum bitte. Aber ich glaube, dass wir jetzt sowieso nicht darüber reden sollten!“, mit diesen Worten, hörte das Gespräch zwischen drei verschiedenen Stimmen auf.

Ich hatte furchtbare Kopfschmerzen, als ich versuchte mich auf zusetzen und fasste mir an den Kopf. Doch noch mehr weh tat mir mein Brustkorb ich ließ mich langsam zurück ins Bett fallen und schaute mich langsam um. Neben mir im Zimmer lag Scarlett, sie schien noch zu schlafen, ich hoffte es ginge ihr gut und sie fühlte sich nicht so beschissen, wie ich im Moment.
Als ich das Zimmer mit meinen Blicken nach irgendeinem Anhaltspunkt, der mir verraten konnte welchen Tag wir hatten, umgesehen hatte, konnte ich meinen Augen nicht so recht trauen. Ich sah das Datum zwar etwas verschwommen, auf dem Kalender, aber wenn mich nicht alles täuschte hatten wir den 15. Februar 2014. Eigentlich kann das doch nicht sein…schließlich war doch gestern erst 12. Oktober gewesen… Ich verstand nicht so richtig…was war denn zwischen durch passiert?
Ich wurde aus den Gedanken gerissen, als die Zimmertür sich öffnete und dann eine Schwester rein kam und Alaric.
„Wie fühlst du dich?“, fragte die Schwester und ich versuchte zu reden, auch wenn ich nur ein leichtes und leises keuchen heraus brachte.
Die Schwester bemerkte das Problem und gab mir ein Glas Wasser, während ich es trank setzte sich Alaric zu mir ans Bett.
Gott, er sah echt schlecht aus – so als hätte er kaum geschlafen oder sich mal wieder die Birne zu getrunken.
„E-Es….mir tut der Kopf…und der Brustkorb furchtbar weh…“, antwortete ich der Schwester dann leise und krächzten.
„Kein Wunder, du und deine Freundin habt wirklich einen guten Schutzengel und megamäßig viel Glück, denn mit den Verletzungen die ihr hattet und zum Teil noch habt, hättet ihr eigentlich nicht überleben können.“, erzählte sie mir und überprüfte meine EKG-Werte und alles Drum und Dran.
„Was ist denn überhaupt passiert? Und wie geht es Scarlett?“, fragte ich, als nächstes und sah zwischen der Schwester und Alaric hin und her, während er mir über den Rücken strich.
„Stefan, Scarlett und du wart gerade auf dem Heimweg, da Stefan erlaubt hatte, euch mit in die Schule zu nehmen und da hat euch ein Auto gerammt…ihr seid eine Brücke herunter gefallen und in einem kleinen Fluss aufgekommen. Scarlett und Du hattet schwere Quetschungen und konntet nicht alleine Atmen, weshalb ihr im künstlichen Koma lagt…das 5 Monate lang…du bist zwischen durch einige Male aufgewacht, aber sofort wieder ohnmächtig geworden, als du was sagen wolltest…Scarlett ist bis jetzt noch nicht aufgewacht…aber es sieht gut für sie aus…zumindest besser, als in den letzten Tagen.“, erklärte mir Alaric, als die Schwester das Zimmer verlassen hatte und beantwortete mir so meine Fragen.
Ich nickte verwirrt und versuchte mich zu erinnern, an den Momenten wo ich ab und an mal aufgewacht war, doch das blieb mir Vergönnt.
„In der nächsten Zeit, solltest du nicht viel machen und dich nicht aufregen, da dein Herz sehr in Mitleidenschaft gezogen wurde.“, wies er mich darauf hin und auch jetzt nickte ich.
„Okay, dann darf mich niemand aufregen und das wird ganz schön schwer werden für manche. Du weißt ja, wie gerne ich mich Aufrege.“, entgegnete ich ihm und versuchte leicht zu lachen, auch wenn es eher klang wie ein sterbender Frosch.
Auf den Laut den ich von mir gab, musste aber Alaric lachen und wuschelte mir durch die Haare,
„Ich hoffe das Scarlett, in den nächsten Tagen auch aufwacht und es ihr einigermaßen gut geht, wie dir.“, sagte er und ich nickte zustimmend, da ich das auch hoffte.
„Wissen ihre Eltern bescheid?“,
„Nein, wir haben sie nicht erreicht, als wir angerufen hatten…es ist schon höchst seltsam, aber der Anrufbeantworter sagt, dass die Familie Roché momentan im Urlaub wäre.“, antwortete er mir und ich musterte sein Gesicht und achtete auf seine Mimik.
„Warum lügst du mich an?“, fragte ich ihn dann mit gehobener Augenbraue.
Nun sah er mich erstaunt an und versuchte sich dann wieder zu fassen, ehe er mir antwortete.
„Ich lüge dich nicht an. Du weißt, dass ich dich nicht gerne anlüge, deswegen tue ich das nur, wenn ich eine unangekündigte Arbeit in Geschichte schreibe.“, antwortete er mir und lachte leicht.
Nun konnte ich mir ein leichtes Grinsen nicht verkneifen und schüttelte leicht den Kopf über sein Verhalten. Aber er hatte ja recht, er log mich nie an, außer wenn es um sowas ging oder ich ihn nach Geld fragte, und er immer antwortete er wäre momentan pleite, da ich ihm das restliche Geld schon aus der Tasche gezogen habe, um mir dabei ein schlechtes Gewissen einzureden.
„Okay, entschuldige, dass ich dir das vorgeworfen habe, eigentlich sollte ich es besser wissen.“, entschuldigte ich mich bei ihm und ließ mich zurück ins Kissen fallen.
„Schon okay…du brauchst dich dafür nicht zu entschuldigen…“, sagte er leicht lächelnd und strich mir über die Wange, ehe er mir einen Kuss auf die Stirn gab du aufstand.
„Du musst noch einige Tage hier bleiben…“, berichtete er mir und ich nickte müde.
„Ich oder einer von den anderen, bringt dir morgen neue Sachen, damit du nicht die ganze Zeit nicht in dem Kittel hier rum laufen musst.“, fügte er hinzu und verabschiedete sich von mir, nachdem eine Schwester ihn bat zu gehen, da die Besuchszeit anscheint schon zu Ende war, für diesen Tag.

