The Darkness falls

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 Welcome in Darkness Falls

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Natalie Salvatore
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BeitragThema: Welcome in Darkness Falls   10/14/2015, 12:49

Prolog:

Wo es Licht gibt, dort gibt es auch Schatten. Leben und Tod, beides könnte ohne das jeweils andere nicht existieren. Sonne und Mond, Tag und Nacht, Licht und Dunkelheit. So gibt es auch in jeder Person eine dunkle und eine helle Seite, doch welche kommt zum Vorschein?
Darkness Falls, eine Stadt in der so vieles möglich ist. Sie ist Segen sowie auch ein Fluch. Tag sowie auch Nacht. Gut so auch Böse. Viele mystische Wesen haben dort ihr zuhause, Hexen, Vampire, Werwölfe, Hybriden. Sie leben schon seit Jahrhunderten mit den Menschen zusammen in Harmonie. Doch dann begann eine Zeit in der sich alles änderte. 2 Familien kamen in einen Streit, der sich schon fast zu einem Krieg entwickelte. Jahrzehnte lang kam es zu keiner Einigung, auch heute gäbe es noch Streit zwischen ihnen, wenn die eine Familie die andere nicht in die Knie gezwungen hätte. Zumindest sah es auf den ersten Blick so aus, denn sie fielen nur in einen Schlaf, für eine unbestimmte Zeit. Sogar heute noch schlafen sie.
Ein Kind konnte die Familie noch in Sicherheit bringen lassen, sodass dieses nicht in einen Schlaf fiel, es wuchs ohne die Kenntnis auf wer seine eigentlichen Eltern sind, was es überhaupt ist. Im Alter von 12 Jahren fand das Mädchen so langsam heraus, dass es nicht normal ist, dass sie anders ist. Doch dies versuchte Caroline zu verstecken, denn sie wuchs mit den Gedanken auf, dass anders sein, etwas schlechtes ist, dass man sich anpassen sollte, bis heute.
Caroline wuchs in Miami auf, mit 18 Jahren erzählten ihre Pflegeeltern ihr, dass sie adoptiert worden ist, dass ihre Eltern nicht ihre Eltern sind. Das schockierte sie, dass ihr Leben sozusagen eine einzige Lüge ist, wollte Care einfach nicht wahr haben, weshalb sie zuerst mal eine Auszeit brauchte. Da sie von ihren Pflegeeltern die Namen ihrer Eltern genannt bekommen hatte, forschte sie im Internet nach. Wurde sogar fündig. „Durch einen Brand starb eine ganze Familie im Feuer“ so hieß ein Artikel. „Darunter Anna, Daniel, Natalie, Jonas und Amara Summer“  stand als Unterüberschrift. Anna und Daniel Summer waren ihre Eltern, zumindest wollte sie herausfinden ob dies auch ihre Eltern waren oder ob diese nur Personen waren, die den selben Namen trugen. Das Jahr stimmte, 1998, da sie mit einem Jahr adoptiert wurde.
Caroline wollte nun herausfinden ob das auch ihre Eltern waren, nicht wegen der Erbschaft, nicht wegen des Geldes oder sonstiges, einfach um Gewissheit zu haben, vielleicht waren sie ja nicht gestorben und wenn doch vielleicht gäbe es auch noch andere Verwandtschaft, Tante, Onkel oder sonstiges an die sie sich wenden könnte.

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Natalie Salvatore
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BeitragThema: Re: Welcome in Darkness Falls   10/15/2015, 18:26