Wie versprochen kamen Jeremy und Bonnie, um mir meine Sachen zu bringen und um nach Scarlett zu schauen, da sie noch immer nicht aufgewacht war. Das einzige was war, war das ich in der Nacht das Gefühl hatte, dass sich mehrmals im Schlaf drehte und irgendwas sagte, doch als ich die Augen öffnete, lag sie wie zu vor, auf dem Rücken liegend und schlafend auf dem Bett.
Wurde ich jetzt verrückt? Ich meine, normal war es nicht, dass ich mir irgendwelche Dinge einbildete, aber ich versuchte solche Gedanken zu verdrängen und schob die Einbildungen auf die Nebenwirkungen, der Tabletten die ich nahm.
Auch Tagsüber hatte ich das Gefühl, dass mich jemand beobachten würde…aber außer Scarlett, war niemand im Zimmer, abgesehen das ein paar Schwestern, Tagsüber nach uns beiden sahen und das manchmal Stefan oder Alaric zu Besuch kam.

Mittlerweile waren 3 weitere Tage vergangen mit demselben Tagesablauf, aufwachen, untersucht werden, Tabletten und Frühstück, langweilen, weitere Untersuchungen und ab und an ein Besuch von Ric oder den anderen, dann wieder langweilen, bis Abends, die nächsten Tabletten schlucken, Abendessen und dann wieder langweilen und dadurch dann ein schlafen.
Doch heute war irgendwas anderes…ich wusste nicht was, aber ich hatte ein flaues Gefühl im Magen – und das kam nicht von dem ekelhaften Krankenhausfraß. Heute kam Elena und Caroline zu besuch, was Elena hier wollte, wusste ich nicht – da sie weder mit mir noch mit Scarlett befreundet war. Wahrscheinlich kam sie wegen Caroline mit, da sie ja mit mir befreundet war. Caroline bombardierte mich wie erwartet, sofort mit Fragen, wie es mir ginge, wie es so ist im Koma zu legen, ob man da träumt und wie es da so allgemein so ist. Nachdem ich ihr Rede und Antwort gestanden hatte, fragte mich Elena über Scarlett ein wenig aus, ich erzählte ihr nur das nötigste – sprich was passiert war, wie es passiert war und wie es ihr ging. – Eine Schwester kam herein und wollte noch ein paar Untersuchungen mit mir machen, weswegen ich Caroline und Elena mit Scarlett und meinen Sachen alleine ließ.

Schwester Nora war gerade dabei mir Blut abzunehmen, als ihr Pager anfing wie verrückt zu piepsen. Sie zuckte zusammen, ließ dabei die Nadel mit meinem Blut fallen und bat mich, sitzen zu bleiben, da es anscheint einen Notfall im Zimmer 603 gäbe.
Halt! Zimmer 603? Das war Scar’s und mein Zimmer!
Sofort sprang ich von dem Stuhl her runter, zog mir meinen Kittel so schnell wie möglich an, ehe ich Nora hinterher in unser Krankenzimmer rannte.
Doch was ich da sah, schockierte mich bis ins Rückenmark hinein…
___
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BeitragThema: Re: ⇝ You gone with the Sin, my Darling   6/10/2014, 16:22