Kapitel 1

Erster Tag in einer neuen Stadt, doch warum fühlt es sich nicht neu an? Genau heute vor 17 Jahren war dieser Brand in diesem Rathaus in dem eine ganze Familie ums leben kam und noch viele andere Menschen. Meine Familie. Mein ganzes Leben ist sozusagen eine Lüge, die ganze Zeit dachte ich die 2 Personen die mich groß gezogen haben sind meine Eltern, aber Fehlanzeige. Vor wenigen Wochen an meinem 18. Geburtstag wurde mir gesagt, ich sei ein Adoptivkind. Mein erster Gedanke war, dass sie mich einfach nur verarschen wollten oder dass es einfach nur ein schlechter Scherz war, aber sie meinten es ernst.
Schon vor 6 Jahren hatte es angefangen, dass ich angefangen hatte zu zweifeln, dass meine Eltern auch meine Eltern sind, da ab da sich etwas in mir verändert hat, zuerst fing es klein an,ich merkte, dass ich mit bloßer Gedankenkraft kleinere Gegenstände einfach anheben kann. Schließlich konnten meine angeblichen Eltern dies nicht, sogar als ich es ihnen sagte, meinten diese nur, das würde ich mir einbilden, sie glaubten mir nicht. Ich bin anders, immer dachte ich, dass es etwas schlechtes ist, dass es was schlechtes ist anders zu sein, deswegen versuchte ich zwanghaft normal zu sein, diese ganzen anderen Mächte in mir zu bändigen, es einfach zu ignorieren, aber irgendwann ging es nicht mehr, der Drang meine Fähigkeiten anzuwenden wurde immer größer. Mit meinen Kräften konnte ich es auch unter die beliebten Schüler in der Highschool schmuggeln.
Diese Zeit war wirklich eine meiner schönstn Zeiten, zumindest noch vor mehreren Monaten, ich war zwar arrogant und manchmal fies zu anderen, aber ich dachte, wieso sollte ich mir die Kräfte nicht auch zunutze machen. Doch vor mehreren Monaten kam ein neuer Schüler in unsere Klasse. Er war einer der coolen Jungs, ich stand sogar auf ihn und wollte diesen unbedingt haben und wandte meine Fähigkeiten an, doch das Problem war, er fand es raus, als er mich darauf ansprach wollte ich es verleugnen, wer weiß vielleicht würde er es weiter erzählen und man würde mich zu irgendwelchen Wissenschaftlern schicken, da ich anders bin, aber das Gegenteil war der Fall. Der einzige Grund warum er es herausgefunden hat, weil er das gleiche kann wie ich, ab dem Zeitpunkt fühlte ich mich wenigstens nicht mehr allein und einsam. Schnell freundeten wir uns an und mein Charakter änderte sich von Grund auf. Und das zum Guten, denn ich wurde netter und verlor fast meine ganze Arroganz, er krempelte mich völlig um. Meine Zauberkräfte setzte ich für das Gute ein und nicht nur für mich selbst und um anderen zu schaden. Ich wurde auch viel lebendiger, witziger, lebendsfröhlicher. Stefan hatte einen guten Einfluss auf mich, passte auch immer auf mich auf, wir halfen uns gegenseitig. Er war wirklich der einzige der mich verstand. Meine Gefühle fingen auch an verrückt zu spielen, je mehr Tage vergingen umso mehr fing ich an zu glauben mich in ihn verliebt zu haben, doch eines Tages kam er einfach nicht mehr in die Schule, er war spurlos verschwunden. Er ging nicht mehr an sein Handy, antwortete nicht mehr auf meine Emails einfach gar nichts, es war so als hätte es ihn nie gegeben.
Ab dem Tag war ich in der Schule nur noch alleine unterwegs, stand in den Pausen immer nur alleine rum und hatte keinen richtigen Lebensmut mehr oder einfach nur Lust auf irgendetwas. Doch irgendwas versuchte ich über ihn hinweg zu kommen und versuchte so zu leben wie er es mir gezeigt hat, lebensfroh zu sein, fröhlich und nett zu anderen, ihnen zu helfen, aber trotzdem auch mal etwas verrückt zu sein und spontan. Der Anfang war zwar schwer aber es klappte von Tag zu Tag besser. Das merkte man auch an meiner Musik, da sie immer kreativer wurde und ich immer weiter Fortschritte tat, ebenso fing auch an mit Kampfsportarten, ebenso mit Messer und Schwertkampf auch mit Schießen, warum wusste ich nicht so richtig, aber ich wollte es tun, als würde ich dafür geboren sein, so fühlte es sich an. Das war auch ein weiterer Grund warum ich immer mehr daran zweifelte, dass meine Eltern meine Eltern sind, da ich einfach nichts mit ihnen gemeinsam hatte. Mein Adoptivdad ist Anwalt und meine Adoptivmum Ärztin.