~ Kapitel 14 ~

Einige Krankenschwestern versuchten mich erfolgreich aus dem Zimmer zu ziehen, als ich wie erstarrt in der Tür stand und fast drohte Zusammenzubrechen. Was war nur passiert? Ich war doch höchstens 20 Minuten weg und Elena und Caroline müssten doch auch eigentlich im Zimmer gewesen sein. Wie zur Hölle kann das passiert sein, dass ist doch total unmöglich und absurd. Die Krankenschwestern, die mich aus dem Zimmer zogen, brachten mich in einen Raum, der wahrscheinlich für Untersuchungen war und schlossen dann die Tür, um zurück zu dem Zimmer zu gehen, während ich mich auf den Stuhl so klein wie möglich machte und die Beine anzog. So versuchte ich mich irgendwie zu beruhigen und das gesehene zu vergessen, oder eine logische Erklärung mir auszudenken, die aber wahrscheinlich eine Lüge wäre…

2 Stunden nach dem Vorfall, kamen Alaric, Stefan und Damon ins Krankenhaus. Alaric blieb bei mir und versuchte krampfhaft mich zu beruhigen und mich zu trösten, da ich nicht aufhören konnte zu weinen, während Stefan und Damon nach Scarlett schauen wollten.
„R-Ric…was…was…ist mit ihr….passiert?“, fragte ich ihn unter Tränen, während ich mich an ihm festhielt und zu ihm auf sah.
Er antwortete mir nicht sofort. Stattdessen drückte er nur meinen Kopf an seine Brust und legte seine Arme näher um mich.
„Es wird alles wieder gut, Prinzessin.“, flüsterte er mir immer wieder zur Beruhigung zu und strich mir über den Rücken.
Ich versuchte wirklich krampfhaft zu denken, dass alles wieder gut werden würde, doch ich hatte Zweifel. Große Zweifel.
„Wie kannst du das sagen? I-Ich hab gesehen wie meine beste Freundin, an einer Krankenschwester die Halsschlagader heraus gebissen hat und dabei blutverschmiert war…wie bitte soll da noch was gut werden? Sag’s mir?!“, forderte ich ihn auf und schlug ihm mehrmals auf die Brust.
„Das ist doch nicht normal! Sowas geht doch auch überhaupt nicht….ich, ich meine sie hat Blutrote Augen…das ist wie in einem schlechten Horrorfilm…“, fügte ich schluchzend hinzu und drückte mich fast noch fester an ihn, als eh schon.
Er flüsterte immer wieder, „Ich weiß…“, gab mir aber auf nichts eine Erklärung oder tischte mir irgendeine Lüge auf, damit ich mich besser fühlte.
Auf eine Art war ich froh, dass er nichts dergleichen sagte, aber es hätte mir vielleicht auch geholfen, mich an eine Illusion zu klammern, um einfach so weiter zu machen wie zuvor.

Damon betrat den Raum und nickte Alaric zu, der sich mittlerweile mit mir zusammen auf der Liege Platz genommen hatte und mir nach wie vor über den Rücken strich, auch als ich aufgehört hatte zu weinen.
„Wir wären dann soweit.“,
Alaric nickte und setzte sich mit mir zusammen auf.
„Wo ist Scarlett?“, fragte ich leise und verheult.
„Sie ist mit Stefan schon zu Hause…“, antwortete Damon und verließ den Raum wieder, wartete aber auf Alaric und mich.
Kurzerhand nahm mich Ric auf die Arme, als er mich losgelassen hatte und aufgestanden war, und lief zu seinem Kumpel nach draußen.
Zusammen ging Damon und Alaric, mit mir auf den Armen, zu Damons Wagen. Er setzte mich auf den Rücksitz, stieg vorne auf den Beifahrersitz und wartete bis Damon los fuhr.