Nun fahre ich hier durch die Stadt um mein Familienhaus zu finden, gestern hatte ich mich schon schlau gemacht wo es sei, da es immer noch steht, auch wenn es schon seit 17 Jahren leer steht. Vielleicht hab ich ja doch keine anderen Verwandten, diese hätten es doch genommen oder nicht?
Als ich vor wenigen Wochen recherchiert hatte nach meinen Eltern, fand ich einen Artikel, dass sie in einem Rathaus umgekommen wären. Doch nun stellen sich mir die Fragen, warum sie mich zur Adoption freigegeben haben und das auch noch wenige Tage vor dem Brand? Hatten sie was geahnt? Sodass es ein Mord war...doch dann stellt sich die Frage, wieso sich gerade mich in Sicherheit gebracht haben und nicht die ganze Familie.
Vor dem Haus angekommen blieb ich stehen und stieg aus meinem Camaro, sperrte ab und sah mir erstmal das Haus an. Es glich schon fast einer Villa, es war riesig, etwas abgelegen, in der Nähe eines Waldes und auch noch recht gut in Schuss, als würde es jemand pflegen.
Es war ein wenig windig, weshalb ich meine Jacke etwas enger um mich zog und strich eine blonde Strähne aus meinem Gesicht hinter mein Ohr. Ich trage meine Haare immer offen, sie sind circa Brustlang.
Langsam schritt ich auf das Haus zu, mit leisen Schritten, so vorsichtig als könnte gleich etwas aus dem Haus springen und mich anfallen. Das Haus kam mir wirklich vertraut vor, auch wenn ich es noch nie gesehen hab. Vielleicht hab ich ja doch eine Verbindung zu dem Haus. Ich spürte auch eine Energie von dem Haus ausgehend, als wäre da irgendwas mächtiges drinnen versteckt. Stefan und ich redeten viel über unsere Begabung, er erzählte mir vieles über unsere Fähigkeiten, dass es noch viele andere unserer Art gab, und noch vieles andere, dass es Vampire, Geister und so weiter wirklich alles gab, er erzählte mir vieles über die Welt der übernatürlichen Wesen, dass seit Jahrhunderten die Wesen friedlich unter den Menschen leben, dass es aber immer mal ein schwarzen Schaf gäbe, oder eine schwarze Schafsherde die den Frieden brechen wollen.
Ich vermisste ihn sehr, sogar heute noch wünschte ich mir, er wäre noch bei mir, wir hatten wirklich sehr viel Spaß miteinander, oft spielten wir auch zusammen auf unseren Gitarren, spielten Duette, ließen einfach unseren Gefühlen freien Lauf, doch ich wollte nicht weiter zurück blicken, sondern nach vorne und ihn einfach vergessen. Gerade als ich vor der Tür stehen blieb und gerade schauen wollte ob abgeschlossen ist oder nicht fühlte ich eine Hand auf meiner Schulter „Das hier ist Privatgelände, auch wenn schon Jahrelang hier niemand gewesen ist“ eine vertraute Stimme sagte dies zu mir. Zuerst erschrak ich und zuckte etwas zusammen, doch als mein Herz sich etwas beruhigt hatte, drehte ich mich rum und war wirklich mehr als überrascht wen ich hier vor mir sah. „Kann das sein...aber was machst du hier?“ begrüßte ich ihn, doch dann überrannten mich mal wieder meine Gefühle und ich umarmte ihn einfach. „Wo warst du die letzten Monate, warum bist du einfach verschwunden...ich hab dich so vermisst“ flüsterte ich gegen seine Brust und merkte wie mir langsam Tränen über meine Wangen fließen, die ich einfach nicht aufhalten konnte.
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BeitragThema: Re: Welcome in Darkness Falls   10/17/2015, 20:47