Während der Fahrt, redete keiner, Alaric und Damon warfen sich ab und zu mal irgendwelche Blicke zu und auch durch den Rückspiegel, wurden mir Blicke zugeworfen von den beiden Kerlen, ich verdrehte die Augen, wenn ich einen Blick von den beiden auffangen konnte.
Damon parkte den Wagen und ich stieg, sofort aus und lief schnell zur Haustür, da ich wissen wollte wie es Scarlett geht und was mit ihr passiert ist.
Damon hielt mich aber auf, schloss die Tür auf, ging als erstes rein und Alaric umfasste dann mein Handgelenk und sagte, dass ich nichts überstürzen sollte. Verwirrt nickten, folgten wir beide dann Damon nach drinnen und ich sah schon Stefan mit einer weinenden Scarlett auf der Couch sitzen. Sie hatte immer noch den blutverschmierten Kittel an und klammerte sich an Stefan, während er versuchte sie zu trösten. Wären wir jetzt in einer anderen Situation, würde ich es bestimmt süß finden, dass er sie tröstete, aber jetzt wollte ich einfach nur wissen, was hier los ist.
Stefan sah auf, als sich Ric räusperte und nickte ihm zu, ehe er Scar etwas zuflüsterte, sie dann aufsah und sich die Tränen wegwischte. Ich wusste nicht was ich sagen sollte, irgendwie sah sie völlig anders aus….und doch hatte sie sich nicht verändert.
„Du zitterst.“, bemerkte Alaric leise und strich mir beruhigend über den Rücken, mit seiner anderen Hand.
Tatsächlich bemerkte ich erst jetzt dass ich zitterte, aber wieso?
„Oh Gott, du hast Angst vor mir und hasst mich jetzt bestimmt.“, sagte Scarlett mit verheulter Stimme und drückte ihren Kopf wieder an Stefans Brust, der ihr sofort über diesen strich und ihr sagte, dass das nicht stimmte.
Aber hatte sie Recht? Hasste ich sie jetzt? Oder hatte ich einfach Angst davor, was ich gesehen hatte…ich wusste es nicht so recht.
Ich hatte davor Angst, was ich gesehen habe. Aber nicht vor meiner besten Freundin…
Dazu sagte ich nichts, sondern behielt das erstmal für mich…ich wusste nicht, was ich machen sollte, deshalb warf ich Alaric einen Blick zu und den Salvatore-Brüdern.
Anscheint verstanden sie was ich wollte, aber Damon schüttelte einmal kaum merkbar den Kopf, sodass Ric und Stefan es sahen.
„Es wäre besser, wenn du dich erstmal hinlegst…und dich ausruhst. Deine Nerven wurden strapaziert und ehe du uns noch umkippst, schlaf lieber. Morgen reden wir darüber, okay?“, fragte mich mein Vater und sah zu mir runter.
Er hatte wieder diesen Blick, den ich so sehr bei ihm hasste. Er sah mich durchdringend an, dass ich nicht anders konnte, als seine Frage zu bejahen.
Er brachte mich dann in Damons Zimmer, während die Brüder zusammen mit Scarlett, irgendwas leise beredeten.
„Versuch zu schlafen. Morgen sieht die Welt schon wieder anders aus, Prinzessin.“, sagte er, strich mir einmal über die Wange, ehe er sich vom Bett erhob und das Zimmer verließ.
Ich glaubte nicht daran, dass die Welt morgen besser aussehen würde – so wie Alaric behauptete.

~ In der Zwischenzeit im Wohnzimmer bei Stefan, Scarlett und Damon ~

„Was machen wir denn jetzt?“, fragte Damon in die Runde.
Scarlett schniefte einmal, ehe sie zu Damon hoch sah und mit den Schultern zuckte.
„Ich weiß nicht…warum erzählen wir es Daisy nicht einfach…?“, fragte sie die beiden Brüder, die sich kurz ratlos ansahen, ehe Damon zuerst antwortete.
„Nein.“,
„Aber, ich kann mich nicht kontrollieren…und mich schlecht immer von ihr fern halten, sie ist schließlich meine beste Freundin. Wenn es dir so gehen würde, dann würdest du es ihr doch auch sagen…“,
„Nein würde ich nicht, da ich mit ihr nichts zu tun habe…erstmal müssen wir uns um dich kümmern, und auch irgendwie um Katherine, nachdem sie dich verwandelt hat…somit ist Bonnie, als Hexe wieder alleine…“, widersprach Damon dann Scarlett und dachte nach.
Auch die anderen beiden überlegten, es war eine verzwickte Lage. Keiner von den Dreien wusste so recht, was sie machen konnten, ohne das Daisy Verdacht schöpfte oder misstrauisch wurde.
Nach ein paar Minuten, die sie in vollkommener Stille genossen oder eher gesagt verbracht hatten, kam Daisy’s Vater, Alaric von oben und schaut die Drei abwechselnd an. Sein Blick deuteten alle so,
Habt ihr eine Idee, was wir jetzt machen?
Doch keiner antwortete, nur Stefan schüttelte den Kopf,
„Wenn wir es ihr sagen, riskieren wir das sie es weiter erzählt, oder totale Angst vor uns hat…“, merkte Damon an und sah Alaric auffordernd an, da er dachte er würde seine Meinung teilen.
„Sie ist meine Tochter…sie wird es niemanden erzählen und außerdem, fühlt sich doch zu dir oder fühlte sich mal zu dir angezogen…und das kann kaum Zufall sein.“, verweigerte er und rieb sich den Nasenrücken, was er immer tat, wenn er nicht weiter wusste.
„Und außerdem, sollten wir uns jetzt erstmal um Scarlett kümmern, damit sie nicht den erst besten Menschen anknabbert und niemanden verletzt. Am besten das ganze Programm, vor allem das sie Disziplin erlernt und die Kontrolle behält, falls mal jemand blutet. “, fügte Alaric hinzu und es klang tatsächlich wie ein Plan.
Damon, der in zwischen durch den Raum tigerte, dachte nach.
„Das müssen wir sowieso machen aber, dann muss Scarlett zu ihrer Gastfamilie zurück…aber das bist du ja, dann geht sie zur Caroline…ich denke sie hat nichts dagegen.“, kam er zum Entschluss, mit dem die anderen Drei einverstanden waren.
„Gut, dann würde ich sagen, bringen wir Scarlett morgen zu ihr, nachdem sie ihre Sachen hat und danach, wird Caroline ihr bei allen helfen.“, fasste Stefan nochmal alles zusammen, da er bis jetzt noch nichts gesagt hatte und schien damit einverstanden.
Alaric, Stefans Bruder und Scarlett nickten zustimmenden.
„Okay, gut. Am besten wir schlafen eine Nacht drüber und ich rede morgen früh mit Caroline, wenn ich sie in der Schule treffe.“, fügte Stefan hinzu und strich Scarlett über den Rücken, als sie sich weiter an seine Brust schmiegte.
„Und du musst morgen aufpassen, dass Daisy nicht zu Scarlett geht oder anderes rum.“, hängte dann Alaric hintendran und Damon seufzte einmal genervt, ehe er aber nickte.
„Okay, gut. Wenn es sonst nichts ist.“

~ Ende der Diskussion ~

Ich war unten allein in der Küche, Stefan war schon in der Schule, Scarlett und Damon schliefen anscheint noch und ich hing wieder allein rum und aß Frühstück, während ich nachdachte.
Ich fand es immer noch komisch, warum mir die anderen nicht sagen wollen, um was geht. Wieso sagten sie mir den nichts? Ich meine, ich kann Geheimnisse doch für mich behalten und Alaric wusste auch das ich es hasste, wenn man mir was verheimlicht oder auch über meinen Kopf entscheidet.
„Morgen, Sonnenschein.“, begrüßte mich Damon und riss mich aus den Gedanken.
Ich sah ihn mit hochgezogener Augenbraue an, trank einen Schluck von meinem Kaffee und schüttelte kurz den Kopf.
„Seit wann bist du denn so freundlich zu mir?“, fragte ich ihn leicht irritiert und war auch irgendwie erstaunt.
„Darf ich nicht mal freundlich sein? Schließlich habe ich gute Laune. Aber wenn du willst, kann ich dich auch ärgern.“, antwortete er mir dann und grinste dann beim Schluss.
„Nein nein, lass mal stecken. So ist es schon gut…obwohl vielleicht bist du ja Krank.“, entgegnete ich ihm und legte meine Hand auf seine Stirn, um zu testen ob er Fieber hatte, ehe ich leicht grinste.
„Fieber scheinst du nicht zu haben, aber vielleicht hast du auch dein Gehirn verloren…ach halt du hattest ja überhaupt keins. Sorry, ich vergesse es jedes Mal.“, fügte ich dann grinsend hinzu und er schüttelte leicht lachend den Kopf.
„Jaja, mach mich ruhig runter.“,
„Einer muss es ja machen.“,
„Schon okay…ich versteh das, aber dann beschwere dich nicht, wenn ich dann zurückschlage.“,
„Du und zurück schlagen, so siehst du schon aus…“, lachte ich und trank meinen Kaffee weiter und leer.
„Wie geht es Scarlett?“, fragte ich ihn dann, als wir schwiegen.
Er antwortete mir nicht direkt, er schien zu überlegen, was er jetzt am besten sagen könne.
„…Gut, es ging ihr natürlich schon besser, aber sie wird wieder…“, antwortete er mir dann doch und ich nickt zufrieden.

Damon hielt mich den ganzen Tag über ab, zu Scarlett zu gehen. Langsam machte ich mir wirklich Sorgen…noch mehr als so schon.
Als Stefan dann nach Hause kam, dachte ich könne ihn gleich fragen, weshalb Damon mich von ihr abhielt – doch da wusste ich auch noch nicht, dass Caroline mitkam, um Scarlett abzuholen.

Fassungslos und vollkommen verwirrt, sah ich nach oben, als Scarlett mit ihrem Koffer und Stefan die Treppen nach unten stiegen.
„Wo willst du hin?“, fragte ich sie dann und runzelte die Stirn, da weder sie noch Stefan antworteten, deshalb wand ich mich an Caroline, doch auch sie sagte mir nichts.
Was war denn jetzt los?
Haben sie sich gegen mich verschworen?
Oder die bessere Frage war, was zur Hölle sie mir verheimlichten.
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BeitragThema: Re: ⇝ You gone with the Sin, my Darling   8/17/2014, 15:45