Kapitel 2

Es war als würde die Zeit still stehen, es war ein so schönes Gefühl wieder in seinen Armen zu sein, auch wenn es erst ein paar Monate her sind, war es für mich als wären es Jahre her seitdem wir uns das letzte Mal wieder gesehen hatten. Ob es ihm genauso ging wusste ich nicht, vielleicht ist er auch wegen mir abgehauen, da ich ihm zu nahe gekommen bin, oder ihn einfach nur mit meiner Anwesenheit genervt hatte. Doch irgendwie würde ich sowas nicht glauben können, Stefan kam mir immer als eine ehrliche Seele vor, er hätte es mir doch gesagt wenn es an mir gelegen hätte. Doch dann kommt mir die Frage auf, warum er überhaupt weggegangen ist ohne mir etwas zu sagen, ohne meine ganzen Anrufe entgegen zu nehmen. Er hatte meine Nummer, war es wirklich zu viel verlangt um mir eine Nachricht zu schreiben?
„Ich sollte wohl eher fragen, was du hier machst? Darkness Falls ist kein sicherer Ort, du solltest nicht hier sein“ flüsterte er mir ins Ohr 'Auch eine Art das Thema zu wechseln, Mister Black!' dachte ich mir dabei und sah zu ihm auf. Seine wunderschönen grünen Augen brachten mich immer wieder zum Schmelzen, für diese bräuchte er wirklich einen Waffenschein.
„Ich möchte Informationen, etwas über meine Vergangenheit und meine Familie herausfinden“ ich versuchte so diskret zu sein wie möglich, da ich ihn damit nicht belasten wollte, aber auch weil er mich von diesem Haus fern halten wollte. Auch wenn ich Stefan vertraute, kam er mir gerade seltsam vor...oder hatte er mich nur von hinten nicht gekannt? Aber trotzdem war er gerade irgendwie seltsam, war etwas in den vergangenen Monaten passiert? Was vielleicht mit den ganzen plötzlichen Verschwinden von ihm zu tun hat?
„Informationen?“ dabei sah er zu mir runter, eine Augenbraue hebend. So kannte ich ihn gar nicht, so neugierig, merkt er denn nicht, dass ich darüber nicht reden möchte? Sonst hat er es immer verstanden und nicht weiter nachgefragt. Gerade bemerkte ich, dass meine Arme ja immer noch um ihn gelegt waren, sofort nahm ich etwas Abstand, da Stefan nicht so schien als wäre er über unser Wiedersehen erfreut.
„Ja Informationen!“ dabei sah ich ihn ernst an, aber auch etwas bittend, seine Fragerei endlich zu lassen. Es kam nur ein 'Hmpf' aus seinem Mund und wollte sich direkt wieder umdrehen weil in meinem Blick auch etwas stand wie 'Das geht dich nichts an, also lass mich in Ruhe!' auch wenn es vielleicht nicht ganz so beabsichtigt war. Da ich ihn nicht einfach so gehen lassen wollte, hielt ich Stefan an seinem Handgelenk fest, zog ihn etwas zu mir
„Geh nicht. Es tut mir leid, falls ich dich gerade beleidigt habe oder so etwas, aber ich möchte zuerst selbst mich um meine Probleme kümmern, vielleicht verläuft meine Spur ja auch in eine Sackgasse und ich möchte dich nicht mit meinen Problemen belasten“ etwas flehendes klang in meiner Stimme, da ich froh war ihn wieder gefunden zu haben, aber gerade sah es so aus als würde das nicht auf Gegenseitigkeit beruhen.
Ich scheine ihm gar nichts mehr zu bedeuten, da er sich einfach aus meinem Griff befreite um weiter zu gehen, ohne mir zu antworten.
Er stieg in einen roten Ferrari ohne noch einmal zurück zu mir zu sehen und fuhr los. Wie kann man sich nur so drastisch verändern, er behandelte mich so als wäre ich ein Fremder. Vor den Kopf gestoßen, ging ich einfach weiter auf das Haus zu und betrachtete es. Das Haus hatte einen weißen Anstrich, nach dem was ich schätze hat es ein Erdgeschoss und eine weitere Etage, vielleicht auch noch einen Keller, einen riesigen Balkon der eigentlich rund ums Haus besteht, sodass man das Haus auf der 1. Etage ganz umrunden, den Ausblick genießen kann. Es hatte auch viele Fenster, manche waren auch etwas getönt, weil sie blau aussahen und man nicht hinein blicken konnte. Ebenfalls hatte es einen großen Parkplatz, ebenso eine Garage, der Rest war voller Wiese, das ganze Haus war auf einer Wiese, die aber noch sehr gepflegt aussah. Kümmerte sich vielleicht jemand hier doch um alles? An der Tür angekommen, nahm ich den Griff in die Hand, wollte runter drücken, doch die Tür ließ sich nicht öffnen. Abgeschlossen. Mist!
Leise fluchte ich vor mich hin, was sollte ich nun tun...vielleicht beim Bürgermeister oder bei der Polizei nachfragen, vielleicht wusste ja auch Stefan etwas, dass er sich vielleicht deswegen so distanziert aufgeführt hat. Aber wenn dem so ist, ist es wohl ratsam ihm aus dem Weg zu gehen.
Doch nun sollte ich mir vielleicht doch zuerst ein Hotel suchen, da man die Sonne schon untergehen sah und ich keinen blassen Schimmer hatte wo ich sonst übernachten sollte.
Meine Haare flogen mir wieder ins Gesicht, der Wind war heute wirklich stark, wohl ein Anzeichen, dass es so langsam Herbst wird. Der Sommer war auch viel zu schnell vorbei gewesen, ich kann mich noch gut an meinen Geburtstag erinnern, es war wirklich sehr heiß gewesen, naja bei uns ist es das eigentlich immer, aber hier in Darkness Falls, merkt man die Jahreszeiten schon viel deutlicher.
Noch etwas Merkwürdiges war, dass Stefan und ich schon eigentlich viel geplant hatten, wie wir meinen Geburtstag feiern würden, und 3 Monate davor verschwindet er einfach, was war bloß passiert, dass er sich so verändert hat. Diese Frage hatte ich mir die letzten Monate oft gestellt.
Gerade als ich mir die Haare aus dem Gesicht strich, dachte ich eine Gestalt vor mir gesehen zu haben, doch als ich mit den Augen blinzelte, war diese auch schon wieder weg, spinne ich? Doch dann sagte ich mir, dass ich einfach die letzte Nacht zu wenig geschlafen hatte, schob es also darauf und drehte mich einfach um, lief zu meinem Wagen und stieg in diesen ein um den Motor zu starten und los zu fahren.
Auf der Suche nach einem Hotel, machte ich mir weiter Gedanken über Stefan und sein Verhalten, doch auch über meine 'Mission', wie ich diese weiter führen sollte. Ob es überhaupt gut ist weiter zu forschen, vielleicht sollte ich meine Vergangenheit auch einfach Vergangenheit sein lassen.
Während ich so in Gedanken war bemerkte ich erst etwas spät, dass mir ein Hund vors Auto lief, sofort drückte ich auf die Bremse und konnte noch vor dem Hund stehen bleiben, ohne ihn zu streifen oder sonstiges.
Mein herz raste gerade und ich fuhr mich an die Stirn, schloss auch kurz die Augen und atmete tief durch. Als ich diese wieder öffnete, stand der Hund immer noch auf der Straße und sah mich sogar an. Darauf stieg ich aus, schließlich konnte ich das Tier nicht einfach überfahren und wollte schauen ob er ein Streuner ist, oder jemanden gehört, da kam auch schon eine Brünette die den Hund wieder an die Leine tat.
„Ist das Ihr Hund?“ kam es aus meinem Mund, man sollte wirklich auf den eigenen Hund besser aufpassen. Hätte ich keine so guten Reflexe wäre er wahrscheinlich jetzt tot. Doch als ich mir die Person besser ansah erkannte ich diese. 'Das ist doch Elena!' es war wie ein Geistesblitz, sie hatte sich schon etwas verändert, naja es waren auch mindestens 2 Jahre seitdem ich sie nicht mehr gesehen hatte.
„Caroline, bist du das?“ fragte mich die Brünette und ab da wusste ich, dass es Elena war, ihre Stimme würde ich einfach überall erkennen.
„Ja, ich hab gar nicht gewusst, dass du jetzt hier wohnst“ war meine Antwort und ich ging lächelnd zu ihr. Sie kam mir ebenfalls entgegen mit ihrem Border Collie und ich fiel ihr in die Arme.
„Ich hab dich wirklich vermisst“ flüsterte ich in ihr Ohr worauf ich mich aber auch schon wieder von ihr löste, nachdem sie meine Umarmung erwidert hatte. Meine Augen betrachtete sie darauf ganz, Elena scannte mich ebenfalls.
„Wenn du willst könnte ich dich mitnehmen“ schlug ich ihr darauf vor, vorauf sie mit einem Nicken mein Angebot annahm.
„Das wäre wirklich sehr nett von dir, macht es dir auch nichts aus dass meine Hündin...“ da ich wusste was sie sagen wollte, unterbrach ich meine alte Freundin einfach „Es macht mir wirklich nichts aus, komm, wir haben uns viel zu erzählen“ ich strahlte sie schon fast an, endlich wieder eine Freundin mit der ich mich unterhalten könnte, vielleicht auch über Stefan. Gerade brauchte ich einfach jemanden mit dem ich über Mädchenprobleme reden konnte.
Elena stieg also mit ihrer Hündin – Lily wie ich später herausfand- ein und sie beschrieb mir auch schon den Weg zu ihr nachhause.
Auf dem Weg erzählte sie mir vieles, was sich bei ihr verändert hatte, dass sie ja nur wegen der Schule nach Miami gezogen war, aber wegen einem familieren Notfalls doch wieder umziehen musste, dass sie hier in Darkness Falls wohnt hatte sie mir nie erzählt. Doch gerade als ich mit Stefan anfangen wollte, sah ich ihn auch schon wie er mit seinem Wagen gerade in eine Garage fuhr, als dann auch noch Elena sagte, ich sollte hier halten da sie hier wohnen würde, traf es mich wie ein Schlag. War Stefan vielleicht ihr Freund, da er auch hier gerade in das Haus ging, bei dem ich halten sollte? „Ist das dein Freund?...“ fragte ich darauf vorsichtig, vielleicht hatte er ja auch deswegen so seltsam reagiert, weil er nun schon eine Freundin hat und vielleicht meine Gefühle erahnen konnte. „Stefan? Was?! Nein!“ prustete sie los und brauchte schon einen kurzen Moment um wieder zu Atem zu kommen vor Lachen. „Er ist mein chaotischer Bruder, wieso? Kennst du ihn?“ fragte sie darauf und mir fiel ein Stein vom Herzen. Bei dem Gedanken dass Elena seine Schwester ist musste ich auch gerade anfangen zu lachen. „Ja ich kenne ihn....vor einigen Monaten war er ja auf der selben Schule wie wir beide waren...“ fing ich an und sah meiner Freundin in die Augen „Wir waren eng befreundet...zumindest dachte ich das, als wir uns heute wieder trafen war er so anders“ flüsterte ich, etwas leidvolles Klang in meiner Stimme und Tränen sammelten sich in meinen Augen, ich musste mich wirklich beherrschen nicht drauf los zu weinen, das schien auch Elena zu bemerken, da sie direkt einen bemitleidenswerten Blick bekam und ihre Hand auf meine Schulter legte, darüber strich „Hey, du kannst mir alles erzählen“ doch gerade wollte ich mich nur noch in einer Ecke verstecken und mich ausheulen. „Komm doch zuerst mal mit rein, wir gehen auch Stefan so gut wie möglich aus dem Weg, okay?“ darauf gab ich nur ein sanftes Nicken von mir worauf sie ausstieg und auf die andere Seite ging um mir die Tür aufzuhalten.
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BeitragThema: Re: Welcome in Darkness Falls   10/22/2015, 16:15