~ Kapitel 15 ~

„Daisy, sei doch jetzt nicht böse. Es ist nur zu deinem Zweck.“, versuchte mich Alaric zu beruhigen, als ich aufgebracht Stefan, Damon und Ihn zu redete stellte, wieso mir niemand sagen wollte, was hier los ist oder war.
„Nein, wenn ihr mir nicht sofort sagt, was hier los ist, dann schwör ich euch, pack ich sofort meine Sachen und ihr seht mich nicht wieder. Scarlett ebenso, weil ich sie dann mitnehmen werde!“, widersprach ich ihm, da ich die Schnauze langsam gestrichen voll hatte.
Seit 3 Tagen, hatte ich die Brüder gebeten mir zu sagen, warum Scar weg musste und warum mir niemand irgendetwas erzählte. Stefan war der erste der nachgegeben hatte, doch gerade als er mir etwas erzählen wollte, kam Damon leider dazwischen und zog Stefan hinter sich her.
„Du würdest nicht weit kommen, du würdest doch nicht mal 24 Stunden ohne den ganzen Luxus hier aushalten.“, spottete Damon und grinste nur.
Stefan fing an zu reden, bevor ich es konnte.
„Wir verheimlichen dir wirklich nichts. Wieso sollten wir das tun…und Scarlett ist weg, weil Caroline sie für irgendwas braucht. Leider wissen wir darüber nichts.“, und dabei sah er mich so ehrlich wie möglich an – doch er könnte jetzt einen Hundeblick haben und ich würde weder ihm noch Ric glauben.
Alle 3 logen wie gedruckt – niemand von den Dreien konnte mir richtig in die Augen schauen, nicht mal Damon. Der glotzte mir eher in den Aussicht.
Wie wild schüttelte ich den Kopf und war enttäuscht, dass Sie mir nichts sagten.
„Was bitte kann denn so schlimm sein? Ich will doch nur eine Antwort, auf meine Frage.“, seufzte ich und sah alle drei abwechselnd an.
Nun sahen sich auch die Drei an, während sie anscheint irgendwas mit einem Kopfnicken klärten. Keiner sagte nichts und das für einige Minuten, ehe sich dann Ric räusperte und seinen Nacken rieb. Das war nie ein gutes Zeichen, er verschwieg mir was und war nervös, ich ahnte schlimmes.
„Weißt du Daisy…es ist nicht so einfac-“, da wurde Alaric von Damon unterbrochen.
„Ich und Stefan sind Vampire, sowie Caroline und Scarlett.“, sagte er trocken.
Ich hob skeptisch eine Braue, ehe ich die Augen verdrehte und anfing spöttisch zu lachen.
„Ja, genau. Und ich bin eine böse Hexe.“, prustete ich und glaubte auch jetzt kein Wort was er sagte.
Damon verdrehte daraufhin die Augen, während Alaric versuchte zu scherzen, da er bemerkte das Damon mittlerweile sehr genervt aussah.
„Wenigstens fängt sie nicht an zu kreischen und versucht euch beide zu töten.“, lachte er nervös und versuchte die Stimmung irgendwie zu lockern.
„Du bist keine böse Hexe, aber eine Vampirjägerin, da Ric hier einer in Rente ist.“, stellte Damon klar, wartete kurz einen Moment bis er weiter redete.
„Noch nie gefragt, warum du so gut mit einer Armbrust umgehen kannst, obwohl dir Ric das nur einmal gezeigt hat…und da warst du nicht mal 8 Jahre alt.“, fügte er hinzu und ich musste zugeben, dass ich ihm fast glaubte, dennoch hielt ich es für eine Lüge.
Ich hob meine Augenbraue und sah ihn mit meinem Red-Kein-Scheiß-Blick an, während Damon jedoch ernst bleibte. Ich setzte zu einer Antwort an, als sich Alaric neben Damon stellte und mich entschuldigend und auch mitleidig ansah.
„Prinzessin. Damon hat Recht. Mit allem was er sagt. Ich war und bin ein Vampirjäger habe mich aber wiedersetzt die Jungs und die Mädchen zu töten – da sie meine Freunde sind und mir…uns schon oft geholfen haben.“, sagte er und ich sah ihn mit gerunzelter Stirn an.
In seinen Augen konnte ich nichts erkennen, was nach einer Lüge aussah oder auch nicht das gefährliche Funkeln in seinen Augen, wenn er log und versuchte ernst rüber zukommen. Nichts. Es war wirklich die pure Wahrheit. Ich hielt mir den Kopf und ließ ihn sinken um es erstmal zu verdauen.
„Und das hältst du 19 Jahre vor mir geheim?“, fragte ich dann leise und enttäuscht.
Auf einer Art konnte ich meinen Vater verstehen, er wollte mich nur schützen…aber er wusste sehr gut, wie sehr ich es hasse, wenn man mir etwas verschwieg.
„Daisy…bitte, du verstehst das nicht. Ich wollte dich von alldem beschützen vor dem Jäger in dir.“, gab er stammelnd als Antwort und kniete vor mir und legte seine Hände auf meine Oberschenkel.
Ich nickte leicht und vergrub mein Gesicht in meinen Händen und musste mich eben sammeln.
„Es ist okay, Alaric.“, erwiderte ich verständnisvoll nach einigen Minuten, gab aber einen leisen Seufzer von mir.
Alaric sah ungläubig zu mir hoch, da er damit gerechnet hat, dass ich ausrasten würde. Aber ich verstand ihn ja wirklich und fand es auf eine Weise wirklich nett, dass er mich beschützen wollte.
„Mach dir nix draus, schließlich wolltest du mich nur beschützen und das schätze ich sehr.“, fügte ich hinzu und lächelte ihn so gut es ging an und er nickte, stand wieder auf und strich mir kurz übers Haar.
Stefan und Damon beobachteten die Szene mit einem etwas merkwürdigen Blick, sagten aber nichts dazu.
„Ihr seid also Vampire…glitzert ihr eigentlich wirklich so in der Sonne, wie in Twilight?“, fragte ich dann zum Spaß, um die Stimmung irgendwie zu retten, da mir es zu Ernst war und ich das erstmal hinter spielen wollte.
Auf diese Frage hin, entgleisten kurz die Gesichtszüge beider Vampire und seufzend genervt.
„Jetzt fängst du schon an wie Caroline.“, seufzte Damon, was mich grinsen ließ.
„Also glitzert ihr nun, wie eine Diskokugel? Ja oder Nein!“, wiederholte ich grinsend meine Frage und sah abwartend zwischen den Brüdern hin und her, während ich aus dem Augenwinkel heraus Alaric schmunzeln sah.
„Nein. Wir glitzern nicht. Schließlich sind wir keine Diskokugeln, oder hast du uns beide schon mal Glitzern sehen, wenn wir draußen waren?“, antwortete mit Stefan schlussendlich und sah mich fragend an.
„Na klar.“, antwortete ich breit grinsend und etwas provozierend.
Stefan rollte mit seinen Augen, Damon rollte seufzend mit seinen Augen.
„Okay, okay. Hab schon verstanden, ihr glitzert nicht in der Sonne…sonst irgendwas? Könnt ihr euch in eine Fledermaus verwandeln?“, fragte ich dann weiter und kaum hatte ich Fledermaus ausgesprochen, kam mir die Melodie von Batman in den Sinn und summte sie sogleich leise vor mich hin.
„Prinzessin, das sind alles nur Mythen…fasst keine ist davon wahr.“, erklärte mir Alaric und ich sah dann gespielt traurig aus.
„Na toll und ich dachte, ihr könnt irgendwas Cooles.“, seufzte ich und kassierte einen äußerst bösen Blick von Damon, was mich sofort wieder grinsen ließ.
„Ach hab dich nicht so! Ihr habt gerade meine Welt zerstört mit dem Zeug was ihr mir erzählt habt, da erwarte ich schon etwas Mitleid, wenn ihr schon nicht glitzert und mich so hättet aufmuntern können.“, erwiderte ich auf seinen Blick hin und sah den Stinkstiefel breit grinsend ins Gesicht, ehe ich ihm zum Schluss hin die Zunge raussteckte.