Kapitel 3

Stefans Sicht

Ich saß in meinem Zimmer und spielte vor mich hin, immer wenn ich an Caroline denke, kommt mir immer ein und das selbe Lied in den Sinn, was ich dann auch immer auf meiner Gitarre spielte und auch leise mitsang. Als ich sie dann heute bei dem Haus der Summers sah, kamen die ganzen Gefühle wieder hoch, ich hatte doch o gehofft sie nie wieder sehen zu müssen, dieser Schmerz in meinem Herzen, das war ein Grund, warum ich so gerne meine Gefühle abstellen würde, einfach um diesen Schmerz nicht mehr zu spüren, doch wegen meiner Schwestern und meinem Bruder kann ich es schon nicht tun, wegen meiner Familie. Caroline...ich wünschte ich dürfte dich lieben...es ist so schwer in deiner Nähe dir nur Kälte entgegenzubringen.
Wieder spielte ich das ein und selbe Lied, das Lied dass ich nur Caroline gewidmet hab, das Lied was ich für sie geschrieben hab, was ich ihr vorspielen wollte vor einigen Monaten, doch dann kam dieser Anruf, den ich am liebsten nie bekommen hätte, ich würde dich so gerne lieben Caroline... Diese ganzen Gedanken, warum kann ich an nichts anderes mehr denken als nur an sie.
Es überrannte mich einfach, ich musste einfach dieses Lied singen, zuerst nur im Flüsterton, wurde dann immer lauter:

„Loving can hurt
Loving can hurt sometimes
But it's the only thing
That I know“

Ich wünschte ich könnte es ihr irgendwann mal vorspielen...am liebsten würde ich mit ihr weg rennen. Als ich die nächsten Zeilen sang, sah ich zu dem letzten Foto, dass wir zusammen gemacht haben, sie strahlte und ich hielt sie in meinen Armen.

„And when it gets hard
You know it can get hard sometimes
It is the only thing that makes us feel alive.“

Das war noch ein Grund warum ich meine Gefühle nicht abschalten konnte...die Liebe zu ihr, hält mich am Leben, auch wenn sie manchmal schmerzt.

„We keep this love in a photograph
We make these memories for ourselves
Where our eyes are never closing
Hearts are never broken
And time's forever frozen still.“

Wenn sie vor mir steht, würde ich gerne die Zeit anhalten, sie einfach wieder in meinen Armen halten, sie küssen...was ich alles noch gerne mit ihr tun würde...

„ So you can keep me
Inside the pocket
Of your ripped jeans
Holdin' me closer
Till our eyes meet
You won't ever be alone
Wait for me to come home.“

Am liebsten würde ich immer in ihrer Nähe sein, doch dann würde ich meine Familie verraten, schließlich hat ihre Familie uns nur Probleme bereitet, bis wir sie endlich in die Knie zwingen konnten, leider sind sie dabei nicht gestorben. Doch wie sie es geschafft haben weiß ich bis heute noch nicht.

„Loving can heal
Loving can mend your soul
And is the only thing
That I know (know)
I swear it will get easier
Remember that with every piece of ya
And it's the only thing we take with us when we die.

We keep this love in a photograph
We make these memories for ourselves
Where our eyes are never closing
Our hearts were never broken
And times forever frozen still.

So you can keep me
Inside the pocket
Of your ripped jeans
Holdin' me closer
Till our eyes meet
You won't ever be alone.

And if you hurt me
Well that's okay baby only words bleed
Inside these pages you just hold me
And I won't ever let you go.“


Je mehr ich ans Ende des Liedes näherte, wurde ich immer trauriger, doch ich sang immer weiter, schließlich muss das Leben auch weiter gehen.

„Wait for me to come home
Wait for me to come home
Wait for me to come home
Wait for me to come home.

Oh you can fit me
Inside the necklace you got when you were 16
Next to your heartbeat
Where I should be
Keep it deep within your soul.

And if you hurt me
Well that's okay baby only words bleed
Inside these pages you just hold me
And I won't ever let you go.

When I'm away
I will remember how you kissed me
Under the lamppost
Back on 6th street
Hearing you whisper through the phone
Wait for me to come home.“



( https://www.youtube.com/watch?v=f00fgKzRtdo )

Am Ende des Liedes rann mir eine Träne über die Wange und ich hörte auch die Stimme meiner Schwester und....die von Caroline, was macht sie denn hier? Direkt bekam ich einen Stich ins Herz, am liebsten würde ich sofort zu ihr stürmen, sie in den Arm nehmen. Aber das durfte ich nicht, das würde es für mich und für sie nur noch mehr erschweren.
Also versuchte ich einfach nicht hin zu hören, doch ich konnte es nicht lassen...gerade als ich hörte, dass sie weinte konnte ich einfach nicht anders, ging zur Tür und wollte sie gerade öffnen, doch dann hielt ich meine schwache Seite wieder auf und machte einen Schritt zurück. Sie sollte nicht wegen mir weinen. Einen leisen Seufzer gab ich von mir und fuhr mir dabei durch die Haare. Sie machte es mir noch schwerer, dass sie hier her auch noch kommt. Was möchte sie vor allem hier? Klar sie hat mir ja eben gesagt, was sie möchte, aber...warum gerade jetzt? Wie hat sie es heraus gefunden?
Vielleicht war es doch keine so gute Idee, dass meine Verwandtschaft Caroline gerettet hatte vor 17 Jahren...aber wir hätten doch kein kleines Kind töten können! Sie könnte ihre ganze Familie wieder erwecken, dass darf ich auch nie zulassen...aber könnte ich sie töten wenn es mal dazu kommen müsste? Nein ich glaube nicht.