Einige Wochen später kehrte so langsam wieder der ganz normale Ablauf ein, wie in den letzten Wochen, außer das Scarlett bei Caroline war, ich wusste mit wem ich ‘zusammenleben‘ musste und das es mich mittlerweile nicht so sehr störte wie ich dachte. Auch wenn Kommentare wie, „Wenn du mich weiter nervst, dann sauge ich dir das Blut aus!“ oder, „Ich könnte dich in Sekunden schnelle töten. Das ist dir klar, oder?“, die erste Zeit sehr angsteinflößend waren – aber auch nur von Damon hörte – versuchte ich mich einfach irgendwie daran zu gewöhnen. Immerhin wusste ich jetzt wieso Alaric, Vic und die anderen die ganze Zeit so komisch waren – schließlich konnte ich meine beste Freundin wiedersehen. Okay das ganze Vampir-Ding hatte sie noch nicht super unter Kontrolle und sie konnte ihren Blutdurst noch nicht stillen, aber so wie Stefan mir das erklärt hatte war das total normal und das, dass etwas länger dauert, als nur ein paar Tage war dann also völlig verständlich.

Wieder einmal total in Gedanken versunken, lag ich auf einer Liege im Garten der Salvatores und sonnte mich. Und damit es so aussieht, als hätte ich irgendwas Wichtiges zu tun oder würde für die Schule lernen, hatte ich mein Chemiebuch mit raus genommen. Anfangs als ich mich raus gelegt hatte, hatte ich auch eigentlich vor wirklich für die Schule zu lernen – aber schon nach 5 Seiten voller Fachchinesischen Zeugs was kein Mensch versteht, gab ich es auf und schloss einfach nur die Augen um mich zu entspannen, schließlich habe ich gelesen – und das war sehr sehr anstrengend. (Wer‘s glaubt.)
Etwas Kaltes traf mich plötzlich und ich schrie erschrocken auf und fiel von der Liege runter. Ich war klitschnass und hörte ein lautes Gelächter.
„Ich hasse dich! Abgrundtief Tyler!“, sagte ich angepisst und stand wieder auf, fringte mir die Haare leicht aus und sah ihn da in Badehose und Gartenschlauch nicht weit von mir entfernt stehen.
„Ich liebe dich auch, Daisy.“,
„Du benimmst dich wirklich wie ein 12 jähriger Junge!“, beschwerte ich mich Kopf schüttelnd und konnte dann aber nicht anders als zu grinsen.
Tyler machte wieder Andeutungen mich nass zu machen, weshalb ich erst vor ihm wegrannte.
„Nein, Tyler! Aus!“, lachte ich, als er es wieder schaffte mich voll zu spritzen.
„Na warte.“, rief ich lachend und drehte mich um, um ihm dann hinterher zu rennen.
Ich wollte den Schlauch haben, um mich an Tyler zu rächen.
Während ich Tyler hinterher rannte und mit ihm um den Gartenschlauch kämpfte, waren Caroline, Bonnie und – zu meinem Missfallen – Elena dabei mit Jeremys Hilfe einige Tische aufzubauen. Anscheint veranstalteten die Brüder eine Grillparty oder sowas…vielleicht ja um den Stress zu vergessen oder einfach mal ein wenig Spaß zu haben und die Probleme für einen Abend zu vergessen, da es ja noch ein offenes Kapitel mit dieser Katherine gab. Bisher schwiegen Stefan und Damon wenn ich sie nachfragte, aber sicher werden sie oder Alaric mir irgendwann darüber was erzählen – spätestens wenn ich sie so lange genervt haben, dass sie es nicht mehr aushalten.

„Wie alt seit ihr beide nochmal?“, rief und Carolin zu, als sie Tyler und mich beobachtete, wie wir mittlerweile nur noch im Kreis rannten und ich immer noch nicht an den Schlauch ran kam.
„12!“, antworteten wir beide, wie aus einem Mund und lachten darüber nur, während Caroline nur den Kopf schüttelte.
„Okay, Tyler hast gewonnen. Ich kann nicht mehr. Aber vertrau mir, es wird trotzdem Rache geben.“, und blieb stehen, um zu verschnaufen.
Gott kann dieser Kerl laufen und auch jetzt nachdem ich ihn bestimmt mehr als eine halbe Stunde durch den Garten hab gejagt, ist Tyler nicht mal aus der Puste. Erklärt sich auch von selbst – er ist ein Footballspieler, logisch dass er mehr Ausdauer hatte.

Wie sich herausstellte war es tatsächlich eine Grillparty unter Freunden und Alaric. Selbst Vic war hier und das freute mich total, da ich mich die meiste Zeit mit ihr unterhielt und sie aufzog mit ihrem Lieblingsthema was sich Stefan nannte.
Sie sah einfach so süß aus, wenn sie rot wurde, wenn er fragte ob sie irgendwas brauchte und sie meistens schüchtern verneinte. Oft unterhielt er sich auch mit ihr, um ihr bestimmt Tipps zu geben, wegen der Vampirsache.
Also was ich mich ja Frage ist, ob Stef weiß oder merkt wie verschossen meine beste Freundin in ihn war – aber so wie er mit ihr redete, musste er ein Blinder sein…nein halt! Selbst ein Blinder würde sofort erkennen, dass Scar ihn anflirtet und Stefan am liebsten gleich heiraten würde – obwohl das selbst für mich zu schnell gehen würde.
Vielleicht nehme ich die Sache in die Hand und schnappe mir Amors Pfeile, um die beiden Vampire zu verkuppeln. Würde sichrlich lustig werden und Scarlett wird mir die Sterne vom Himmel holen wollen, sobald es tatsächlich geklappt hat.

Mittlerweile saßen wir nicht mehr am großen Esstisch und machten uns über Grillmeister Damons Würstchen und Steaks her, sondern hatten uns alle in einem Kreis, in dem sich ein Lagerfeuer in der Mitte befand, auf dem Gras gemütlich gemacht und quatschten ein wenig über Gott und die Welt, während es um uns herum schon die Sonne unterging und bald darauf keine mehr zu sehen war.
„Ich hab eine Idee, was wir machen könnten.“, fing Tyler an und somit wand sich jeder zu ihm, neugierig was er wohl für eine Idee hatte.
„Wie wäre es mit einer Nachtwanderung?“, schlug er vor und sah wirklich richtig begeistert aus – manchmal konnte man ihm wirklich zutrauen, dass er nicht älter ist als 12 – 13.
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