Carolines Sicht

In Elenas Zimmer angekommen bot sie mir einen Platz auf ihrem Bett an, den ich annahm. Sie setzte sich neben mich während ich versuchte mich zu beruhigen, da die Tränen einfach nicht aufhören wollten zu fließen. „Hey, komm beruhig dich erst mal, wegen einem Kerl zu weinen...das ist es doch nicht wert oder?“ dabei streichelte meine Freundin mir über den Rücken und strich mit der anderen Hand mir ein paar Strähnen aus dem Gesicht. Wusste sie vielleicht irgendwas? Elena ist doch seine Schwester, da müsste sie ihn doch besser kennen als jeder andere. Jeder Versuch mich zu beruhigen scheiterte aber, es wurde sogar noch etwas schlimmer. Die ganzen unterdrückten Gefühle kamen jetzt zum Vorschein, die ganze Wut, die ganze Traurigkeit. Es war wirklich gut, gerade eine Freundin zu haben. Irgendwann, nach gefühlter Ewigkeit konnte ich mich wieder fangen, trocknete meine Tränen. „Es wird alles wieder gut, glaub mir“ flüsterte die Brünette mir zu während diese mich in ihre Arme schloss. „Nun erzähl mir was vorgefallen ist“ forderte diese mich auf, doch ich wusste nicht wo ich anfangen sollte, vor allem wüsste ich nicht, ob mich das nicht wieder traurig machen würde. Also fing ich einfach mal ganz von vorne an, erzählte ihr von den guten Zeiten mit ihm, von seinem plötzlichen Verschwinden und das was heute geschah. Aufmerksam schien Elena mir zu zuhören, nickte auch ab und zu, ihr Blick wurde gen Ende der Geschichte immer trauriger, bis sie mir über die Wange strich als ich endete. „Das tut mir wirklich leid, aber vielleicht hat Stefan ja auch seine Gründe, von dir hatte er mir auch nie etwas erzählt“ das fand ich wirklich sehr merkwürdig, warum hatte er ihr nie etwas von mir erzählt?
„Vielleicht sollte ich jetzt gehen, es wird schon langsam spät, ich weiß nicht was ich machen würde, wenn ich Stefan in die Augen sehen müsste“ flüsterte ich leise und wollte auch schon aufstehen, aber meine beste Freundin hielt mich am Handgelenk fest, sah mir in die Augen „Komm, bleib doch noch ein wenig, spiel mir was vor, du sagtest doch, dass du Gitarre spielen und singen könntest“ bat sie mich, worauf ich nickte und mir die Gitarre nahm, die neben ihrem Bett stand. „Okay, wenn du unbedingt möchtest...aber lach mich nicht aus wenn es schlecht ist okay?“ fragte ich leicht lächelnd, worauf ein Grinsen sich auf ihre Lippen schlich „Werde ich nicht tun, versprochen“
Darauf überlegte ich kurz was ich singen sollte und fing auch schon an, als mir ein Lied einfiel.

All I knew this morning when I woke
Is I know something now, know something now
I didn't before

And all I've seen since eighteen hours ago
Is green eyes and freckles
And your smile in the back of my mind making me feel like

I just want to know you better
Know you better, know you better now
I just want to know you better
Know you better, know you better now

I just want to know you better
Know you better, know you better now
I just want to know you
Know you, know you

'Cause all I know is we said hello
And your eyes look like coming home
All I know is a simple name
Is everything has changed

All I know is you held the door
You'll be mine and I'll be yours
All I know since yesterday
Is everything has changed

And all my walls
Stood tall painted blue
But I'll take them down
Take them down and open up the door for you.

And all I feel in my stomach is butterflies
The beautiful kind, making up for lost time
Taking flight, making me feel like

I just want to know you better
Know you better, know you better now
I just want to know you better
Know you better, know you better now

I just want to know you better
Know you better, know you better now
I just want to know you
Know you, know you

'Cause all I know is we said hello
And your eyes look like coming home
All I know is a simple name
Is everything has changed

All I know is you held the door
You'll be mine and I'll be yours
All I know since yesterday
Is everything has changed

Come back and tell me why
I'm feeling like I've missed you all this time
And meet me there tonight
And let me know that it's not all in my mind

I just want to know you better
Know you better, know you better now
I just want to know you
Know you, know you

All I know is we said hello
Your eyes look like coming home
All I know is a simple name
Is everything has changed
All I know is you held the door
You'll be mine and I'll be yours
All I know since yesterday
Is everything has changed.
All I know is we said hello
So dust off your highest hopes
All I know is pouring rain
And everything has changed
All I know is a newfound grace
All my days I'll know your face
All I know since yesterday
Is everything has changed



( https://www.youtube.com/watch?v=9q_Kp0yknrg )

Die ganze Zeit als ich dieses Lied sang, musste ich an Stefan denken, vielleicht würde sich ja am Ende alles ändern, dass er wieder anders zu mir sein würde. Aber vielleicht hat er ja auch eine andere, dass er mir nur nicht weh tun wollte...aber trotzdem hat er mir weh getan, sogar mehr als das. Fast über das ganze Lied hinweg hatte ich die Augen geschlossen, sah das Gesicht von Stefan vor mir, immerzu musste ich an ihn denken, in meinen Gedanken immer bei ihm. Es ist so als hätte er meine Seele mitgenommen als er ging, als hätte er mein Herz entführt, das ohne ihn nicht schlagen kann, ohne ihn nicht leben kann.
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